Zeklopan

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Zeklopan ist eine unbesiedelte Welt der Milchstraße. Im Jahr 1996 errichtete Sokar dort eine kleine Forschungsstation, um mit Gedankenkontrolle an sehr einfachen und komplexen Lebensformen zu experimentieren. Seit Sokars Sturz im Jahr 1999 war der Planet unbewohnt und auch Seker beanspruchte ihn seither nicht mehr für sich, da seine Entwicklungen bei seiner Ankunft in dieser Realität längst den Forschungstand des Sokar überschritten hatten (Episode: The Devil You Know).


Daten

  • Koordinate: Nonant 2, Sektor 15/7
  • Sonnen: 1
  • Monde: 2
  • Durchmesser: ca. 11.100 km
  • Bevölkerung: 0
  • Siderische Umlaufzeit: 254,7 Tage
  • Tageslänge: ca. 12,02 Stunden
  • Stargateposition: Das Stargate befindet in einer alten Tempelanlage Sokars
  • Aufbau der Atmosphäre:
    • Stickstoff: 75%
    • Sauerstoff: 24%
    • Kohlenstoffdioxid: 0,5%
    • Sonstiges: 0,5%


Geschichte

Zeklopan war eine von vielen Welten, auf denen die Antiker vor Jahrmillionen aufgrund der potenziellen Lebensfreundlichkeit ein Sternentor errichteten, aber den Planeten niemals wirklich erschlossen. Trotz der großen Ressourcenvorkommen, darunter auch Trinium, Naquadah und Neutronium, und der prinzipiell für Lebensformen wie die Antiker atembaren Atmosphäre, war Zeklopan meteorologisch derart instabil, dass andere Planeten als Siedlungsort vorgezogen wurden.
Erst im Jahr 1996 entdeckte Sokar in alten Antikeraufzeichnungen die Stargateadresse und eine kurze, fragmentarische Beschreibung des Planeten. Nach ersten Erkundungsmissionen durch einen 100 Mann starken Verband seiner Nekropolis-Wachen entschied sich Sokar trotz des Ressourcenreichtums vorerst gegen eine großangelegte, industrielle Ausbeutung der natürlichen Rohstoffe des Planeten, den er Zeklopan nannte. Um die Welt jedoch für eine spätere Erschließung vorzubereiten, ließ der ehemalige Supreme Systemlord beim Standort des Stargates eine massive, moderne Tempel- und Festungsanlage errichten. Das im Stil einer Ha'Tak-Pyramide gebaute Gebäude war stark genug befestigt, um der Bombardierung durch Al'Kesh und ähnliche Schiffe für Tage Stand zu halten und verfügte über eine eigene Energieversorgung durch Naquadahgeneratoren. Bis zu 2.000 Jaffa konnten in der Pyramide kaserniert werden, wobei in den Folgejahren nie mehr als 50 Elite-Kämpfer Sokars dort untergebracht waren.
Die regelmäßig, fast im nach irdischem Maßstab monatlichen Takt, einkehrenden, monsunartigen Regenfälle, starke Temperaturschwankungen zwischen Tages- und Nachtzeiten, aggressive und giftige Pflanzenarten sowie die große, gefährliche Fauna machten das Operieren für Infanterie und Arbeiter außerhalb der schützenden Tempel- und Festungsanlage schwierig bis unmöglich. Pläne, die Bodenschätze des Planeten durch brachiale Rodung und Ausrottung jeglicher Flora und Fauna möglich zu machen verwarf Sokar, da er bereits über erschlossene und hochtechnisierte Abbauorte für den seit einiger Zeit laufenden Ausbau seiner Flotte von tarnbaren Mutterschiffen verfügte. Zeklopan sollte erschlossen werden, sobald er das Imperium unterworfen hätte und seine Herrschaft festigen würde.
In der Zwischenzeit nutzte Sokar den Planeten als Ort für Experimente und suchte die Welt insgesamt drei Mal persönlich mit einem Mutterschiff auf. Sein Augenmerk richtete er dabei auf Massenvernichtungswaffen biologischer und nanotechnischer Natur. Nicht alle großangelegten Einsätze gegen die Tierwelt Zeklopans waren vorbereitend für Einsätze gegen Goa'uld-Welten gedacht, sondern um durch die Wirkungen der Waffen in großem Maßstab Erkenntnisse für andere, delikatere Projekte zu erlangen. Sokar ließ an diversen von seinen Jaffa gefangenen Tier-Spezies Versuche durchführen, bei denen er durch Goa'uld-Erinnerungsgeräte Gedanken der Tiere aufzeichnen ließ, während ihnen Schmerzen zugefügt oder sie qualvoll getötet wurden. Anschließend programmierte der Satan Nanoroboter, um diese Gedanken auf andere Wesen übertragen zu können, die zur selben Spezies wie die Testsubjekte gehörten. Ähnliche Experimente fanden bis 1999 auf diversen unbewohnten Planeten an den verschiedensten Tierarten statt. Teilweise erzielte Sokar den erwünschten Erfolg: Infizierte Tiere wurden psychotisch, hatten plötzlich unkontrollierbare, aggressive Ausbrüche und gingen zerstörerisch gegen Artgenossen, Artfremde und selbstzerstörerisch gegen sich selbst vor. Ein Grundstein des Kalma-Projekts, das Sokar aber niemals vollenden konnte, nachdem er im Oktober 1999 durch die Tau'ri und Tok'ra gestürzt wurde und seine Macht an Apophis verlor.

