Schulmission: The Orb
Aus Stargate Rollenspiel - Wiki
Diese Schulmission spielt Anfang Mai des Jahres 2007 auf PX4-5D unter der Leitung von Marcus, um die Spielerin Mara einzuführen (tatsächlich fand die Schulmission im Januar 2007 statt). Da ihr Forenbeitrag jedoch sehr gut war und sie keiner Übung bedurfte, wurde die Mission bereits nach ihrem ersten Posting abgeschlossen. Auf dem heute unbevölkerten PX4-5D entdeckte SG-14 einen Altar, mit einer darin eingelassenen, aber nicht befestigten Kugel. Um diese zu untersuchen, bekamen sie kurzzeitig die Archäologin Tamara Hayes zur Unterstützung. Die Kugel wollte ihr Geheimnis jedoch nicht lüften lassen und lagert seitdem in Area 51.
Inhaltsverzeichnis |
Aufgetretene Personen
- Sean Arndt - Spielerin Mara
- Tamara Angela Hayes - Spielerin Mara
Zusammenfassung
SG-14 hatte den Planeten PX4-5D untersucht, welcher jedoch nicht mehr bewohnt war. Den einzigen Beweis dafür, dass dort jemals jemand gelebt hatte, war ein Altar, den sie in einiger Entfernung zum Stargate in der Landschaft ausfindig machen konnten. Das Team von Captain Sean Arndt kehrte daraufhin zur Erde zurück, um archäologische Unterstützung zu erbitten, die ihnen mit Doktor Tamara Hayes gewährt wurde. Die englische Wissenschaftlerin hatte lange Zeit die ägyptische Kultur erforscht und war aufgrund ihrer Expertise für das Stargate Programm rekrutiert worden.
Als sie schließlich wieder beim Altar waren und die Archäologin die Kugel näher untersuchte, begann diese sich zu erwärmen und leicht zu leuchten. In Erinnerung an einen ähnlichen Gegenstand, der das Center und die Erde in ihrer Existenz bedroht hatte (siehe Episode: Message In a Bottle), wurde das Objekt zuerst ausgiebig auf dem Planeten untersucht, schlussendlich aber zur Erde gebracht, um ihn in Area 51 weiter unter die Lupe zu nehmen.
Nachdem jedoch immer noch nichts weiter über die Kugel in Erfahrung gebracht werden konnte, wurde sie dort eingelagert.
Prolog
Tamara wuchs wohlbehütet in ihrem Elternhaus in London auf. Ihre fehlte es schon als Kind an nichts, da beide Elternteile angesehene Akademiker waren. Ihre Eltern waren beide ständig unterwegs, also kümmerten sich ihre Großeltern, Richard Hayes (30.08.1923 - 03.06.2006) und Amilie Hayes (19.04.1927 - 28.04.2005) liebevoll um sie. Als ihr Bruder, Jonathan, geboren wurde, hörte ihre Mutter zeitweise auf zu arbeiten und widmete sich ganz der Kindererziehung. Tamara hatte dadurch das Gefühl, sie wäre ihrer Mutter nicht so wichtig, wie es ihr Bruder war. Jonathan war das Nesthäkchen.
Die Mutter-Tochter-Beziehung festigte sich auch in der Zukunft nicht richtig. Tamara fand jedoch immer viel Halt bei ihren Großeltern und auch die Zeit mit ihrem Vater genoß sie sehr.
Dieser hatte zwar nie viel Zeit für seine Kinder, doch wenn Mara bei ihm war, galt seine Aufmerksamkeit voll und ganz seiner kleinen 'Prinzessin'.
Tamaras Jugend war nicht gerade die einfachste Zeit. Sie war immer eher eine Außenseiterin, hatte nicht sehr viele Freunde. Es dauerte ein paar Jahre bis sie soweit gereift war, dass sie mit so etwas umgehen konnte. Mara entwickelte eine gewisse Arroganz anderen gegenüber.
Die Zeit auf der High School in Arizona war wohl mit eine der Schönsten. So alleine in einem fremden Land zu sein, war aufregend und spannend. An der Schule fand sie dieses Mal leicht Anschluß, denn hier gab es einige Mitschüler mit ähnlichen Interessen. Beim Jobben im Museum lernte sie allerhand von ihrem 'Mentor' Professor Doktor Samuel Petersen, den sie wie einen zweiten Vater zu schätzen lernte.
Während des Studiums hatte Tamara nicht viel von ihrem Privatleben. Der Lernstoff war sehr trocken, doch erforderte er die vollste Konzentration, weshalb sie kaum noch Zeit für Forschungen aufbringen konnte. Ihre Doktorarbeit über das Thema 'Altägyptische Kunstgeschichte' war nicht die beliebteste Arbeit, sie bekam allerdings dennoch sehr gute Noten und war selbst ganz zufrieden damit.
Danach reiste Tamara einige Zeit um die halbe Welt, nahm diverse Auftragsarbeiten an und forschte ein wenig herum. In Peru lernte sie einen amerikanischen Schriftsteller kennen. Thomas Brown war sein Name. Sie wurden ein Paar, verbrachten etwa zwei Jahre miteinander. Der Trennungsgrund war eine Fehlgeburt ihres gemeinsamen Kindes.
Die letzten Jahre verbrachte Tamara dann in Ägypten, wo sie sich voll und ganz der Forschung hingab und sich nur noch darauf konzentrierte. Ihre Arbeit dort war es schließlich, wodurch das Stargate Center auf sie aufmerksam wurde und sie in das geheime Projekt holte.
