Schulmission: Atomic Bomb Blues
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Diese Schulmission spielte Mitte September des Jahres 2010 auf dem Planeten M1L-3XT der Pegasus Galaxie unter der Leitung von Basti, um die Rollenspiel-Kenntnisse des Spielers Whoever zu testen.
Inhaltsverzeichnis |
Aufgetretene Personen
- Benjamin Keywater - Spieler Basti
- Ronon Dex - Spieler Whoever
- Tyler Moore - Spieler Basti und Whoever
- Wayne Patricks - Spieler Basti
Zusammenfassung
Atomic Bomb Blues
[QUOTE][I]Original von Gib Gandalf dein Char [/I] [b]Atomic Bomb Blues[/b]
[i]Als die Schockwelle auch bei ihnen zu spüren war, brach ein Teil des Tunnels ein. Ein Alarm blieb aus, doch wenn Captain Keywater dies in jedem anderen Fall zu schätzen gewusst hätte, diesmal nicht. Wieder fand sich der Soldat in einer Position, da er Sergeant Jace Beleren beneidete, der zwar seinen Beinbruch ausgestanden, aber noch nicht die Erlaubnis von Doktor Beckett hatte, wieder auf eine Mission zu gehen. Nun, der Captain konnte nichts daran ändern. Er konnte auch nichts daran ändern, dass kein Alarm zu hören war, und das bedeutete nach dieser Schockwelle, die einem kleinen Erdbeben gleichgekommen war, dass das gesamte Kontrollzentrum dieses gigantischen Wraithkomplexes mit einem einzigen Schlag ausgeschaltet wurde. Der Offizier musste daran denken, wie er in dieses Schlamassel geraten war. Nachdem durch Zufall in einem Gespräch herausgekommen war, dass Ronon als Runner einst auf einer Welt gewesen war, wo er ein Volk lebte, das dort ein schweres, quarzähnliches Metallelement abbaute, entschloss sich die Atlantis Expedition diese Welt zu besuchen. Die Beschreibung passte auf den wertvollen Rohstoff Naquadah.
Was sie jedoch auf M1L-3XT entdeckten, war etwas vollkommen Unerwartetes. Rund acht Kilometer vom Gate entfernt sollte eine Siedlung stehen, doch als sie dort ankamen war dort nichts, was auch nur im Entferntesten an die Beschreibungen Ronons erinnerte. Wo einst die Siedlung gestanden hatte, war ein gelandetes Hiveschiff, und um dieses herum Wucherungen, die einen noch größeren Komplex gebildet hatten. Captain Keywater hatte sich entschlossen, das Gebilde näher zu untersuchen und schließlich einen Zugang gefunden, der es seinem Team und Ronon ermöglichte, in ein riesiges Netz von unterirdischen Gängen zu gelangen, gewachsenen Teilen des Komplexes. Die Explosion hatte sie vollkommen überrascht, und dass sie hier, mindestens einen Kilometer vom Zentrum entfernt die Schockwelle wie ein kleines Erdbeben gespürt hatten, obwohl sie noch tief unter der Erde waren, ließ Benjamin das schlimmste fürchten.[/i] [color=limegreen]"Lieutenant Dregster, Sergeant Patricks, nehmen Sie die nächste Abzweigung, suchen Sie uns den nächsten Aufstieg an die Oberfläche"[/color][i], befahl der Captain. Er, Sergeant Moore und Ronon Dex blieben vorerst in dem biologischen Wraithgang. Benjamin Keywater überlegte, was sie tun sollten. Offensichtlich hatte die Explosion das Kommandozentrum des Hive sofort ausgelöscht, sonst wäre ein Alarm zu hören. Zweifelsohne hatte die Explosion, schließlich waren sie noch am Leben, nicht ausreichend Sprengkraft um den gesamten Komplex zu vernichten. Das bedeutete jede Drohne in den äußeren, unterirdischen Gängen, hätte die Schockwelle ebenso mitbekommen wie die Menschen, und wäre nun wohl unterwegs um nach dem Grund für das kleine Beben zu sehen. Das wiederum bedeutete, dass ihnen womöglich bald eine größere Menge Drohnen entgegen kommen oder ihnen in den Rücken fallen würde.[/i] [color=limegreen]"Ronon, du hast hier wohl die meiste Erfahrung mit den Wraith. Ich nehme an du hast noch nie davon gehört, dass die Schiffe der Wraith Reaktorunfälle gehabt hätten?"[/color][i], fragte der Teamleader von SGA-6 und fürchtete bereits die Antwort. Wenn dies kein Unfall war, dann würde die Menschen womöglich bald das totale Chaos erwarten. Keywater beneidete Jace Beleren wirklich und seinen Ersatz für diese Mission, Rey Dregster, nicht im Geringsten.[/i]
[size=1]OOC: Wir fangen einfach mal ohne viele Erklärungen an. Nach dem Motto "Lerning by Doing" lass ich dich die wichtigsten Fehler einfach mal machen und sags dir dann - oder freue mich natürlich, wenn die ausbleiben :D[/size]
[/QUOTE]
[QUOTE][I]Original von Whoever [/I]
ooc: 'Gedachtes' - [B]"Gesagtes"[/B] :D Und jetzt darfst mich auseinandernehmen... *schluck*!
