Sokar

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Dieser Artikel behandelt den verstorbenen Goa'uld Sokar. Für seinen Alter Ego siehe Seker. Für den ehemaligen Admin, dessen Nickname 'Sokar' war siehe Karsten.


Sokar (Darsteller: David Palffy aus der Serie Stargate SG-1) war einst der mächtigste Goa'uld Systemlord. Als urspünglicher Supreme Systemlord formte er die Erste Dynastie, wobei sich die Goa'uld ihm entweder anschlossen und unterwarfen, oder bestialisch verfolgt wurden. Sokar wurde vor seinem Aufstieg zu einem mächtigen Goa'uld als Hades verehrt. Er entstammte damit einem der einflussreichsten Goa'uld Geschlechter - der Linie des Kronos. Lange Zeit pflegte Sokar einen Unas als Wirt zu benutzen, selbst als Ra bereits die Erde entdeckt hatte. Aufgrund seiner grausamen Herrschaft über die Goa'uld wurde er von einer Allianz seiner Untergebenen verraten und verbannt, deren Rädelsführer Ra, Kronos und Apophis waren. Nachdem er gestürzt worden war, hatte man Sokar lange Zeit für tot gehalten. Der ehemalige Systemlord aggierte jedoch im Hintergrund und konnte sich eine ressourcenreiche Domäne aufbauen, durch welche er im Jahr 1999 die größte Flotte in der bisherigen Geschichte der Goa'uld ausheben konnte und nur Tage davor entfernt war, einen Krieg zu starten, in dessen Folge er die Systemlords erneut unterworfen hätte.

Trotz starker Parallelen in ihrer Geschichte und vor allem ihrem Charakter dürfen Sokar und Seker, ein Sokar aus einem anderen Universum, nicht grundlegend gleichgesetzt werden.

Sokar in seinem genetisch verbesserten Wirt.
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Sokar in seinem genetisch verbesserten Wirt.


Inhaltsverzeichnis

Mythologie

Auf der Erde wurde Sokar in verschiedenster Gestalt zumeist mit dem Tod in Verbindung gebracht. Seine Darstellung in den Formen des Sokar und des Hades ist dabei nicht so von Boshaftigkeit und Schlechtem geprägt wie es sich mit dem tatsächlichen Hintergrund der Gottheit verhält - hier zeigt sich in der Erdmythologie die anfängliche Meinung anderer Goa'uld über Sokar, die ihm und seinen Zielen durchaus etwas abgewinnen konnten, bis der Supreme Systemlord seine wirklichen Intentionen offenbarte. Das spätere Bild des Teufels und Satans jedoch zeigt klar auf den bösartigen Charakter des Goa'uld Sokar.


Hades in der griechischen Mythologie

Die Verbindung zum Schöpfergott kann auch mit der Verbindung von Hades und dem Titan Kronos verglichen werden. In der griechischen Mythologie erfährt man mehr über Sokars Verhältnis zu seinem Vater. Während in der ägyptischen Mythologie Sokars Verbindung zu dem Schöpfer Ptah nicht direkt familiär betrachtet wird, sticht dies in der griechischen Betrachtungsweise stärker hervor. So war der Totengott Hades (griechisch Aides/ Haides – "der Unsichtbare") der Sohn des Titanen Kronos. Kronos zeugte mit seiner Schwester Rhea auser Hades noch weitere bekannte und mächtige Götter: Hestia, Demeter, Hera, Poseidon und Zeus. Aus Angst entmachtet zu werden, fraß dieser seine Kinder. Rhea konnte jedoch den jüngsten, Zeus, verstecken. Dieser war es auch, der später Kronos entmachtete und seine Geschwister befreite.
So wurde Kronos, sozusagen der Schöpfer aller drauf folgenden Götter, beiseite geschafft. Hades wurde zum Totengott, beherrschte streng und unerbittlich das Totenreich. Menschen wie Göttern war Hades verhasst, der mitleidlos keinerlei Rückkehr aus der Unterwelt gestattete. Seine Macht ist jedoch nicht grundsätzlich schlechter Natur. Er galt als Besitzer aller Schätze und Früchte der Erde - was mit den Attributen der Fruchtbarkeit im Glauben an den ägyptischen Sokar verglichen werden kann.


