Thomas Winston

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Thomas Winston (Darsteller: Roger R. Cross) ist Doktor der Biologie und war zunächst klassisch mit wissenschaftlichen Projekten als Biologe beschäftigt. Nach dem Tod seiner Frau Shannon zog er sich für eine Weile zurück, war dann für die wissenschaftliche Abteilung der NASA tätig, bevor er zum Stargate Center versetzt wurde, zunächst nach Antarktika, später zur Atlantis Expedition.


Inhaltsverzeichnis

Charakterisierung

Der Biologe Thomas Winston.
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Der Biologe Thomas Winston.

Thomas ist relativ gelassen und nicht leicht aus der Ruhe zu bringen, er kann außerdem gut zuhören und bildet sich seine Meinung in der Regel nach sorgfältigem Abwägen. Im ersten Eindruck wirkte er auf manche eher zurückhaltend, was gar nicht unbedingt der Fall ist. Dies merkt man jedoch erst, wenn man ihn näher kennt. Er ist ziemlich humorvoll und integriert sich im Allgemeinen gut in Teams, erfüllt seine Aufgaben jederzeit loyal. Er kann gut Kontakt zu anderen Leute knüpfen, nur dauert es etwas, bis er ihnen vollständig vertraut. Wem er aber vollständig vertraut, der hat ihn im einen absolut zuverlässigen Freund gefunden. Thomas vertieft sich bei Bedarf ganz in seine Arbeit und kommt dann auch mehrere Tage nicht mehr aus seinem Labor heraus. Er geht vorsichtig mit seinen Experimenten um, denn er ist sich bewusst, welche verheerende Wirkung Unachtsamkeit in der Arbeit mit Mikroorganismen haben kann. Thomas hat für einen Wissenschaftler oft eine ungewöhnliche Denkweise und scheut sich auch nicht, einmal ungewöhnliche Wege einzuschlagen, die vielleicht von anderen Wissenschaftlern nicht für erfolgversprechend gehalten würden. Er ist außerdem jederzeit bereit, etwas dazu zu lernen und gewöhnt sich schnell an neue Umgebungen, wobei er neue Situationen in der Regel schnell und gut einschätzt. Er ist absolut zuverlässig und lässt sich nicht leicht provozieren, selbst dann nicht, wenn jemand versucht, ihn zur Weißglut zu bringen.

Thomas arbeitet noch nicht lange direkt mit dem Militär zusammen und hat sich noch nicht so ganz an den Umgangsstil und manche Gepflogenheiten der Militärs gewöhnt. Besonders mit der geringschätzigen Einstellung, die den Wissenschaftlern von manchen Soldaten entgegengebracht wird, ist er nicht so ganz einverstanden und lässt sich ganz gerne mal auf eine Diskussion ein.

Den Tod seiner Frau Shannon hat Thomas mittlerweile verarbeitet, wobei er natürlich immer wieder an sie denkt, besonders dann, wenn er bei seinen Forschungen einen Durchbruch geschafft hat. Mittlerweile ist Thomas im Gegensatz zu der Zeit nach Shannons Tod auch wieder offener für das andere Geschlecht, wobei er nicht aktiv auf der Suche ist und beim besten Willen nicht als Frauenheld beschrieben werden kann.


Fähigkeiten

Da er seine Kindheit in verschiedenen Ländern verbracht hat, spricht Thomas neben Englisch auch Deutsch, Arabisch und Spanisch fließend, gute Kenntnisse bestehen in Französisch und Portugiesisch, Grundkenntnisse in Russisch. Diese Fremdsprachen kamen ihm sowohl bei der Arbeit in der NASA als auch dann beim Stargate Projekt zugute. Er ist sehr fit am PC und in diversen Programmen, während sein grundsätzliches technisches Verständnis sich auf Anwenderkenntnisse beschränkt.

Da Thomas nie eine militärische Ausbildung genossen hat, besitzt er keinerlei speziellen Kampfkenntnisse. Beim Grundlehrgang im Stargate Center, das natürlich auch Wissenschaftler absolvieren müssen, zeigte er allerdings durchaus Geschick im Umgang mit Waffen und leichten Kampf- und Selbstverteidigungstechniken, wobei ihm in diesem Bereich natürlich noch die praktische Erfahrung fehlt.


Physiologie und Aussehen

Thomas ist afroamerikanischer Abstammung, etwa 1,90 groß und 90 Kilo schwer, gut durchtrainiert durch regelmäßiges Joggen. Er hat einiges an Kraft, muss diese aber nur selten einsetzen. Seine schwarzen Haare trägt er stets kurz rasiert, einen Bart trägt Thomas für gewöhnlich nicht. Gesundheitlich ist er in einem guten Zustand, bislang wurde er von schweren Krankheiten verschont.


Familiensituation

Thomas ist verwitwet, seine Frau Shannon, ebenfalls Wissenschaftlerin, starb fünf Jahre nach der Hochzeit bei einem Flugzeugabsturz.

Sein Vater Michael Winston arbeitet derzeit im Außenministerium, während er früher als Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in verschiedenen Ländern tätig war. Seine Mutter Sandra Winston, geb. Lewis, ursprünglich ausgebildete Krankenschwester, ist Hausfrau und engagiert sich ehrenamtlich. Seine Schwester Sophie Brown ist als Ärztin am Johns Hopkins Krankenhaus tätig.