RPG:
Als der Tunnel über ihnen zusammenbrach, dachte Ronon missmutig an den Morgen zurück. Er hatte erfahren, wohin die Mission gehen sollte und seine Erinnerungen an M1L-3XT waren nicht unbedingt die besten. Aber wenn es dort etwas Wertvolles zu holen gab... [I]'whatever'[/I]. Daher hatte er auch nur mit einem Schulterzucken geantwortet. Seit sie jedoch den Jumper verlassen hatten, beschlich ihn das Gefühl, dass hier nicht nur etwas nicht stimmte, sondern dass ganz eindeutig was faul war. Er hatte den Planeten anders in Erinnerung. Während sie sich der Siedlung näherten, ging er immer wieder in die Hocke, um etwaige Spuren auszumachen, aber es war nichts zu sehen. Trotzdem. Diese Stille. [I]'Ungut.'[/I] Ronon wusste, dass er sich auf sein Bauchgefühl verlassen konnte. In der Zeit, die er als Runner nicht nur ge-, sondern vor allem ÜBERlebt hatte, war es das Einzige, was ihn immer wieder rechtzeitig gewarnt hatte. Und auch jetzt meldete es sich laut und deutlich. Lange, bevor sie auf das Hiveschiff gestoßen waren. Als dann die Ausläufer der Schockwelle bei ihnen ankamen, war Ronons erster Gedanke, dass er sich wieder einmal nicht getäuscht hatte. Die Waffe hatte er wie üblich schon beim Betreten des Wraith-Schiffes stets am ausgestreckten Arm im Anschlag und jetzt war es an der Zeit, von Stun auf scharf zu stellen.
[B]“Nein. Habe ich nicht”[/B], knurrte er auf Benjamins Frage hin und sah sich wachsam um. Da Dregster und Patricks schon unterwegs waren, um nach einem Ausgang zu suchen, wartete Ronon auf weitere Befehle. Als keine kamen, zumindest nicht so schnell, wie er es sich gewünscht hatte, rannte er los. [I]‘Scheiß drauf’[/I], dachte er, als er um die Ecke lugte und lief unbeirrt weiter, als die Luft rein war. [I]‘Er wird mich sicher zurückpfeifen, wenn ihm was nicht passt.’[/I] Ronon und Benjamin hatten schon einige Missionen zusammen durchgestanden, und der Sateder wusste, was er durfte und was nicht. So wie die befehlshabenden Offiziere vom SG-A inzwischen ausnahmslos wussten, dass Ronon sowieso das tat, was er meinte, tun zu müssen. Und man sich auf seinen Instinkt verlassen konnte. Die Zeit als Runner hatte ihn geprägt und seit er beschlossen hatte, diesen Stempel, den man ihm aufgedrückt hatte, zu seinem Vorteil zu nutzen, war es schwer, ihn aufzuhalten. Vor allem, wenn es um die Wraith ging. [B]“Na los, Ihr Missgeburten”[/B] , murmelte er und seine Oberlippe fing verdächtig an zu zucken, [B]“kommt schon.”[/B] [/QUOTE][QUOTE][I]Original von Gib Gandalf dein Char [/I] [size=1]OOC: Ist doch schon sehr gut :)[/size]
[b]RPG[/b]
[i]Tyler Moore hatte Ronon erst zurückrufen wollen, aber sein kommandierender Offizier hielt ihn davon ab. Zwar war Moore zwangsweise auf den selben Missionen mit Ronon dabei gewesen wie Benjamin, wenn der Sateder mit SGA-6 unterwegs gewesen war, aber im Gegensatz zu dem Sergeant hatte der mittlerweile zum Captain beförderte Keywater längst aufgegeben, den außerirdischen Mensch irgendwie erziehen zu wollen. An Ronon Dex war, so platt das klang, jede Mühe vergeblich.[/i]