Sokar in der ägyptischen Mythologie

Der Falkengott ist einer der ältesten Totengötter Ägyptens und dort meist unter den Namen Seker, Soker oder Sokar (griechisch Sokaris) bekannt. Er galt als Fruchtbarkeitsgott, änderte sein Wesen jedoch im Laufe der Zeit zu einem Erdgott und Patron der Metallarbeiter. Seine Kultstätte lag westlich der ägyptischen Stadt Memphis. Schon in der ersten Dynastie wurden in Saqqara, der Totenstadt westlich von Memphis, die Toden begraben - man nimmt an, dass die Stadt nach Sokar benannt worden ist. Auch wenn er später mit Ptah, dem ägyptischen Schöpfergott in Verbindung gebracht wird, behält er seine Gestalt als Mumie mit Falkenkopf. Gerade diese Verbindung der Götter zu Path-Sokar, und dass sowohl Ptah wie auch Sokar als Schutzgötter der Metallarbeiter und Handwerker galten, stellt den Schöpfungsgott und den Herrn des Totenreiches auf die selbe Stufe. Später wurde Sokar auch mit Osiris in Verbindung gebracht - wordurch sich dann Ptah-Sokar-Osiris bildete.


Surtur in der nordischen Mythologie

Surt ist in der nordischen Mythologie ein Feuerriese und ein Feind der Asen. Er ist der Herrscher über Muspelheim. Womöglich ist er identisch mit Muspell, der in der altnordischen Mythologie ebenfalls als Herrscher Muspelheims und das in einem Riesen personifizierte Feuer bezeichnet wird.
Im Ragnarök zertrennt er mit seinem Feuerschwert Surtalogi die Brücke Bifröst, die Verbindung zwischen Midgard und Asgard. Mit den Söhnen Muspels steckt er die Welt in Brand, schleudert Feuer in allen Richtungen und vernichtet alles Leben im sogenannten Weltenbrand. Er tötet den unbewaffneten Freyr in einem Kampf.


Satan und Teufel in der christlichen Mythologie

Der Teufel ist die Personifikation des Bösen. Als der ehemalige Engel Satan und eine Schöpfung Gottes ist er von diesem Abgefallen und untersteht nach einer Rebellion nichtmehr dessen Befehlsgewalt. Der schreckliche Gegenspieler des gütigen Gottes der Christen (ähnlich tritt er auch im Islam auf) sucht unbarmherzig die Erde heim. Er gilt als der Verfasser der Lügen und die Ursache allen Bösen. Als Antagonist von allem was Gut ist, tritt er in vielen Gestalten auf - so als die uralte Schlange oder der große Drache - wobei er sowohl Körperlich auftreten kann, genauso wie als Geist oder 'Inspiration' und Gedanke. Der Teufel gilt als die Sünde schlechthin, außerdem war er "ein Menschentöter von Anfang an und hat nicht in der Wahrheit gestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist" (Johannes 8,44). Einflussnehmend auf die Menschen und das Irdische, wurde er von Martin Luther als Der Fürst der Welt bezeichnet. Der Teufel ist der absolute Widersacher, die Negation des gütigen Gottes. Der Leibhaftige gilt als der Verführer und der Ankläger. So spielt der Teufel sowohl mit den Wünschen und den Bedürfnissen der Menschen, genauso wie er ihre dunkelsten Geheimnise kennt, um daraus einen Vorteil zu ziehen und sie in die Verdammnis zu führen.



Charakterisierung

Sowohl in seiner ursprünglichen Form als Hades, wie auch als Sokar gab sich der Goa'uld als Gott der Unterwelt und des Todes aus. Dabei war er in der griechischen und der ägyptischen Mythologie nicht grundsätzlich ein Gott des Schreckens, sondern vielmehr auch ein gütiger Fruchtbarkeitsgott. Der Goa'uld Sokar schien mit dieser Glorifizierung durch seine treuen Gläubige jedoch nichts gemein zu haben.

