Schulmission: Die Runen von Asgard
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Diese Schulmission fand Ende Mai im Jahre 2008 unter der Leitung von Vanillo und MobbelZ bei der Welt Haithabu zur Einführung von Viktoria statt. Ein namentlich den Asgard nicht bekannter Systemlord griff die geschützte Welt Haithabu an. Um keinen Krieg zu provozieren, ließen die Asgard unter der Führung Dellings nur die Truppen am Boden ausschalten und das Mutterschiff im Orbit durch ein Soldierkommando sabotieren, wodurch der Goa'uld zum Rückzug gezwungen wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Aufgetretene Personen
Zusammenfassung
Ein namentlich nicht bekannter Systemlord versuchte die von den Asgard geschützte Welt Haithabu zu erobern. Er hatte ein Mutterschiff im Orbit und bereits eine kleine Truppe Jaffa auf dem Boden, welche eine Siedlung besetzten und die Umgebung auskundschafteten. Da die Welt unter der Aufsicht des Asgard Delling stand, war es an ihm, eine Lösung zu finden.
Mit seinem Schiff, der Haidrun, ging er hinter der Sonne des Systems in Stellung, um von den Goa'uld nicht entdeckt zu werden. Sein Ziel war es nicht, sich eine Schlacht mit dem Ha'Tak zu liefern und den Feind zu vernichten - wenn es nicht nötig war, würden die Asgard keinen großen Krieg mit den Goa'uld herauf beschwören.
Während er die Soldier, das von den Asgardkriegern aufgezogene Weißenkind Var und der Kämpfer Skallgar, auf den Planeten schickte, um die dort aktiven Jaffa nach Möglichkeit aus zu schalten, startete ein größeres Soldier Team, um das Mutterschiff des Gegners zu infiltieren, zu sabotieren und ihn so dezent zum Rückzug zu zwingen.
Die beiden Asgardkrieger auf dem Planeten schalteten zur gleichen Zeit eine Jaffa Patrullie aus und befreiten dann die Siedlung, wo die Jaffa die Einwohner auf dem Dorfplatz zusammen getrieben hatten.
Auch das Team im Orbit war erfolgreich und nachdem Waffen-, Schild- und andere Systeme des Ha'Taks zerstört oder beschädigt worden waren, verließen die Soldier das Schiff wieder. Der Goa'uld seinerseits ließ von seinem Vorhaben ab und verließ das Sonnensystem des Planeten Haithabu.
Prolog
Var wusste nicht viel aus ihrer Vergangenheit. Als sie acht war, wurde sie im Wald gefunden und zu den Soldier gebracht. Dort wuchs sie auf und begann ihre Ausbildung. Sie war immer eine gute Schülerin und kam nur selten in Schwierigkeiten, doch ihren Mitschülern machte sie Angst, da sie nachts häufig schrie und keuchend aufwachte. Sie wurde recht schnell in ein Einzelzimmer verlegt. In unregelmäßigen Abständen litt Var unter Flashbacks, die ihr Fetzen ihrer Vergangenheit zeigen. Dabei waren zwei Erinnerungen sehr häufig und stark. Sie erinnerte sich an Feuer, an die schlimme Hitze und an das Gesicht von einem Mann. Dieser tauchte besonders oft auf, doch sie hatte keine Ahnung, wer es war. Bei den Gefühlen, die sie bei seinem Gesicht empfand, fürchtete sie, dass er ihr nichts Gutes wollte und sie immer noch verfolgte. Um sich stets wehren zu können, hatte sie sich bei den Soldier auf das Erlernen von Nahkampftechniken konzentriert.
Die Runen von Asgard
Auf der Heidrun
Delling ließ sich in seinem Asgardkontrollstuhl nieder und setzte mit einigen schnellen Handgriffen Kurs auf Haithabu. Sie würden direkt hinter der Sonne des Systems herausspringen, und somit von feindlichen Schiffen unentdeckt bleiben. Schon während das Schiff per Autopilot den Planeten und Orbit verließ, wandte sich Delling an die Soldier und begann: "Ich weiß nicht, inwiefern ihr schon über die Details der Diskussion informiert seid, doch werde ich euch aufgrund der mangelnden Zeit eine kurze Zusammenfassung unseres Auftrages geben."
Delling sortierte kurz seine Gedanken und nannte dann die Punkte, die er für die wichtigsten hielt. Das Ganze passierte so schnell, dass der weiße Asgard ohne merkliche Verzögerung weitersprach.