[color=limegreen]"Keine Sorge Sergeant"[/color][i], sagte Benjamin zu seinem Untergebenen.[/i] [color=limegreen]"Wenn er in ein paar Minuten in einer Wraithzelle aufwacht, wird er uns schon irgendwie bescheid geben, dass er jemanden braucht, um ihm die Tür zu öffnen"[/color][i], scherzte der Captain,[/i] [color=limegreen]"wäre nicht das erste Mal."[/color]
[i]Währendessen kam es zu zwei für das Team bedeutenden Wendungen: Dregster und Patricks waren auf bestem Weg in den nächsten Sekunden auf den Aufstieg zu stoßen, der jedoch auch teilweise eingefallen war und nur schwerlich passiert werden konnte. Die andere bedeutende Wendung bestand zum einen aus drei Wraith Drohnen, und aus 30 weiteren. Von einem abzweigenden Gang kamen die drei Drohnen im nächsten Augenblick herein auf den Pfad gelaufen, den Ronon gerade beschritt und sie zögerten nicht lange, um mit ihren Stunnern in seine Richtung zu schießen. Was weder sie wussten, noch Ronon, dass das weit größeres Kontingent ebenfalls im auf die Explosion folgenden Chaos in diesen Abschnitt des Komplexes verschlagen worden war. Sie waren auf dem Weg zum nicht mehr vorhandenen Kommandozentrum des Hiveschiffes.[/i]
[/QUOTE][QUOTE][I]Original von Whoever [/I]
Ronons Wunsch wurde schneller erfüllt, als erwartet. Kaum hatte er den nächsten Gang betreten, kam die erste Drohne aus einem Seitengang. Zwei weitere folgten auf den Fuß. Ronon hasste diese verzweigten Gänge, die mehr oder weniger von selbst entstanden und einfach so 'wuchsen'. Überhaupt hasste er alles, was mit den Wraith zusammenhing und vor allem die Erfahrungen, die er in Hives wie diesem gemacht hatte.
Schon flogen ihm die blauen Blitze der Wraith-Blaster um die Ohren und er spürte er einen Treffer an der Schulter, dessen Wucht ihn seitlich an die Wand knallte. [B]"Verdammt!"[/B], entfuhr es ihm und während Drohne Nummer Eins – das Drecksteil, das ihn erwischt hatte – ebenfalls getroffen zu Boden ging, ließ sich der Sateder fallen und feuerte erneut und noch im Fall seine Pistole ab.
Noch zwei Schuss, noch zwei Treffer. So mochte er das. Und ein ums andere Mal war er froh um seine Energiewaffe. Er hatte nie verstanden, wieso nicht jeder Soldat in Atlantis so eine Waffe bevorzugte, andererseits bekam auch nicht jeder in den Genuss, eine Pistole der Reisenden sein Eigen nennen zu dürfen. Aber egal. Jetzt galt es keine Zeit zu verlieren.
Denn Ronon wusste, dass spätestens jetzt jeder Wraith, der sich irgendwo in der Nähe aufgehalten hatte, aufmerksam geworden war. Trotzdem war er lieber vorbereitet, als unvermutet in einen Hinterhalt zu tappen. Wobei man bei den Wraith immer auf der Hut und auf alles gefasst sein sollte. Der Sateder rappelte sich auf, griff kurz an seine schmerzende Schulter und lief dann eilig zurück zu dem Gang, in dem er Keywater und Moore zuletzt gesehen hatte. [B]"Wir haben Gesellschaft. Drei bisher"[/B], rief er schon von weitem und hoffte, dass man auch ohne weitere Worte verstand, was er damit sagen wollte: wo drei Drohnen waren, waren erfahrungsgemäß noch mehr.