Selbst für einen Goa'uld war Sokar erstaunlich Grausam. Er quälte seine Feinde lieber, anstatt sie schlicht zu töten. Auch sein eigenes Volk war vor seinem Sadismus nicht sicher - nichts desto weniger gestattete er denen, die ihm treu ergeben waren, zumeist einen gewissen Schutz und Wohlstand. Seine Heimatwelt Delmak war unter Sokars Herrschaft fortschrittlich entwickelt wie kein anderer Goa'uld-Planet. Andererseits gibt es aber auch Orte wie den Höllenmond Netu, der zu seinem Vergnügen in purem Chaos lag. Neben der Befriedigung, die er durch die Qualen 'Niederer Lebensformen' empfand, richtete sich Sokars Hass vor allem gegen Schwäche. Während seiner Herrschaft über die Goa'uld ließ er die töten, die nicht von Nutzen waren. Dadurch brachte er seine Spezies an den Rand der Vernichtung - erst die Entdeckung neuer Wirte und die Rebellion seiner Vasallen sorgte wieder für Aufwind in der Population der Goa'uld. Gerade dieser Verrat förderte eine weitere sehr starke Charaktereigenschaft Sokars zu Tage: Die Rachsucht. So ging Sokar ein hohes Risiko ein, seinen Feind Apophis am Leben zu lassen um ihn zu foltern und ein noch höheres ihn persönlich zu einer Audienz zu empfangen, nur um ihn demütigen zu können.

Beeindruckend war Sokars Intelligenz und Erfindungsgabe. Es gibt nur eine Hand voll namhafter Goa'uld, wie Path (Erfinder der Pyramidenschiffe) oder Telchak (Erfinder des Sarkophages), die selbst Inovationen hervorbrachten, denn die Allgemeinheit der Goa'uld beschränkt sich auf Kopien und Nachahmungen fremder Technologie. Sokars größter Erfolg waren dabei seine getarnten Mutterschiffe. Etwas so großes vollständig unsichtbar zu machen, war zuvor nicht einmal den Asgard gelungen. Die Technologie, nach wie vor in den Händen Sekers, ist hochkomplex und konnte von Apophis trotz Zugang zu den Prototypen nicht kopiert werden. Das wurde zum Glück für die Milchstraße, denn da Apophis die getarnten Ha'Taks Sokars nicht kopieren konnte, wurde die Galaxis davor bewahrt von getarnten Replikatorenschiffen überschwemmt zu werden, nachdem diese in Kontakt mit Apophis Goa'uld Technologie kamen.


Physiologie und Aussehen

Familiensituation

Geschichte

Die Anfänge des Hades

Der genaue Zeitpunkt der Geburt Sokars ist unbekannt, ebenso wie der Ort, war aber ungefähr 25.500 v. Chr. Gezeugt wurde er von Kronos und dessen Gemahlin und Schwester, der Göttin Rhea. Der Symbiont erhielt den Namen Hades und erlangte als ältester Sohn des Titanen schnell an Einfluss. Kronos seinerseits gehörte seit etwa 24.500 v. Chr. zu den mächtigeren Alpha Männchen und hatte sich 14.000 v. Chr. nachdem der Auszug Maximilians aus der Milchstraße ihm viel Macht zugespielt hatte, zu dem mächtigsten Systemlord überhaupt aufgeschwungen. Er war noch nicht Herr seiner Spezies, aber der Titel des Supreme Systemlords schien zum Greifen nahe, die Früchte seiner Verbindung mit Rhea leisteten ihm als Vasallen gute Dienste.
Aus Angst, seine eigenen Kinder könnten ihn bei der Machtergreifung hintergehen, entschloss sich Kronos jedoch um 13.000 v. Chr. sie zu enteignen. Ein Krieg unter Blutsverwandten entbrannte, bei dem Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon gegen ihren Vater antraten und herbe Verluste einstecken mussten. Der jüngste Sohn des Titanen, Zeus, war von seiner Mutter Rhea in Schutz genommen worden und verhielt sich bei dem Krieg neutral, Kronos seinerseits verzichtete im Gegenzug darauf, von Zeus höhere Tribute und den Großteil seines Heeres zu fordern.
Erst als sich Zeus entschloss, seinen Geschwistern beizustehen und Kronos tückisch in den Rücken zu fallen, wendete sich das Blatt. Es wurde schließlich nach einem Krieg der ein Jahrhundert währte ein instabiler Frieden unter den Familienmitgliedern geschlossen. Kronos hatte sein Sprungbrett zur totalen Machtergreifung jedoch nach diesem Krieg verfehlt und stattdessen wuchs der Einfluss seiner Sprösslinge unter den Goa'uld - allen voran Zeus und Hades.