"Ein unter dem Schutz der Asgard stehender Planet, der von mir betreut wird, wird, während wir hier reden, von einem unbekanntem Goa'uld-Systemlord angegriffen. Da wir uns in unserer jetzigen militärischen Verfassung keinen Krieg erlauben können, werden wir das Schiff nicht zerstören, sondern eine Spezialeinheit einschleusen. Während diese Spezialeineit – ein anderer Soldiertrupp – das Schiff untüchtig macht, ist es eure Aufgabe, auf dem Dorfplatz nach dem Rechten zu sehen und die Gefahr einzuschätzen. Falls es die Anzahl der Jaffa erlaubt, müsst ihr sie ausschalten und die Bevölkerung in Sicherheit bringen. Doch vergesst nicht: es hat höchste Priorität, dass ihr nicht entdeckt werdet, also wägt die Situation gründlich ab."
Delling gab den beiden Soldiern kurz Zeit, um die Informationen aufzunehmen und fuhr dann fort: "Ich werde permanent einen Kanal zu euch geöffnet halten, euch über meine Scans informieren und euch von hier aus so gut wie möglich helfen."
Just in diesem Moment sprang die Heidrun aus dem Hyperraum und ging direkt hinter der Sonne in Position.
"Da sich auf dem Planeten ein durch Asgardtechnologie geschützter Raum befindet, der damit verbunden sehr interferenzarm ist, bin ich in der Lage, euch trotz der großen Entfernung dorthin zu beamen, ohne diesen geschützten Standort verlassen zu müssen. Diesen Raum werde ich ebenfalls als Relais benutzten, um mit euch zu kommunizieren. Doch ihr könnt euch nicht auf das zurückbeamen verlassen, da es aufgrund der enormen Distanz mit einer gewissen Zeitverzögerung verbunden sein wird. Gibt es irgendwelche offenen Fragen, die die Durchführung der Mission betreffen?"
Auf Fragen wartend, blickte Delling die beiden Soldier an. 'Hoffentlich machen sie ihre Arbeit gut, die Bewohner Haithabus verlassen sich auf sie,' dachte er.
"Sie können sich auf uns verlassen!"
Var hätte gern überzeugender geklungen, doch war dies eine ihrer ersten Missionen. Sie musste sich ganz auf ihre fundierte Ausbildung und ihren Partner verlassen. Kurz darauf wurden sie weg gebeamt.
Auf Haithabu
Der Raum war kahl eingerichtet. Bis auf einige elektronische Geräte, standen nur einige Stühle und Tische im Raum.
"Wollen wir?"
Var hatte den Ausgang gefunden und öffnete die etwas verrostete Stahltür. Zuerst konnte sie nichts erkennen, da ihr die Sonne genau in die Augen stach, doch langsam nahm die Gegend Konturen an. Die Umgebung war dicht bewachsen von Bäumen und Gräsern. Es würde schwer werden, bis in das Dorf vorzudringen.
"Wie ist die Lage?"
Über ein Kommunikationsgerät konnte Var mit dem anderen Soldier kommunizieren.
"Alles ruhig. Wir haben noch kein Kontakt."
Diese Umgebung würde guten Schutz bieten, aber vielleicht nicht nur ihnen...
Aber es nützte nichts und so machten sie sich auf den Weg.
Für Skallgar war dies eine Routinemission. Er hatte schon mehrere solcher Aufträge erfüllt und ging dementsprechend ruhig an die Sache heran, beäugte aber ein wenig skeptisch den anderen Soldier. Sie schien noch recht unerfahren zu sein, aber im Endeffekt würde auch dies kein wirkliches Problem darstellen. Es warteten schließlich nur eine Handvoll Jaffa auf sie im Dorf und wenn sie klug an die Sache rangingen, würden sie kaum Schwierigkeiten bekommen. Er hoffte jedoch, dass sie noch rechtzeitig kamen und es im Dorf noch keinen Ärger gegeben hatte.
Er zog seine Bolter hervor und folgte dem anderen Soldier ins Freie hinaus, wo er sich aufmerksam umsah. Es schien ruhig zu sein, doch die unübersichtliche Landschaft könnte täuschen.
"Sei vorsichtig", meinte er noch zu dem anderen Kämpfer. "Es könnten sich dennoch Jaffa in der Nähe aufhalten."
Während er seine Umgebung nicht aus den Augen ließ, fragte er: "Was sagen die Scanns?"
