Yauna

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Einst schlugen die Goa'uld Sokar und Ra etwa 3.700 v. Chr. eine große Schlacht nahe des unbewohnten und Ressourcen armen Planeten Yauna während ihres Kampfes um die Vorherrschaft unter den Goa'uld. Auch Jahrtausende nach diesem Ringen sind die vernichteten Überreste der beiden eingesetzten Ha'tak Flotten noch immer als größere und kleinere Trümmerstücke im Orbit des Planeten vorhanden, wo sie ihre Bahnen fliegen, auch wenn etliche Schiffsreste inzwischen nach und nach auf den Planeten gestürzt sind. Fünf dieser Ha'takwracks liegen in einem heute als Metropolis bekannten Tal, in dem sich nach langer Flucht etliche Jaffarebellen eine neue, geheime Zufluchtsstätte vor ihren einstigen Gebietern aufgebaut haben .


Daten

  • Monde: 0
  • Sonnen: 1 (Hatak)
  • Durchmesser: ca. 49.946 km
  • Bevölkerung: einige tausend Jaffarebellen
  • Kultur: bedingt durch die verschiedenen Jaffa eine Mischung aus asiatischen, mesopotamischen, afrikanischen und ur-amerikanischen Stilen
  • Siderische Umlaufzeit: 330,48 Tage
  • Rotationsperiode:18 Stunden 52 Minuten
  • Oberflächenwasser: 27%
  • Atmosphäre: Stickstoff 70,26%, Sauerstoff 21,57%, Argon 6,31%, Kohlenstoffdioxid 1,86%
  • Zusammensetzung: geschmolzener Metallkern, Steinmantel und Silikatkruste
  • Stargateposition: innerhalb eines der abgeschossenen Ha'tak im Tal von Metropolis


Geschichte

Yauna war etwa 3.700 v. Chr. die einstige Stätte einer großen Schlacht zwischen Sokar und Ra, deren Kampfreste noch heute den Planeten zeichnen. Doch da niemals Naquadah oder eine einheimische Bevölkerung den Planeten für die Goa'uld interessant gemacht hatte, geriet er in Vergessenheit, bis einige flüchtige Jaffa-Rebellen ihn 2006 wiederentdeckten und zu ihrer Zufluchtsstätte und neuen Heimat machten.

Aus Angst, der Zufall könnte einem Goa'uld die Entdeckung ihres geheimen Stützpunktes ermöglichen, haben die Jaffarebellen augenscheinlich nichts auf dem Planeten verändert. Ihre Stadt Metropolis haben sie innerhalb des Tals von Metropolis in den abgestürzten Resten von fünf Ha'takwracks errichtet und um das Tal und die Stadt herum lassen sie ihre aktive Feldwirtschaft wie natürliche Pflanzenansammlungen und Felder erscheinen, um die Tarnung ihrer Welt nicht auffliegen zu lassen.

Verbündete wie die Tau'ri, kennen diese geheime Zufluchtswelt der Jaffa-Rebellen, doch auch innerhalb der Rebellion der Jaffa ist diese Welt nur wenigen Eingeweihten bekannt. Der freie Jaffarat von Yauna hält diese strickte Geheimhaltung für den bisher einzigen Grund, warum diese Welt bisher nicht das Schicksal anderer Planeten der Jaffarebellion wie Tyros oder Satsuma erleiden musste, die von den Goa'uld kurzerhand vernichtet oder erobert wurden.

Doch trotz der gemeinsamen Ziele gegen die falschen Götter sind die Jaffarebellen dieser Welt uneins untereinander, viele halten immer noch an alten Kulturen oder Traditionen fest, welche die Goa'uld sie einst lehrten, andere wiederum wollen alle Relikte aus der Zeit der Knechtschaft abstreifen und eine eigene, gemeinsame Jaffakultur erschaffen.

Hinzu kommen Konflikte wie der zwischen Tanatos und Katsumoto um ein rein kriegerisches Vorgehen gegen die falschen Götter oder zeitweilige Allianzen mit diesen, zur Stärkung der eigenen Lage, welche die Jaffarebellion weiter entzweien. Zwar haben beide Führer keine große militärische Präsenz auf der geheimen Flüchtlingswelt, auf der es ohnehin keine größeren Heerlager gibt, weil sie eher den Familien und Angehörigen der freien Jaffa als Zufluchtsort dient, doch der Einfluss ihrer Ideologien und ihnen nahestehender Fraktionen unter den Jaffarebellen ist auch hier noch spürbar.


Oberfläche

Ausgedehnte Wälder und Wiesen zeichnen das gängige Bild des gesamten Planeten, diese werden nur gelegentlich von Bergen oder Tälern durchzogen und sind ansonsten eher von Anhöhen und Hügelgelände beherrscht. Ein großes Meere bedeckt zudem die Oberfläche des Planeten, das allein fast die gesamten 27% des Oberflächenwassers fast. Je weiter man sich von diesem Zentralmeer entfernt, desto karger werden die Wälder und Wiesenlandschaften dieser Welt letztendlich.


Flora und Fauna

Die Flora und Fauna ist vielfältig und hat neben nützlichen Tier und Pflanzenarten, von denen einige den Jaffa als abwechslungsreiche Nahrungsangebote dienen, auch giftige Pflanzen oder gefährliche Raubtiere, wie das in Rudeln jagende Tigerähnliche Din'kam, hervorgebracht, dessen Erlegung nur mit Hilfe von Stabwaffe und Dolch bei einigen Jaffa dieser Welt zur zeremoniellen Prüfung junger Krieger dient, welche gerade ihre Primta hinter sich haben.


Klima

Das Klima auf Yauna ist durchweg als mediterran oder subtropisch zu bezeichnen und verfügt über Niederschlagsmengen von 500 bis 1.000 mm. Zwischen 5°C und 22°C an den Küstenregionen des Zentralmeeres beträgt der Temperaturunterschied, wobei starke Zyklone keine Seltenheit auf dem Planeten darstellen. Reisende Verbündete der Jaffarebellen bemerken schon nach einigen Tagen die vitalisierend Wirkung des hiesige Klimas und Essens auf ihren Körperkreislauf und ein längerer Aufenthalt auf dem Planeten hält selbst viele sehr alte Masterjaffa jugendlicher und tatkräftiger als das beste Training.

Bevölkerung

Nur einige tausend Jaffarebellen nennen seit erst wenigen Jahren die Ha'takwracks auf Yauna ihre Heimat, doch hofft der Jaffarebellenrat von Yauna, dass bald mehr Jaffa dem Ruf der Freiheit auf ihrem Planeten folgen und von hier aus die Frucht der Freiheit auch auf andere Jaffawelten tragen.


Wirtschaft

Das gute mediterrane Klima macht den Anbau lebenswichtiger Pflanzen und die Zucht von Nutztieren im größeren Stiel denkbar einfach für die wenigen Bewohner dieser Welt.


Bekannte Bewohner


Handlungsorte


Artikel erstellt von MelC. Überprüft von Sigi am 30.01.2010.