Die Bruderkriege um 12.300 v. Chr.

Auch wenn Kronos Position als einer der mächtigsten Systemlords nicht vollständig an Boden verloren hatte, hatte er die Krone doch an seine Söhne weitergeben müssen: An Hades als den Ältesten und an Zeus als seinen Jüngsten. Sie wurden von nun an zu den Stammhaltern der Linie des Titanen. Nachdem der Frieden innerhalb der Familie 600 Jahre lang gehalten hatte oder es gar zwischendurch zu gemeinsamen Aktionen gegen äußere Bedrohungen gekommen war, gerieten sich Zeus und Hades bei ihrem Expansionsdrang in die Quere. Der Präventivschlag erfolgte durch den Herren der Unterwelt und traf seinen Bruder hart, doch Hades Hinterhältigkeit spielte Zeus die Sympathie seiner Geschwister zu. Hades verfolgte jedoch die richtige Strategie. Er ließ sich nicht zu Schlachten hinreisen, die er nur unter hohen Verlusten gewinnen konnte und eroberte stattdessen geschickt ressourcenreiche Sonnensysteme was ihm ermöglichte, die Zahl seiner Schiffe und Truppen zu vergrößern. Zeus Reich fiel bereits in den ersten Monaten des Konfliktes, wobei er ins Exil zu seiner Schwester Demeter flüchtete. Nach einem 200 Jährigen Krieg, in den sich auch Kronos gegen seinen ältesten Sohn eingeschaltet hatte, gelang es Hades die Reiche seiner Geschwister zu erobern und seinen Vater zu unterwerfen. Als dieser Konflikt 12.100 v. Chr. endete, dachte Hades nicht daran, sich auf die gigantischen Eroberungen zu beschränken. Er besaß zu diesem Zeitpunkt das größte Reich unter den Systemlords und hatte mit Kronos einen Vasallen, der in Stärke und Macht mit Ra und Apophis konkurieren konnte. Hades verlor keine Zeit, seine Wirtschaft war bereits aus den vorausgegangenen Kriegen vollständig auf den Kampf ausgelegt. Mit gezielten Feldzügen gegen ranghohe Systemlords, die er sich einer nach dem anderen vornahm, eroberte der Totengott im Laufe der nächsten 100 Jahre Domäne um Domäne.

Die Erste Dynastie ab 12.000 v. Chr.