"Alle Werte liegen im normalen Bereich", antwortete Var, schaute vom Scanner auf und steckte ihn rasch wieder in die Tasche. Plötzlich bekam sie ein seltsames Gefühl. Schnell zückte sie ihre Waffe und musterte den kleinen Wald vor ihnen. Sie war sich sicher, dass dahinter das Dorf liegen würde, aber auch dass dort noch etwas anderes war. Sie nickte Skallgar zu und ging langsam auf den Rand des Waldes zu. Ihr ganzer Körper war angespannt und sie hörte auf jedes Geräusch, bereit das Feuer sofort zu eröffnen.
Sie kamen immer näher an den Waldrand. In ihrer Ausbildung hatte sie gelernt, in solchen Situationen ruhig zu bleiben und alles unter Kontrolle zu halten. Es war recht hell und so warfen die Bäume kaum Schatten, die Deckung hätten bieten können. Unter ihren Füssen knirschten abgebrochene Zweige, als sie die erste Baumreihe passierte. Die Waffe hielt Var die ganze Zeit im Anschlag und behielt alles im Blick.
Plötzlich knackte es laut hinter ihr. Var drehte sich rasch um.
"Was war das?" Fragte sie.
Auf der Heidrun
Nachdem Delling die beiden Soldier auf den Planeten gebeamt hatte, hatte er mit seinen Scans begonnen, um die Soldier zu unterstützen. Kaum, dass sie den Schutzraum verlassen hatten, bat Skallgar ihn auch schon um einen Zwischenbericht. Delling verschob einen der Kontrollkristalle und ein Hologramm des Asgard manifestierte sich vor den beiden Soldiern.
"Meine Scans zeigen, dass sich ein Dutzend Jaffa und drei Dutzend Bewohner auf dem Dorfplatz befinden. Scheinbar halten die Goa'uld es nicht für nötig sie streng zu bewachen, das könnte sich als ungemeiner Vorteil erweisen", sprach Delling auf Skallgars Frage. Dann neigte er den Kopf, blinzelte mit seinen riesigen Augen einmal und fixierten die Soldierin Var. Er wusste, dass dies ihre erste Mission war, doch schien sie während ihrer Ausbildung gut aufgepasst zu haben, da sie vorsichtig auf die Geräusche um sie herum achtete.
Delling ging auf ihre Frage, die eigentlich an Skallgar gerichtet gewesen war, ein, da er sie zuverlässiger als dieser beantworten konnte: "Deine Besorgnis ist berechtigt, aber nicht nötig. Hinter dem Baum befindet sich nur eines der einheimischen Tiere. Ich werde euch sofort kontaktieren und warnen, sobald ich irgendwelche außergewöhnlichen Lebenszeichen scanne."
Wie auf Kommando hüpfte nach Dellings Worten eine Art Reh mit langem buschigem Schweif hinter einem Baum hervor und lies noch einige Zweige knacken. Das Reh blickte kurz verwundert das Hologramm an, welches sich wieder auflöste, ganz, als ob es nie da gewesen wäre. Nun wieder vollkommen unabgelenkt, da er nicht einen Teil seines Bewusstseins auf das Hologramm lenken musste, überprüfte Delling in einem genaueren Scann das Terrain um die beiden Soldier, doch stellte er nichts unerwartetes fest und wartete so auf erneute Anfragen der beiden Kämpfer.
Auf Haithabu
Skallgar nickte und entspannte sich ein wenig. Gut, erst einmal schien ihnen keine Gefahr zu drohen, doch Dellings Information beunruhigte ihn etwas. Ein Dutzend Jaffa waren schon relativ viele, vor allem da sie nur zu zweit waren. Sie mussten unbedingt koordiniert vorgehen. Vor allem wenn zu befürchten war, dass die Jaffa sich nicht auf einem Haufen befanden, sondern im Dorf verteilt waren. Sie würden sich erst einmal vorsichtig nähern müssen, um sich ein genaueres Bild von der Lage zu machen. Delling konnte ihnen zwar alles mit seinen Scanns mitteilen, doch Skallgar verließ sich dann doch lieber auf seine eigenen Augen.
Er wandte sich zu Var um:"Du hast gehört, was Delling gesagt hat. Ein Dutzend Jaffa werden nicht einfach zu erledigen sein. Ich verlange von dir, dass du vorsichtig vorgehest und nicht einfach voranstürmen wirst, in Ordnung? Halt dich nahe bei mir."
Dann machte er sich auf den Weg Richtung des Dorfes.