Apophis selbst erfuhr nie von dem Planeten. Teile der letzten Testreihen an Nanorobotern stellten sich nur wenige Tage nach Sokars Untergang als Fehlerhaft heraus. Sie begannen sich zu replizieren, was bei den Spezies für die sie programmiert waren pandemieartig für ein weltweites Aussterben sorgte, während sie in andere Arten eingenistet deren Gehirne zwar manipulierten, dann aber für einen abgeschwächten Effekt sorgten. Bei anderen Tierarten konnte die Veränderung der Erinnerungen lange ohne Folgen bleiben, bis plötzliche, unkontrollierbare Ausbrüche von Aggressivität und teils selbstzerstörerischem Verhalten noch nach Jahren ausbrechen konnten. Auf Zeklopan von Sokar zurückgelassene Nekropolis-Wachen erhielten gar nicht erst die Chance sich Apophis anzuschließen: Sie starben durch die ersten Wellen wahnsinnig gewordener Tiere. Zwar waren die Nanoroboter derart konstruiert, dass sie sich nach drei Jahren selbst deaktivierten, weswegen bei Spezies mit kurzer Lebensspanne jüngere Tiergenerationen nicht unter der Folge der Manipulation leiden sollten, jedoch gibt es noch Milliarden unterschiedlichster Tiere, die aufgrund ihrer Lebensspanne noch für Jahre und Jahrzehnte überleben werden.


Oberfläche

Gut 50 Prozent der Oberfläche von Zeklopan besteht aus Landmasse mit diversen Kontinenten und Inseln. Sowohl über den Ozeanen, als auch der Landmasse toben regelmäßige Stürme und andere Wetterextreme. Der Planet ist seismisch sehr aktiv. Vulkanausbrüche und Erdbeben sind keine Seltenheit. Folgen davon sind regelmäßige, großflächige Zerstörungen der Flora und Fauna durch diese Naturkatastrophen und deren Folgen wie Waldbränden oder aus Seebeben resultierende Tsunamis.
Das Sternentor Zeklopans befindet sich im einzigen, von intelligentem Leben gebauten Gebäude des Planeten, der pyramidenförmigen, 1996 errichteten Tempel- und Festungsanlage Sokars. Die Tempelanlage ist nicht mehr mit Energie versorgt, nachdem ein Erdbeben den Naquadahgenerator beschädigte. Trotzdem existiert noch ein Notfallsystem, das einen Sender mit einer geheimen, verschlüsselten Frequenz aktiviert, sobald das Sternentor von Zeklopan benutzt werden sollte. Der Sender ist darauf eingestellt, eine Subraumnachricht nach Delmak zu senden.
Zeklopans Oberfläche ist geprägt von sehr dichten Wäldern, aber auch hohen, kargen Gebirgen. Neben Bodenschätzen wie Gold, Eisen und anderen Metallen hat Zeklopan ein sehr hohes Vorkommen an Naquadah, Trinium und Neutronium.