Hades Verschlagenheit und Machtgier war den anderen Systemlords bereits bekannt geworden, doch seine Brutalität und Bösartigkeit überrumpelte selbst die schrecklichsten Systemlords. Während des Krieges gegen seine eigene Art hatte Hades sich einen neuen Namen erwählt. Der, mit dem er von seinem Vater versehen worden war, war ihm seit je her verhasst gewesen aufgrund des Grolls, den er seinem Vasallen Kronos gegenüber empfand. Hades ließ sich von seinem Volk von nun an als Sokar anbeten - die Namensänderung und damit eine deutlich gezeigte Haltung, die seine eigene Blutslinie und konkreter die Person seines Vaters ablehnte, erzürnte Kronos. Doch der Goa'uld musste es akzeptieren, hatte er doch nicht die Mittel und den Willen sich gegen seinen Sohn zu stellen, der von Anfang an als der souveräne Gewinner der Kämpfe mit den anderen Systemlords wirkte. Der Krieg gegen die mächtigsten der Goa'uld lief nicht einfach und Sokar musste auch herbe Rückschläge erleben, besonders gegen die einflussreichsten Götter wie Ra und Apophis. Trotzdem unterwarf er auch diese und nahm sich große Teile ihrer Territorien um sie als neue Provinzen seinem Reich zuzuführen. Dabei wählte er die ressourcenreichsten Sonnensysteme und sorgte für ein ständiges Wachstum der Unas Populationen. Die Geschlagenen Herrscher hatten keine andere Wahl als die Bedingungen des Siegers zu akzeptieren, ließ er sie doch zumindest am Leben und in ihrer Position. Mit dem vollständigen Sieg über die Goa'uld der Milchstraße schwang sich Sokar zum Supreme Systemlord auf, dem ursprünglichen Goa'uld-Alleinherrscher überhaupt, und begründete damit die Erste Dynastie. Es war jedoch ein Trugschluss der Goa'uld, dass sie unter Sokar zwar dienen mussten, aber ihr Leben behielten. Nachdem er um das Jahr 12.000 v. Chr. die gesamten Goa'uld-Reiche in der Milchstraße unterworfen und weite Teile der Galaxis seinem persönlichen Kommando unterstanden, folgten fünf Dekaden des Friedens die allen die Möglichkeit boten, ihre Wunden zu lecken. Abgesehen von ständigem Tribut in Form von Naquadah und Unas, sowie in Waffen und Schiffen, hatte Sokar keine weiteren Repressalien verlangt - weder Gebietsabtretungen, noch die Hinrichtung seiner ehemaligen Feinde. Die Goa'uld erstarkten unter der Führung des Totengottes im Allgemeinen, da der erste Supreme Systemlord keine Kämpfe zwischen seinen Untergebenen erlaubte und bereits kleine Grenzstreitigkeiten dazu nutze um unbarmherzig zu Intervenieren. Sieht man von den Gebietsverlusten der Systemlords ab, so konnte man in dieser kurzen Periode ein wirtschaftliches und kulturelles Wachstum in allen Reichen feststellen.

Diese Zeit währte aber nur kurz und hatte dem selbsternannten Herren der Unterwelt ausschließlich dazu gedient seine neu erworbenen Provinzen zu integrieren, sein Heer verstärkt auszuheben und seine Flotte massiv zu erweitern. Es war eine Sache gewesen, alle Goa'uld auf einmal zu unterjochen, solange sie wussten, dass Sokar ihre Unterwerfung akzeptieren würde. Doch für das kommende musste selbiger damit rechnen, dass seine Vasallen bis zum letzten Unas-Krieger kämpfen würden, da es für sie nur die Wahl zwischen Sieg und Tod gab.

Der Goa'uld Genozid ab 11.950 v. Chr.