Var schaute noch kurz in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war und drehte sich dann wieder um und folgte Skallgar. Sie hatte ihn erst kurz vor der Mission kennen gelernt und konnte ihn noch nicht richtig einschätzen. Sie wusste nur, dass er ein erfahrener Krieger war. Im Kopf ging sie noch einmal den Lageplan des Dorfes durch, den sie erhalten hatten. Er war nicht sehr detailliert gewesen, doch konnte sie sich einen ungefähren Eindruck machen. Langsam lichtete sich der Wald. Var sah abgeschnittene Pilzhälse, was bedeutete, dass die Bewohner hier nach Pilzen suchten und das Dorf nicht mehr weit entfernt sein würde. Sie konnte leise Stimmen ausmachen, was ihre Vermutung bestätigte.
Auf der Heidrun
Delling wurde in seinem detaillierten Terrainscann unterbrochen, als er auf dem großflächigen Scann etwas wahrnahm, was ihn beunruhigte. Er projizierte sofort ein Hologramm auf die Planetenoberfläche, das auch nach einer kurzen Verzögerung, aufgrund der Distanz, dort erschien. Aus dem nichts, zwischen den Bäumen auftauchend, suchte er mit dem Blick kurz die Soldier, um ihnen dann von seinen beunruhigenden Ergebnissen zu berichten.
"Var, Skallgar, es wäre ratsam, in Deckung zu gehen. Aus der Richtung des Dorfes nähert sich euch ein Trupp bestehend aus drei Jaffa. Sie werden in weniger als zwei Minute hier sein, daher wäre es ratsam, sich zu beeilen. Falls ihr Fragen stellt, stellt mir diese bitte über diese Kommunikationssteine, ein Hologramm würde den Jaffa mit hoher Wahrscheinlichkeit auffallen."
Just als Delling diese Worte gesprochen hatte, materialisierten sich zu Füßen des Hologramms zwei Asgardkristalle für die Soldier.
"Viel Erfolg und lasst euch nicht entdecken."
Das Hologramm löste sich wieder in Luft auf und überließ die Soldier ihrem kämpferischen Können. 'Vars Feuertaufe, ich kann nur für die Bewohner Haithabus hoffen, dass sie sie erfolgreich bestehen wird,' dachte der Asgard bei sich selbst.
Auf Haithabu
Sie waren erst eine kurze Strecke weit gekommen, als Delling wieder als Hologramm vor ihnen erschienen war und sie warnte, dass sich ein Trupp Jaffa nähert. Skallgar war dies nur recht - es würde erheblich leichter werden, wenn sie die Jaffa nach und nach aus dem Weg räumen konnten. Sie mussten jetzt nur aufpassen, dass diese drei keinen Funkspruch absandten und die verbliebenen im Dorf somit warnen konnten. Dann hätten sie ernsthafte Probleme. Bisher ahnten die Jaffa vermutlich noch nichts, aber das könnte sich recht schnell ändern. Er wandte sich an Var.
"Die Sache muss gleich schnell über die Bühne gehen. Sie dürfen keine Möglichkeit haben, den anderen mitzteilen, was geschieht. Was würdest du vorschlagen?"
Zwar hatte sich Skallgar schon einen Plan zurechtgelegt, doch er wollte wissen, was sie vorschlagen würde. Sie war immerhin neu und Skallgar konnte ihre kämpferischen Fähigkeiten noch nicht abschätzen. Er hob einen der Kommunikationssteine auf und sah sich wachsam um. Wie viel Zeit würden sie haben, bevor die Jaffa hier erscheinen würden?
Var war erleichtert gewesen, als sie die Nachricht von Delling erhalten hatten. Sie hasste es, so im Wald rum zu schleichen und auf den Kampf zu warten, schließlich wollte sie ihre Fähigkeiten verbessern.
Als Skallgar sie von der Seite fragte, was sie als nächstes tun würde, wusste sie, dass dies ein Test von ihm war und so wollte sie eine möglichst kompetente Antwort geben. Ihr Vorteil war der Überraschungseffekt, da die Jaffa hoffentlich nichts ahnten.
"Ich würde vorschlagen, dass wir uns links und rechts von der Gruppe positionieren und dann aus dem Hinterhalt angreifen. Da der Angriff von zwei Seiten kommt, werden sie nicht schnell genug reagieren können, um sich zu wehren oder einen Funkspruch abzusetzen. Egal was wir tun, wir sollten es schnell machen!"
