Schulmission: You're Going Down
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Diese Schulmission fand Ende Februar des Jahres 2009 unter der Leitung von Basti mit Hilfe von TheNarims auf der Welt P6S-777 statt. Die beiden betreuten dabei den Spieler Freeze. Das Stargate Center und die Tok'ra kundschafteten mit SG-21 und zwei Tok'ra-Agenten den Stützpunkt des Goa'uld Surtur auf P6S-777 aus. Surtur operierte im Hintergrund und baute seine Macht oder den Einfluss über Goa'uld Herrscher im Geheimen aus. Nachdem Surtur den Sieg über Mechané in die Wege geleitet, dabei jedoch die Tau'ri und Tok'ra als Bauernopfer ausgenutzt hatte, wollten diese den Goa'uld zur Strecke bringen. Es gelang den Aufklärern Surturs Basis ausfindig zu machen, welche anschließend durch die HECU angegriffen wurde, Surtur selbst war jedoch nicht aufzufinden.
Inhaltsverzeichnis |
Aufgetretene Personen
- Gregory Nagy - Spieler TheNarims und Basti
- Jonathan Bowman - Spieler Basti
- Korra - Spieler Basti
- Mario Locatelli - Spieler Basti
- Pok'la - Spieler Freeze
- Zacharias Galligan - Spieler Basti
Zusammenfassung
Nachdem der Goa'uld Surtur zwar bei dem Sturz von Systemlady Mechané die Federführung übernommen, dabei jedoch den Tod von dutzenden Crewmitgliedern einer zerstörten Daedalus-Klasse und einiger Tok'ra-Agenten zu verantworten hatte, wollten die beiden alliierten Feinde der Goa'uld Surtur töten. Tok'ra-Spione hatten von einem Bunker Surturs in einem Höhlensystem der Eiswelt P6S-777 erfahren. Die Agenten Korra und Pok'la wurden zusammen mit Lieutenant Colonel Jonathan Bowman, Second Lieutenant Gregory Nagy, Sergeant Mario Locatelli und Sergeant Zacharias 'Zack' Galligan von SG-21 als Kundschafter auf den Eisplaneten geschickt.
Während das SG-Team glaubte, der Auftrag sei nur den Gegner auszuspähen, hatten die Tok'ra-Agenten den Befehl, den Bunker mit einem Sprengsatz zu verschließen. Es kam zu Spannungen zwischen den beiden Parteien, da der Tok'ra Rat diesen Teil des Plans nicht mit den Menschen geteilt hatte, und das SG-Team die gesamte Mission gefährdet sah, wenn die Tok'ra überhastet angreifen sollten.
Es gelang den Agenten jedoch, den Höhleneingang zum Einsturz zu bringen, woraufhin die Jaffa in Surturs Basis eingeschlossen waren, bis die Menschen 50 Soldaten ihrer Elite-Einheit HECU auf die Welt brachten. Nachdem das Geröll weggeschafft worden war, stürmten die Soldaten den Bunker - zogen sich jedoch bald darauf wieder zurück. Die Jaffa aktivierten nach massiver Gegenwehr die Selbstzerstörung des Bunkers. Die Tau'ri entkamen gerade noch rechtzeitig, bevor Sprengladungen den gesamten Bunkerkomplex zum Einsturz brachten. Surtur gehörte nicht zu den Opfern. Die Tok'ra fanden kurz darauf heraus, dass der Goa'uld zum Zeitpunkt des Angriffes nicht auf dem Planeten gewesen war.
Trotz des fehlgeschlagenen Attentates, war es den alliierten Tau'ri und Tok'ra zumindest gelungen, einen der Operationsorte Surturs zu zerstören.
You're Going Down
Lieutenant Colonel Bowman führte sein Team zusammen mit zwei Tok'ra Agenten durch die Schneewehen von P6S-777. Er ging neben Mario Locatelli, einem fähigen Sergeant und es herrschten eisige 20 Grad Celsius unter Null. Er war heil froh, dass zu jedem Planeten zuerst ein M.A.L.P. geschickt wurde, um die Umgebung auszukundschaften. So war seine Einheit zumindest geeignet gekleidet, in Winterkampfanzügen, mit dicken Stiefeln und passenden Handschuhen, selbstverständlich alles geeignet für Kampfhandlungen und den Einsatz ihrer Waffen.