Es gab dutzende Systemlords im Dienste Sokars, hunderte Lords und tausende Goa'uld in diversen anderen Positionen. Sokar betrachtete diese Vielzahl an potenziellen Verrätern als eine Gefahr für seine Herrschaft und hatte bereits während der Gründung der Ersten Dynastie Pläne entworfen, sich dieser Bedrohung zu entledigen. Nachdem seine Armee bereit war, dieses Vorhaben zu Unterstützen, zeigte er seinen Vasallen das wahre Gesicht Sokars. In dieser Periode änderte sich die Ansicht, die man über Sokar hatte, einen scheinbar machtgierigen aber bewundernswerten Herrscher, zum Bild des Satans, der zu seinem eigenen Heil alles andere in Schutt und Asche legen würde. Sokar begann mit einem Feldzug gegen kleinere Lords, auch wenn diese im Dienste einer seiner Systemlord-Vasallen standen. Wenige Systemlords stellten sich auf die Seite ihrer Diener, da Seker seinen Kampf durch diesen gebotenen Vorwand sofort auf deren Reiche ausweitete. Es wurde keine Gnade gewährt. Nach dem Schema 'Angriff, Enteignung, Exekution' ließ Sokar diejenigen seiner Art ausschalten, welche nicht nützlich erschienen. Niedere Goa'uld wurden zu hunderten abgeschlachtet und die Lords, die nicht aus der Milchstraße flüchten konnten oder ein gutes Versteck fanden, ereilte das selbe Schicksal. Wer in den Augen Sokars wertvoll und von Nutzen war, blieb am Leben, allen anderen drohte der Tod. Sokars Vorgehen traf bei den meisten Systemlords Anfangs jedoch auf regen zuspruch. Jedes Goa'uld-Reich besteht aus einem Oberhaupt, unter dem verschiedene Schichten weiterer Domänenhalter stehen. Obgleich ihrer Macht, waren die Systemlords doch von der Loyalität ihrer Underlords und Lords abhängig. Ein einzelner Gefolgsmann konnte nicht ausscheren, da er sonst die Strafe seines Herren, der über den Rest der treuen Diener verfügte, zu erwarten hatte. Nun bot sich für die Systemlords aber die Gelegenheit es Sokar gleich zu tun und dank der Waffenunterstützung ihres Supreme Systemlords durch die Verfolgung und den Massenmord an ihrer eigenen Art zu profitieren. Dieser Genozid wird daher auch als Inquisition der Goa'uld bezeichnet. Diese Vorgänge kann man jedoch noch nicht als Aussterben der Goa'uld betrachten, vielmehr muss man sie als Umstrukturierung der Machtverhältnisse sehen. Unter Sokars Herrschaft über seine Spezies kam es zu einer Zentralisierung in allen Belangen. Der Supreme Systemlord konzentrierte soviel Macht auf sich selbst, wie es ihm möglich war und die Vasallen versuchten es seinem Beispiel nachzumachen. Erst als Sokar das rituelle Verspeisen von ausgewachsenen Symbionten einführte, begann die Goa'uld Population zu stagnieren und langsam zu schrumpfen. Die Herrschaft der Goa'uld wuchs innerhalb der Ersten Dynastie zu einer Dominanz über die Milchstraße. Die Goa'uld hatten kaum natürliche Feinde außer sich selbst, und Sokar hatte ihrer Spezies einen internen, relativ stabilen Frieden gebracht. Der im Grunde einzige äußere Feind waren die Asgard. Nach anfänglichen Konflikten, die die Asgard souverän für sich entschieden, wendete sich das Blatt mit der Zeit. Die Goa'uld waren ein straff militärisches Volk, die Unaspopulationen wuchsen auf unzähligen Welten immer schneller und ermöglichten einen Nachschub an mächtigen Truppen genauso wie den massiven Abbau von Kriegswirtschaftlich wichtigen Ressourcen. Die Interne Festigung und den Wegfall größerer Machtkämpfe versetzten die Goa'uld daher in eine Position, Erfolge gegen die Asgard zu feiern und ihre Domänen weiter in der Milchstraße auszubreiten.

Die Entdeckung der Menschen um 8.000 v. Chr.