[B]"Rückmeldung von Patricks? Dregster?"[/B] Schwer atmend blieb Ronon vor Benjamin stehen und versicherte sich mit einem schnellen Blick über die Schulter, dass ihnen noch niemand in den Rücken fiel. Ungeduldig drehte er sich wieder um, um das Feld nach hinten abzudecken, und wartete auf die Reaktion des befehlshabenden Offiziers. Beide Möglichkeiten, die sie nun hatten, bargen ein gewisses Risiko, aber letztendlich war es egal. Sie würden um einen weiteren Kampf nur herumkommen, wenn sie entweder einen Weg nach draußen fanden – und sie oben nicht schon erwartet wuerden – oder wenn ausgerechnet DER Teil des Wraith-Komplexes zusammenfiel, in dem sich etwaige andere Drohnen tummelten. Die Chancen standen also so oder so... schlecht. Ronons Augenbraue wanderte in seiner ihm eigenen "was is’ nun?"-Manier nach oben und er schüttelte innerlich den Kopf. Sie konnten hier noch länger stehen und warten oder sich vielleicht mal zu Patricks und Dregster bewegen? Aus welcher Richtung die Wraith, die sich mit Sicherheit demnächst zu ihnen gesellen würden, angreifen würden, sahen sie ja dann. Der Sateder war jedenfalls bereit. [/QUOTE][QUOTE][I]Original von Gib Gandalf dein Char [/I] [color=limegreen]"Sie haben einen Aufstieg gefunden, aber der Gang dorthin ist schwer passierbar"[/color][i], antwortete Keywater, als im Hintergrund die schweren Schritte eines ganzen Trupps von Wraith zu hören waren. Angelockt durch den Lärm von Ronons Waffe waren die Drohnen Dex dicht auf den Fersen und bald bei dem SG-Team. [/i] [color=limegreen]"Ok"[/color][i], sagte der Captain mit der Aussicht von mehr als zwei dutzend Drohnen in einem Feuergefecht fest zu sitzen. Zwar hörte er die Krieger bisher nur, doch seine Schätzung passte. Er griff zu seinem Funkgerät und stellte einen Kontakt zu Patricks und Dregster her:[/i] [color=limegreen]"Wir haben ein Wraith-Problem. Fangen sie schon mal an ihr C4 in den Gang zu platzieren und etwas Geröll zur Seite zu räumen. Wir kommen sofort zu euch und sobald jeder an der Oberfläche ist jagen wir den Abschnitt hoch."[/color] [i]Keywater winkte Dex und Moore mit sich und führte die beiden zu der Biegung an, hinter der die beiden anderen Menschen verschwunden waren. Die Drohnen kamen näher, ein paar waren bereits in Reichweite und feuerten ihnen Stunnersalven hinterher. Benjamin wies Ronon und Tyler zur Ecke der Abzweigung.[/i] [color=limegreen]"Haltet die Stellung so lange es geht. Ich seh zu, dass wir den Aufstieg passierbar machen um von hier zu verschwinden"[/color][i], befahl der Captain und ging einige Schritte weiter zu Dregster und Patricks, die bereits dabei waren ekliges biologisches Material zur Seite zu hiefen, das einst ein Teil der Wände gewesen war. Durch die Löcher rieselte zudem Erdreich in den Gang hinein und drohte den Aufstieg schließlich vollkommen unpassierbar zu machen.[/i]
[size=1]OOC: Ich erlaub dir nun den NPC Moore ein wenig in die Hand zu nehmen ;)[/size]
[/QUOTE][QUOTE][I]Original von Whoever [/I] Tyler Moore warf Ronon einen missbilligenden Blick zu. Wenn der Sateder nicht immer so vorschnell handeln würde, hätten die Wraith sie vielleicht noch nicht einmal BEMERKT, aber nein, Mr Ex-Runner musste wie immer seinen Stiefel durchziehen. Und damit alle in Gefahr bringen. Der Soldat fluchte innerlich, dass er schon wieder mit diesem Neandertaler unterwegs sein musste, und es war gut, dass Dex in diesem Moment keine Gedanken lesen konnte. Denn nur wegen DEM DA stand, besser kauerte, Tyler jetzt hier. So sah Moore das zumindest. Er konnte nur hoffen, dass sie die aufkommende Wraith-Flut - es fühlte sich zumindest an, als ob sie förmlich überrollt würden - mit dem Sperrfeuer in Schach halten konnten... also feuerte er einfach, was das Zeug hielt.
Währenddessen tat auch Ronon das Seine, indem er dem gemeinsamen Feind ganz gezielt seine kleinen, roten Feuerbälle entgegen schickte. [I]‘Schwer passierbar ist besser als UNpassierbar’[/I], dachte er, und tat das, was man ihm gesagt hatte. Er hielt die Stellung. Der Sateder hatte nur gesehen, dass Dregster und Patricks schon dabei waren, irgendwelchen Wraith-Dreck aus dem Weg zu räumen, und da sie nur die eine Möglichkeit hatten – nämlich über den hoffentlich bald passierbaren Aufstieg ins Freie zu gelangen – konnte er im Moment nicht mehr tun. Und C4 gut und schön... sie konnten erst sprengen, wenn alle draußen waren. Das Risiko, dass sie selbst unter den Trümmern begraben würden, war zu groß und Wraith-Komplexe wie dieser waren zwar stabil, aber nicht, wenn sie schon ‘angeschlagen’ waren. Was man diesem lebenden Gebilde durchaus so nennen konnte.