Links und rechts von ihnen ragten vereiste Felsen aus dem Boden, teilweise weit über 30 Meter hoch, welche wohl von Stürmen über Jahrmillionen aus der Landschaft gefräst worden waren. Es schien keinerlei pflanzliches Leben in diesem Gebiet zu geben - ob der ganze Planet so aussah, konnte Bowman nicht sagen, doch seit gut einer Stunde waren sie vom Stargate aus in ein und dieselbe Richtung unterwegs, um hier den Hauptstützpunkt des Goa'uld Surtur ausfindig zu machen.
Direkt neben dem Teamleiter von SG-21 ging Sergeant Galligan und daneben der Tok'ra Korra, der Rest des Teams folgte ihnen auf dem Fuße. Dazu gehörten die Menschen Gregory Nagy und Mario Locatelli und ein weiterer Tok'ra Agent. Alle brannten darauf, den Goa'uld ausfindig zu machen, um mit den richtigen Informationen für einen gezielten, größeren Schlag zurückzukehren. Die Toten, für die Surtur verantwortlich war, sollten entsprechend gerächt werden.
Korra trug ebenfalls weiße Kleidung, die ihm auf diesem kalten Planeten die bestmögliche Tarnung bot. Er hatte seine Zat in der Hand und ging leicht geduckt, um dem schneidenden Wind nicht zu viel Angriffsfläche zu bieten.
"Colonel", sagte der erfahrene Agent Korra, "den Informationen zufolge, die unsere Spione über Surtur beschaffen konnten, müsste bald ein befestigter Höhleneingang auftauchen, welcher zu seinen unterirdischen Bunkeranlagen führt. Leider haben wir keine Agenten direkt in seinen Reihen. Aber wenn wir die richtige Position bestätigen können, wären unsere Völker in der Lage, die Galaxis vor dem Aufstieg eines alten Kriegstreibers zu bewahren."
Jonathan Bowman nickte. Dutzende Soldaten waren gestorben, weil Surtur die Menschen verraten hatte, aber der Goa'uld würde dafür bezahlen. "Wenn die Angaben der Tok'ra über die Truppenstärke Surturs stimmen, dann müssen wir nur seine Basis ausfindig machen. Wir haben die Manpower, um einen kleinen Goa'uld wie ihn zur Strecke zu bringen", entgegnete der Anführer von SG-21.
Das Team bewegte sich immer weiter Richtung Höhle. Kurz bevor sie die Höhle erreichten, sagte einer der Tok'ra Agenten namens Pok'la: "Wäre es nicht besser, wenn wir uns vor der Höhle aufteilen, um die Jaffa besser und im Hinterhalt ausschalten zu können? Denn wenn wir da jetzt so hereinspazieren würden, dann wäre das zu offensichtlich und Sutur könnte zu einfach fliehen. Dann wäre alles dahin, was wir bis jetzt gemacht haben, all die Opfer, die wir bis jetzt gebracht haben, wären umsonst gewesen." So ging Pok'la hoch entschlossen erst einmal in Deckung, um bei den ganzen Überlegungen nicht zufällig ins Fadenkreuz eines Jaffa zu kommen, aber trotzdem hatte er zur eigenen Verteidigung seine Zat in der Hand, um schnellstens zu reagieren, falls etwas passieren sollte. Da alle noch etwas am Grübeln waren, sagte er zudem: "Wenn wir nicht von beiden Seiten relativ gleichzeitig angreifen, können wir ins Kreuzfeuer geraten, die Jaffa können Verstärkung holen und wir sind dann aufgeschmissen. Deshalb schlage ich vor, dass die Tau'ri dann auch mit Zats oder leisen Waffen angreifen, denn wenn man uns hört, können wir genau so aufgeschmissen sein. Das zu riskieren, nur für eine Aufklärungsmission, wäre es nicht wert."
'Von was zur Hölle redet der da', dachte sich der blonde Colonel. Mit seinen 1,90 Meter Körpergröße überragte er die meisten anderen und wirkte, wie man sich einen typischen Highlander oder Wikinger so vorstellte. Er wandte sich kurz um und suchte die Blicke seiner Kameraden. Nacheinander sah er ihnen in die Augen um darin zu lesen, ob es ihnen gerade mal wieder genauso bis zum Hals stand wie ihm. "Angreifen... was für ein Angriff?", zischte er zu Pok'la. Seine Gedanken rasten bereits um das leidige Tok'ra Thema herum. "Wir haben den Befehl das Lager ausfindig zu machen, die Koordinaten zu bestätigen und dann auf einem Beobachtungsposten abzuwarten - ohne entdeckt zu werden und den Gegner aufzuschrecken. Da drin warten verdammt noch mal mindestens 100 Jaffa..."