Nach fast 4.000 Jahren der Herrschaft Sokars ist die Goa'uld Population auf ihrem Minimum, die Gebiete, die von der Spezies kontrolliert werden jedoch größer als jemals zuvor und erstrecken sich über den größten Teil der Galaxis. Die Unas dienen zwar als 'Brutkästen' (siehe Jaffa), doch die ausgewachsenen Larven wurden zumeist in rituellen Zeremonien von den verbliebenen regierenden Goa'uld geopfert. Nichts desto weniger ist die Dominanz der Spezies über die Milchstraße zu diesem Zeitpunkt am höchsten. Mehrere Kämpfe unter Supreme Systemlord Sokar mit den Asgard konnten gewonnen werden - als Zeichen des Triumphes nahm sich Systemlord Ra sogar einen Asgard als Wirt. All diese Erfolge änderten nichts an dem Fakt, dass Sokar seine Art gezielt in die Vernichtung trieb. Um das Jahr 8.000 vor Christus entdeckte Ra die Erde und damit die Menschen. Er erkannte das Potenzial dieser einfachen Spezies. Durch den Asgardwirt, welcher in Abstieß, war Ra gezwungen sich einen der Menschen zum Wirt zu nehmen. Die Tauri waren im Vergleich zu den Unas schwächer, Verletzungen schwerer zu heilen. Im Grunde gab es keinen Vorteil, einen Menschen als Wirt zu nutzen (abgesehen von der subjektiven Einschätzung eines ästhetischeren Aussehens. Die Goa'uld, obwohl in ihrem äußeren eher mit einem Unas vergleichbar als mit einem Menschen, bevorzugten Menschenwirte oft wegen ihres Aussehens). Doch schnell stellte sich heraus, dass ihre Körper durch die von Telchak erfundenen Sarkophage oder Heilspangen um ein einfacher geheilt werden konnten. Während der Sarkophag einem Goa'uld in einem Unas zwar ein Leben über Jahrtausende gewährte (schon ohne Sarkophag konnten Goa'uld in Unas viele tausend Jahre alt werden) und schwerste Verletzungen geheilt werden konnten (wobei die Regenerationsfähigkeit von Unas mit Symbionten bereits beachtlich waren), war es nicht möglich, einen toten Unaswirt wieder zu erwecken. Bei den Menschen dagegen war sogar die Wiederbelebung eines verstorbenen Wirtes und des darin enthaltenen Symbionten möglich - ein Vorteil, für den viele Goa'uld in den kommenden Jahrhunderten auf die bessere Heilungskraft eines Unaswirtes verzichten würden.

Ein weit größerer Vorteil war jedoch die schnellere Zucht. Unas wurden von den Goa'uld nicht vergessen oder in Kriegen ausgerottet worden, sie wurden über die Zeit verdrängt. Während sich eine kleine Menschenpopulation bereits innerhalb Generationen explosionsartig vermehrte und so Sklaven dutzende Planeten bevölkern konnten, war die Fertilitätsrate der Unas gerade einmal ausreichend um Diener und Krieger für ein paar Welten bereit zu stellen.

Die Goa'uld übernahmen daher die Herrschaft über den Planeten und über die Menschen, denn wer Zugang zu der neuen Quelle an Wirten und Sklaven hatte, würde die Galaxis dominieren. Auch wenn Sokar selbst noch lange Zeit einen Unas als Wirt behielt - wohl aufgrund der größeren Kraft und der Symbolträchtigkeit - sah er doch den Vorteil in den Menschen. Er wurde Herrscher der Erde, verteilte diese unter seinen mächtigsten Dienern und deren Gefolge, sodass sich die Goa'uld dort bedienen konnten. Sokar selbst herrschte über einige große Gebiete in Ägypten, dem Nahen Osten im allgemeinen und Afrika. Dort sollen ganze Landstriche in Finsternis gelegen haben und von Dämonen bevölkert gewesen sein - ein Hinweis auf Unas-Jaffa, die er weiterhin in seinen Diensten hatte. Die Goa'uld wurden regelrecht dazu aufgefordert, die Menschen mit zu nehmen und mit ihnen andere Planeten zu bevölkern. Wie einst bei den Unas, wuchsen die Menschenpopulationen über die Jahrhunderte rasch und beständig, ihren Nutzen hatten sie sowohl als Sklaven wie als Krieger. Das rasche Wachstum ihrer Population drängte die Unas bei Seite.

Die Rebellion um 3.500 v. Chr.