Fauna und Flora

Die Tier- und Pflanzenartien auf Zeklopan sind an eine sehr feindliche Natur angepasst. Es gibt viele Rassen unter den Tierarten, die für wenige zehntausend Jahre speziell auf Nischen eines Lebensraumes angepasst sind, diese sterben aber aufgrund des sich schnell ändernden Klimas und der häufig vorkommenden großflächigen Zerstörung durch Vulkanausbrüche und derartiges immer wieder aus. Häufiger als in vielen anderen Ökosystemen der Milchstraße finden sich auf Zeklopan daher aggressive, giftige, sich durch fliegende Pollen schnell vermehrende Pflanzenarten, die sich für keine bestimmten Böden stark spezialisiert haben, sondern sowohl auf Nährstoffarmen, als auch Nährstoffreichen Böden schnell wachsen und sich fortpflanzen können.
Ähnlich sieht es bei den Tierarten aus, die meist über eine Art von Fell- oder Federähnlichen Schutz gegen kalte Witterungen verfügen, diesen aber auch in anderen Klimazonen abwerfen können. Insekten sind meist flugfähig, säugetierähnliche Tierarten selten langsam und träge, da sich diese Mobilität in einer Umgebung, die Häufig von Feuern heimgesucht wird, in der Erdbeben ganze Landstriche verschlucken oder Stürme ein Waldgebiet innerhalb von Stunden in einen kleinen See verwandeln, als Vorteil erwies.
Durch die Folgen von Sokars Experiment sind 25 größere, säugetierähnliche Spezies innerhalb von wenigen Monaten ausgestorben und etwa 90 Prozent aller anderen säugetierähnlichen Spezies nachträglich infiziert. Gut 30 Prozent aller Säugetierähnlichen Kreaturen werden noch für mehrere Jahre und Jahrzehnte durch die Folgen der Manipulation eine potenzielle Gefahr für ihre gesamte Umgebung darstellen, sobald es zu einem Ausbruch der Gedankenmanipulation kommt.


Klima

Das Klima von Zeklopan ist sehr instabil. Starke Wetterextreme prägen den gesamten Planeten. Der Kontinent auf dem das Sternentor hat sehr warme Tagestemperaturen, während es nachts teilweise um den Gefrierpunkt herabkühlt. Feste Klimazonen sind jedoch selten lange gleichbleibend. Innerhalb von rund 100 Jahren ändert sich das Klima des gesamten Planeten, sodass in Extremfällen eine von Eis bedeckte Gegend nur wenige Jahrzehnte später grünt und blüht – und dies schon seit Milliarden von Jahren. Für Bewohner anderer Welten, die stabilere klimatische Bedingungen gewohnt sind, wirkt es bei einem längeren Aufenthalt zwangsweise so, als könnten sie das Verschwinden oder den Einzug einer neuen Eiszeit miterleben.


Bevölkerung

Auf Zeklopan lebten nur kurzzeitig über wenige Jahre einige hundert Jaffa und während des Baus der Festungs- und Tempelanlage um das Sternentor auch einige tausend Sklaven. Mittlerweile besitzt die Welt jedoch keine Bevölkerung mehr.


Bekannte Bewohner


Handlungsort


Artikel erstellt von Basti. Kontrolliert von Narziss am 24.03.2013