Die Miene des Tok'ra Korra war ausdruckslos. Er gab Pok'la ein einzelnes Kopfschütteln, doch was es bedeutete, konnten die Menschen nicht wirklich ausmachen.
'Vielleicht so etwas wie 'typisch Tau'ri' oder ne andere Scheiße', dachte sich Jonathan Bowman und es trieb ihn noch weiter zur Weißglut.
"Wir haben andere Befehle erhalten", sagte Korra schließlich in seiner Symbiontenstimme. Kalt wie der Planet, absolut neutral, als wäre es selbstverständlich und dass die Menschen jetzt erst davon erfuhren vollkommen in Ordnung.
"Fuck", entfuhr es dem Colonel, den Rest ergänzte er nur in Gedanken: '...diese drecks Halbwahrheiten der verdammten Tok'ra.'
Der Hüne kickte einmal kurz wütend in den Schnee hinein.
"Und was ist der geniale Plan des Tok'ra Rates? Sechs gegen hundert, die sich in einer befestigten Anlage verschanzen?", fragte schließlich Sergeant Zacharias Galligan. Doch als Korra Zack nur einen nichtssagenden Blick schenkte, wandte der Soldat seinen Kopf dem anderen Agenten zu.
Second Lieutenant Gregory Nagy folgte seinem Teamleiter ruhig durch die schneebedeckte Ebene, die gar kein Ende zu nehmen schien. Auch wenn er für diesen Planeten angemessene Kleidung trug, hatte er das Gefühl, dass die Kälte ihm durch die Kleidung hindurch kroch und in die Knochen fuhr. Sein Gesicht, das zum Schutz gegen die Kälte auch zum größten Teil verhüllt war, offenbarte seine asiatischen Gesichtszüge kaum noch.
Auch wenn sie hier angeblich den Goa'uld Surtur finden wollten, war Gregory immer noch nicht besonders begeistert von dieser Mission. Zuerst erschien es ja so, dass sie nur den Eingang zu seinem Versteck hier finden sollten, aber als er dann die Worte von dem Tok'ra Agenten hörte, konnte Gregory nur noch die Augen verdrehen. Sie sollten angreifen? Sie waren dafür doch gar nicht genügend Mann. Selbst mit sehr viel List und Tücke wäre das eine Selbstmordmission und sie waren nur zu sechst. Sich nun auch noch aufzuteilen würde zwar wahrscheinlich eine Flucht der Schlange, die mit der Vernichtung eines Daedalus-Klasse Schiffes so viele Menschen umgebracht hatte, verhindern, dennoch war es das Gregory nicht wert. Die Informationen, wo der Stützpunkt war, wie die Zugänge lagen und wie sie am besten den Zugriff gestalten konnten, waren jetzt wichtiger, als sich Hals über Kopf in die Gefahr zu stürzen.
Daher konnte er seinem Teamleiter auch nur zustimmen, als er den Tok'ra Agenten über ihre Befehle aufklärte, wobei die von den Tok'ra sich natürlich mal wieder sehr stark von den ihrigen unterschieden. 'Verdammte Schlangen, irgendwie sind sie doch alle gleich', verfluchte Gregory die Tok'ra in Gedanken, denn ihre ständigen eigenen Pläne bei gemeinsamen Missionen regten ihn langsam auf.
"Ja, das frage ich mich auch", stimmte Gregory der Frage von Sergeant Galligan zu und warf nochmals einen skeptischen Blick in Richtung der beiden Tok'ra. "Oder gibt es noch irgendwelche geheimen Informationen über den Stützpunkt, von denen wir eigentlich wissen sollten?", fragte er und konnte es sich eigentlich gut vorstellen, dass die Schlangen auch dort wieder mehr wussten als sie. Überrascht hätte es ihn auf jeden Fall nicht.