Exil

Surtur

Surtur trat zum ersten Mal im Jahr 10 vor der irdischen Zeitrechnung in der zweiten Goa'uld Dynastie unter der Herrschaft von Ra auf. Plötzlich und als hätte er zuvor niemals existiert erschien er mit einer kleinen Flotte. Weil er sich unscheinbar gegeben hatte, hatten ihn die großen Systemlords ignoriert - bis er so viel Macht angehäuft hatte, dass er selbst zu den größeren Herrschern gehörte. Dass sich hinter dem fremden Emporkömmling niemand anderes als der verbannte Sokar befand, ahnte niemand seiner alten Widersacher und nie zeigte Surtur in dieser Zeit sein wahres ich.
Surtur zeichnete sich von Anfang an als erfinderischer und erfahrener Goa'uld aus, der durch überlegene Technologien, eigenst verbessterte Mutterschiffe und ähnliches, kleinere Lords überrumpelte und sich so ein Reich aufbaute. Innerhalb von 100 Jahren hatte er es zu einer Position unter den Systemlords gebracht, in der Ra seinen Vorschlägen durchaus Gehör schenkte.

Surtur trat schon damals selten in der Öffentlichkeit und vor anderen Goa'uld auf, was jedoch nur bedeutete, dass man sein Gesicht und Aussehen nicht kannte. Sein Name wurde bald jedoch zu einem Lauffeuer im Goa'uld Imperium. Anfangs ein Feuer, dass sich ausbreitete, Zustimmung wie Ablehnung gleichermaßen, später ein Lauffeuer, in dem sein Name nur noch verhasst war.

Dem Feuerriesen gelang es Ra im Jahr 109 nach der irdischen Zeitrechnung von einem Feldzug gegen die Asgard zu überzeugen, schließlich hasste der Sonnengott dieses Volk wie kaum ein anderes. Der Supreme Systemlord der Goa'uld rief seine Vasallen zu den Waffen. Es hatte nie einen echten Frieden mit den Asgard gegeben und der Konflikt hatte bisher leise dahin geschwelt, doch viele der mächtigsten Systemlords waren ebenfalls dafür, den Krieg wieder anzuheizen. Sie witterten Beute und Technologien. Viele Goa'uld waren aber auch dagegen, fürchteten sie doch die Stärke der Asgard.
Am Ende machte es keinen Unterschied, als das gesamte Goa'uld Imperium durch Ras Gebot die Asgard angriff.
Anfangs hatten die Goa'uld viele Erfolge zu verbuchen, doch das Glück schlug schnell um, und die technologisch überlegenen Asgard entrissen den Goa'uld jedes zuvor eroberte Sonnensystem, wie sie auch viele Flotten und Stützpunkte ihrer Feinde vernichteten. Am Ende hatte das Goa'uld Imperium viel verloren, anstatt einen Gewinn aus dem Krieg zu ziehen.

Surtur seinerseits war in diesem Moment, als der Krieg schließlich ohne einen schlussendlichen Sieg für eine der Seiten beendet worden war, untergetaucht. Seine Hoffnung Ras Herrschaft mit dem Konflikt zu beenden, war enttäuscht worden. Surtur war damit den Stimmen im Rat der Systemlords und allgemein unter den Goa'uld zuvor gekommen, die seinen Kopf gefordert hatten.
Manche beschuldigten ihn, dieses Desaster von Anfang an so im Sinn gehabt zu haben, womit sie durchaus recht hatten, andere suchten schlicht und ergreifend einen Sündenbock für einen herben Rückschlag.

Von da an war Surtur untergetaucht, großteils sogar totgeglaubt, waren doch sehr viele Attentäter auf ihn angesetzt. Aber er war trotzdem nicht vergessen. Kein Goa'uld, der nicht an Altersdemenz oder einem anderen Wahnsinn litt, konnte Surtur und den schrecklichen, von ihm angezettelten Asgard-Krieg, vergessen.

Wiederaufbau im Hintergrund

Erstarken und Fall in den 1990ern

Der Goa'uld Sokar während der Folterung einer seiner Feinde.
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Der Goa'uld Sokar während der Folterung einer seiner Feinde.

Besiegt Apophis und ist gleichzeitig mit Heru'ur im Kampf. Usw. Auch gegen Ba'al, welcher in zwei Sonnensystemen 60 Mio. Menschen umkommen ließ, anstatt diese in Sokars Hände fallen zu lassen.


Ermordung durch Seker

Technologien

Zitate

Auftritte


Der Charakter wurde von Karsten und Basti gespielt.


Artikel erstellt von Basti.

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