Var hörte bereits die schweren Schritte der sich nähernden Jaffagruppe. Sie schaute Skallgar an und wartete auf seine Antwort. Er hatte mehr Erfahrung im Kampf, weshalb sie sich seiner Entscheidung beugen würde.
Exakt das Gleiche hätte er auch vorgeschlagen. Er war zufrieden mit Var und nickte ihr zu.
"Gut, genauso werden wir es machen. Die Jaffa werden vermutlich schon bald hier vorbeikommen. Du wirst dich dort drüben in den Büschen verbergen, während ich hier drüben bin. Du wirst dann denjenigen erledigen, der dir am nächsten ist. Ich kümmere mich dann um die beiden anderen."
Skallgar war nun einmal ein wenig erfahrener als Var und obwohl er sie mittlerweile als gute Kriegerin einschätzte, wollte er kein Risiko eingehen, weshalb er selbst zwei übernahm und ihr nur einen überließ.
Die Schritte waren mittlerweile verdammt nahe und wenn sie nicht bald in den Büschen verbargen, liefen sie noch in Gefahr entdeckt zu werden. Mit einem Handzeichen hab er ihr zu verstehen sich zu bewegen und eilte selber in die entgegen gesetzte Richtung.
Var hockte sich hinter einen dicht gewachsenen Busch und hörte wieder auf die Geräusche der Gegner.
Ihre Waffe hielt sie im Anschlag, sodass sie sofort reagieren konnte. Der Bolter war eine Einhandwaffe und war damit leicht zu bedienen. Var sah durch die Blätter den ersten Jaffa kommen. Gleich dahinter tauchten die zwei anderen auf. Nun musste sie ganz still sein, um nicht die Aufmerksamkeit der Jaffa auf sich zu ziehen. Langsam kamen diese auf die zwei Angreifer zu. Nach ihrem Verhalten zu urteilen hatten sie keine Ahnung, dass die Soldier hier auf sie warteten.
Dann war es soweit. Var stellte sich hin, zielte und erwischte den Jaffa tödlich. Ihr Feind hatte wahrscheinlich noch nicht einmal mitbekommen, was geschehen war.
Var konnte sich ein triumphierendes Lächeln nicht verkneifen. Sie hegte eine große Abneigung gegenüber den Jaffa und empfand keinerlei Mitleid. Sie blickte auf und schaute wie Skallgar sich geschlagen hatte.
Skallgar verharrte regungslos hinter den Zweigen, während sich die Jaffa näherten. Nicht das kleinste Geräusch verriet ihn. Die Hand lag griffbereit auf seinem Gunblade. Im Gegensatz zu den unerfahreneren Soldiern bevorzugte er diese Waffe, obwohl es einigen Trainings bedarf, bis man sie korrekt im Kampf einsetzten konnte.
Als die Jaffa dann auf seiner Höhe waren schnellte er hervor. Die Gunblade blitze einmal kurz in der Sonne auf, bevor er den ersten Jaffa erreichte und niederstreckte. Der zweite machte einen entscheidenden Fehler, indem er Skallgar für eine Sekunde erschrocken anstarrte. Diese eine Sekunde reichte dem Soldier vollkommen aus. Nur wenig später fiel der zweite leblose Körper zu Boden.
Ohne weiter auf seine besiegten Gegner zu achten steckte Skallgar das Gunblade zurück und wandte sich zu Var um. Mit einem zufriedenen Nicken bemerkte er, dass auch sie ihren Gegner ohne Zwischenfälle erledigen konnte.
"Gut", meint er. "Dann lass uns mal die Restlichen erledigen."
Epilog
Es gelang den beiden Soldiern erfolgreich ihr Missionsziel zu erreichen. Nach und nach schalteten sie still und leise die Jaffa-Wachen rund um das Dorf herum aus und konnten dann in einem brutalen Feuergefecht diejenigen töten, welche die zusammengetriebenen Dorfbewohner im Zentrum der Siedlung in Schach gehalten hatten.
Im Orbit war es in der Zwischenzeit dem Soldier-Sonderkommando gelungen, in das Goa'uld Mutterschiff einzudringen und dort die Waffen- und Schildsysteme zu zerstören, sowie andere wichtige Dinge zu sabotieren. Wie erwartet, verstand der Goa'uld die Botschaft und verließ den Orbit des geschützten Planeten.
Hintergrundinformationen
- Diese Geschichte wurde benannt nach dem Lied "Die Runen von Asgard" von der Musikgruppe E Nomine.
Artikel erstellt von Basti. Kontrolliert von Silfides am 30.06.2011.