The Orb
SG-14 war als Erkundungsteam bereits auf dem Planeten PX4-5D gewesen und hatte dort keine Einheimischen in der weiteren Umgebung des Stargates entdecken können, wohl aber nach einem längeren Fußmarsch eine Art Altar mitten im Gelände.
Um diesen möglichst gut zu studieren, kehrten sie zur Erde zurück und bekamen kurzzeitig die Archäologin Tamara Hayes als Verstärkung ihrer Truppe. Mit ihr zusammen kehrte SG-14 unter dem Kommando von Captain Sean Arndt zurück zu dem Planeten.
Es war einfach unglaublich für die Wissenschaftlerin! Tamara war noch nicht oft durch das Stargate getreten. Ihr Herz raste wie verrückt und sie konnte kaum klar denken. Alles war recht schwummrig um sie herum. Ein Glück, dass Captain Arndt so gute Reflexe hatte und die schwankende Mara am Arm packen konnte, bevor sie auf die harten Steine vor dem Gate aufschlug.
"Vielen Dank, Captain... Sir."
Sie war sich im Umgang mit dem Militär noch nie wirklich sicher gewesen. Und dass sie jetzt auch noch kurz in einem neuen Team war, schien vollkommen absurd. Ihr Lächeln fiel daher auch etwas verlegen aus.
Als sich Tamara auf diesem fremden Planeten umsah, konnte sie zwar kaum einen Unterschied zur Erde erkennen, was die Vegetation betraf, doch besaß jeder Farbton hier einen intensiven Rotstich. Sie sah zum Himmel hinauf und konnte erahnen, was die Ursache für dieses Phänomen war:
Eine rot-glühende Halbkugel schrammte gerade so an diesem Planeten vorbei. Die Umrisse waren recht verschwommen. Mara bemerkte nun auch, dass das Klima sehr drückend war. Sicherlich würde sie bald Kopfschmerzen bekommen, wenn sie länger hier verweilen würden.
Dennoch, es war atemberaubend und je weiter sie gingen, umso unglaublicher kam es ihr vor, dass sie tatsächlich hier war. Es ähnelte vielmehr einem wundervollen Traum.
"Dr. Hayes? Wir sind da. Können Sie hiermit irgendwas anfangen?"
Tamara wurde aus ihren Gedanken gerissen. Sie waren nun einige Zeit gelaufen, waren sogar in ein Waldstück vorgedrungen. Nun befand sich SG-14 auf einer weitläufigen Lichtung in deren Mitte sich eine Art steinerner Altar befand.
Das Team war schon einmal auf diesem Planeten gewesen und hatte sich dann entschlossen, mit einem Archäologen zurück zu kommen. Sie waren irgendwie recht skeptisch gewesen, dass Tamara als eine Frau sie begleiten sollte.
Während die anderen Teammitglieder sich etwas gelangweilt in Beobachtungsposition begaben, ging Mara gleich auf den Altar zu. Ihr Gesichtsaudruck verriet Begeisterung pur. Ihr Herz pochte wieder schneller und sie spürte, wie ihre Hände feucht wurden.
Bei näherem Hinsehen bemerkte sie, dass es sich vielleicht gar nicht um einen Altar handelte. Es, was immer es war, war aus dunklem Stein, seltsamerweise nicht verwittert. Die Seiten waren glatt und schienen sogar leicht zu glänzen. Der 'Deckel' hingegen fühlte sich rau an und war mit hebräischen Schriftzeichen besetzt und auf ihm, in einer Vertiefung, lag eine steinerne Kugel, ungefähr so groß, wie ein menschlicher Kopf.
Langsam fuhr Tamara mit dem Zeige- und dem Mittelfinger über die Schriftzeichen. Nichts, was sie nicht hätte entziffern können. Doch der nieder geschriebene Satz ergaben irgendwie keinen Sinn.
"Das Licht wird von der Dunkelheit eingehüllt. Sollte es nicht eher anders herum sein? Aber wozu dann diese Kugel...?"
Nicht gerade viele Informationen für etwas so seltsames. Mara ging um den Altar herum, suchte nach irgendeinem Anhaltspunkt. Die Kugel besaß an mehreren Stellen kreisförmige, weiße Einkerbungen, war ansonsten jedoch so glatt, wie die Seitentafeln des Gebildes. Vorsichtig berührte Mara die Kugel, fuhr mit den Fingerspitzen an den Ritzen entlang. Und plötzlich spürte sie etwas...
Epilog
Die Kugel, welche von den anderen Teammitgliedern von SG-14 schlicht als 'The Orb' bezeichnet wurde, erhitzte sich bis zu einer angenehmen Körpertemperatur, während die Vertiefungen ein schwaches, weiches Leuchten von sich gaben.
Mehr passierte anscheinend nicht. Nachdem, was die Kugel der A't'trr, der mikroskopischen, hunderttausend Jahre alten Kultur, beinahe das Stargate Center und womöglich auch die Erde vernichtet hätte, wollte man kein Risiko mit einem Gegenstand eingehen, der daran erinnerte. Über eine Woche hinweg wurde das Objekt in einem Feldlabor untersucht, doch man konnte nichts herausfinden - weder, was es außer leuchten und Wärme abzustrahlen noch tat, noch ob es irgendwie gefährlich war.
Schließlich entschied man sich, die Kugel doch auf die Erde mit zu nehmen und in Area 51 weiter zu untersuchen. Nachdem sie nichts weiter zu offenbaren schien, war sie seitdem dort eingelagert.
Hintergrundinformationen
- Diese Geschichte wurde benannt nach der Elektro-Band The Orb.
Artikel erstellt von Basti. Kontrolliert von Silfides am 12.07.2011.