"Nein es gibt keine Einzelheiten, die wir euch verschwiegen haben, nur wenn wir eine Chance haben, den Kontrollraum zu besetzen, dann haben wir eine sehr große Chance Surtur zu töten und dann vielleicht auch noch Jaffa für die Rebellion zu gewinnen. Aber gut, wenn ihr meint, dass wir es so nicht schaffen könnten, dann werde ich euch glauben. Dann lasst uns diesen Stützpunkt ausspionieren. Nur bitte, wenn wir eine Chance sehen, dann lasst uns das Risiko eingehen, denn sonst seid ihr doch auch nicht so ängstlich, denn ihr habt ja auch unsere 'alten' Pläne mit eurer 'Hau-Drauf-Taktik' durcheinander gebracht. Dabei habt ihr die Systemlords ja sogar mit teilweise nur vier Mann erledigt, dann kann Surtur doch auch kein Problem für euch sein", sagte Pok'la. Dann drehte er sich um und ging weiter Richtung Höhle und drehte sich immer öfter, um zu sehen, ob die Tau'ri und Korra hinter ihm waren und ihm auch folgten. Während des Weges versuchte er sich immer mehr damit abzufinden, dass die Tau'ri nichts riskieren wollten, auch wenn es eine gute und eventuell die einzige Chance wäre, diesen Goa'uld zu töten, denn man wusste nicht, ob er weiter wandert würde.
Epilog
Die Tok'ra hatten jedoch nicht wirklich daran gedacht, ihren eigentlichen Auftrag aufzugeben, nur weil die Menschen sich hintergangen fühlten. Besonders Korra wollte Rache an Surtur - schließlich war er der Agent gewesen, über den Surtur den Kontakt zu den Menschen und Tok'ra aufgebaut hatte, um die Allmachtsbestrebungen Mechanés zu unterbinden. Korra fühlte sich dafür verantwortlich, dass Surtur Mitglieder des Goa'uld-Widerstandes und der Menschen hatte als Bauernopfer töten können, um Mechané zu besiegen.
Doch auch der Rat der Tok'ra wollte allgemein Surtur aus dem Weg schaffen. Nachdem dieser Goa'uld vor Jahrhunderten einen verheerenden Krieg zwischen dem Imperium und den Asgard angezettelt hatte, war er lange Zeit verschwunden, auch vom Radar der Tok'ra. Doch dass er gefährlich war, wussten diese und seine Rückkehr, vor allem mit seiner Tat, Mechané zu Fall zu bringen, war beunruhigend.
Während SG-21 und die beiden Tok'ra näher an die Höhle heran rückten, setzten sich die beiden Agenten schließlich ab, als das SG-Team seinen Beobachtungsposten bezog. Es gelang den Korra und Pok'la einen Sprengsatz in den von vier Jaffa bewachten Höhlen- und gleichzeitigen Bunkereingang zu feuern, der diesen zum Einsturz brachte und die Krieger im Inneren zumindest für kurze Zeit aufhalten würde. Colonel Bowman war alles andere als erfreut über den Alleingang der Agenten, doch die Aktion war effizient.
Das SGC schickte 50 Soldaten der offiziell in den Haushaltsbüchern des Verteidigungsministeriums als Hazardous Environmental Combat Unit bezeichneten Einheit nach P6S-777. Der Höhleneingang wurde geräumt und der Bunker gestürmt, doch bevor die Menschen bei der starken Jaffa-Gegenwehr weit vordringen konnten, aktivierten die Krieger Surturs die Selbstzerstörung der Basis. Die HECU-Soldaten schafften es gerade noch, sich rechtzeitig zurückzuziehen, bevor mehrere Explosionen das gesamte Bunkersystem zum Einsturz brachten.
Die Tok'ra erfuhren bald darauf, dass sich Surtur zum Zeitpunkt des Angriffes nicht auf der Welt befunden hatte, dennoch schätzten sie den Angriff auf P6S-777 als Teilerfolg ein, weil eine Basis des im Geheimen operierenden Goa'uld zerstört werden konnte.
Weiterführende Links
- Ereignis: Enigma - "You're Going Down" vorausgehend plante Surtur den Sturz der Systemlady Mechané, welche das Goa'uld Imperium unterwerfen wollte. Dafür gewann Surtur die Hilfe der Menschen und Tok'ra, hinterging diese jedoch und opferte deren Einsatzkräfte und ein Daedalus-Class Mutterschiff bereitwillig für den Erfolg gegen die mechanische Göttin.
Hintergrundinformationen
- Diese Geschichte wurde nach dem Lied "You're Going Down" von der Band Sick Puppies benannt.
Artikel erstellt von Basti. Überprüft von Sigi am 16.05.2010.