Geschichte

Thomas wurde am 16.01.1974 in Canberra/Australien als zweites Kind der Winstons geboren, da sein Vater als amerikanischer Botschafter in Australien tätig war. Im Laufe seiner Kindheit wohnte Thomas einige Jahre in Deutschland, Saudi-Arabien und Brasilien, je nachdem, wohin sein Vater als Botschafter versetzt wurde. Als er 16 Jahre alt war, kehrte die Familie in die Staaten zurück, da Michael Winston dort eine Stelle im Außenministerium antreten konnte.

Für Thomas war es genau die richtige Zeit für eine Rückkehr, denn auf diese Weise konnte er die Highschool in den Staaten abschließen, was er mit 18 Jahren auch tat. Thomas begann danach sein Studium an der Princeton University in Biologie mit dem Nebenfach Anthropologie. Bereits während des Studiums lernte er Shannon Becker kennen, die ebenfalls in Princeton Archäologie und Linguistik studierte. Die beiden waren schon bald unzertrennlich und heirateten unmittelbar nach Beenden des Studiums. Nach Abschluss ihrer Doktorarbeiten konnten sie gemeinsam ihr erstes Erkundungsprojekt in einer afrikanischen Felsenstadt durchführen.

Doch leider sollte den beiden ihr gemeinsames Glück nicht lange vergönnt sein. Während Thomas an einem biologischen Forschungsprojekt an der Princeton University teilnahm, brach Shannon Anfang 2004 zu einer Ausgrabung nach Russland auf. Doch ihr Flugzeug stürzte aus ungeklärten Gründen über dem Atlantischen Ozean ab, es gab keine Überlebenden bei diesem Unglück.

Nach Shannons Tod war Thomas die ersten Monate wie betäubt. Er verkroch sich zu Hause und gab sich seiner Trauer hin. Erst allmählich wurde ihm bewusst, dass Shannon sicherlich gewollt hätte, dass er ihre gemeinsame Leidenschaft zur Wissenschaft fortführte, auch wenn er sich nicht in der Lage sah, an wissenschaftlichen Projekten im Ausland teilzunehmen. Er befürchtete, dass ihn das zu sehr an Shannon erinnern würde. Er rappelte sich auf und nahm eine Stelle bei der NASA an, wo er die wissenschaftlichen Experimente für die Internationale Raumstation ISS auswählte und betreute. Zunächst übertrieb er es etwas und arbeitete fast rund um die Uhr. Erst allmählich pendelte sich sein Arbeitspensum wieder auf ein normales Niveau ein. Die Arbeit gefiel ihm, er hatte viel mit Forschung zu tun, darunter einige sehr ungewöhnliche Projekte und sein Blick lenkte sich immer auf die Möglichkeiten, die der Weltraum den Menschen bot. Vor allem lernte er, dass nichts unmöglich war. Eines Tages erhielt er eine wenig aussagekräftige Versetzung in den Cheyenne Mountain Komplex und fand sich plötzlich in der Forschungsstation des Stargate Centers in der Antarktis wieder Schließlich ergab sich für ihn die Möglichkeit, mit auf die Atlantis-Expedition zu gehen und er ergriff die Chance.

Atlantis bot Thomas Möglichkeiten, von denen er nicht zu Träumen gewagt hätte, er ging völlig in der Erforschung der Antikergeräte und der regionalen Flora auf. Nicht immer waren die Arbeitsbedingungen ganz einfach, zeitweise war die Stadt der Antiker von den Wraith besetzt, nachdem das ausgestanden war, kam Thomas durch ein Antiker-Gerät vermeintlich ums Leben, war aber tatsächlich als Geist in Atlantis unterwegs, bis es gelang, den Vorgang rückgängig zu machen.

Nach einer Erholungspause ging Thomas schneller als gedacht zusammen mit SGA-1 auf Mission. Sie folgten einem Notruf, allerdings wurde der Jumper nach der Ankunft über dem Planeten von Wraith angegriffen, als Folge davon musste der Jumper auf dem Planeten notlanden.


Zitate

  • Thomas Winston als Geist zu dem Arzt, der gerade seinen Tod festgestellt hat: "Keine Sorge, ich fühle mich sehr gut." (Mission: Geister)
  • Thomas Winston als Geist zu Carson Beckett: "Himmel, was muss ich machen, dass Sie endlich von McKay ablassen? Soll ich tanzen, soll ich singen, soll ich Sie einfach ausknocken? Dr. Beckett, Sie müssen auf mich hören. Bitte, bitte, nur dieses eine Mal (...) Herr Kollege, damit ist die Sache doch klar. Überlegen Sie doch mal, keine Leichenflecken, nach dieser Zeitspanne (...) das kann doch nicht mit rechten Dingen zu gehen. Ich weiß ja auch nicht, was mit uns los ist, aber irgendwas stimmt nicht." (Mission: Geister)
  • Thomas Winston als Geist zu Sandra Hollow: "Colonel, ich bin an Ihrer Seite. Sie sehen mich zwar nicht, aber...ich wollte es erwähnt haben." (Mission: Geister)
  • Thomas Winston während der Notlandung des Jumpers: ""Da uns das Gate fehlt, sollten wir vielleicht doch über die Brieftaubenoption nachdenken." (Mission: Fallen Gate)


Auftritte


Die Person wird von Paris gespielt.


Artikel erstellt von Paris. Überprüft von Sigi am 08.04.2010.

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