[COLOR=teal][B]"Magazin!"[/B][/COLOR], brüllte Tyler und Ronon wusste, dass der Kugelhagel neben ihm gleich ausbleiben würde. [I]‘Alles klar’[/I] , signalisierte er mit einem kurzen Nicken und griff nach einer M67, die die Zeit, die Moore brauchte, um wieder voll einsatzbereit zu sein, bestimmt gut überbrücken würde.
[B]"DECKUNG!"[/B] ... und wenn sie Glück hatten, würde ein netter, kleiner Gerölleinbruch an der richtigen Stelle dafür sorgen, dass die Wraith-Brut nicht weiter zu ihnen vordringen konnte. [/QUOTE][QUOTE][I]Original von Gib Gandalf dein Char [/I] [size=1]OOC: Sehr gut geschrieben und auch Tyler gut eingebaut :) Ich weiß gar nicht, worüber du dir da Sorgen machst, nur weil du keine Waffenspezialistin bist.
PS: If you feel up to it ... dann kannst du mit der Bewerbung beginnen und wir spielen hier solange noch etwas weiter. Denke du bist sehr gut für Ronon geeignet. Orientier dich bitte (nicht in der Formatierung - da gilt natürlich die für Wiki-Artikel vorgegebene) am alten [url=http://www.stargate-universe.de/sgrpg/wbboard/library.php?mode=viewentry&entryid=449]Charbogen[/url] (bzw. gute Infos zus Psyche usw. hat ja auch immer [url=http://stargate.wikia.com/wiki/Ronon_Dex]wikia[/url]). Bitte bei der Vorgeschichte des alten Charbogens Aiden Ford rausnehmen... meines Wissens war der in unserem RPG nicht abtrünnig wie in der Serie. Sie waren halt auf einem Planeten und trafen dort auf den Ronon ;) Was so zwischenzeitlich passiert ist wirst leider auch im alten Charbogen net finden - also noch offen lassen... das wird wohl erst mit der Zeit genauer erfassbar sein, wenn die Missionen so langsam zusammengefasst ins Wiki übertragen werden.[/size]
[b]RPG[/b]
[i]Doch dieses Glück war dem Sateder nicht vergönnt, nicht so recht zumindest. Die Handgranate landete aber direkt vor den Füßen einer Drohne und verwandelte ihren Unterleib innerhalb von einem Augenblick in blutiges Konfetti. Die Druckwelle tötete noch zwei weitere Wraith, die wie eben dieser Krieger auf die Atlanter vorgestürmt waren. Eine Mischung aus Metall- und Knochenschrappnell drang tief in das Fleisch dreier weiterer Drohnen ein, schien diese aber kaum zu beeindrucken.
Drohne um Drohne rückte nach, und sie schossen, um so näher sie kamen, ihre betäubenden Stunnersalven in solcher Dichte und Intensität auf die beiden Menschen, dass diese nur noch schwerlich um die Ecke feuern konnten, ohne ständig einen Treffer zu riskieren. Schließlich, nach rund einer Minute, kam der Ruf von Keywater:[/i] [color=limegreen]"Aufrücken!"[/color]
[i]Den drei Soldaten war es gelungen, zumindest soweit Schutt und Gangteile aus dem Weg zu räumen, dass sie sich daran würden vorbei drücken können. Sie hatten bereits das Licht am Ende des Tunnels gesehen. Keine 100 Meter ging es nach dem Erdeinbruch weiter, in einer leichten Steigung, bis sie zur Oberfläche kommen würden.
Benjamin, Rey und Wayne hatten sich auf ein Knie herunter gelassen, um eine Feuerlinie zu bilden und Tyler und Ronons Rückzug zu decken. Sobald diese beiden durch den Schlitz gegangen wären, würden die drei Soldaten nacheinander folgen. Der Captain würde sein Team durch Ausweichschießen - auch Center Peel genannt - langsam zurückziehen lassen. Eine enorm effiziente Methode, welche einer an Feuerkraft unterlegenen Einheit den Anschein eines größeren Verbands gab, indem die Soldaten abwechselnd massives Feuer auf den Gegner richteten. Der vordere Schütze schoss, dann sprintet dieser an das Ende der Reihe, während der zweite das Feuer übernimmt und so weiter und so fort, bis man weit genug durch das Sperrfeuer entfernt war, um die Beine wirklich in die Hände nehmen zu können.[/i]
[/QUOTE][QUOTE][I]Original von Whoever [/I]
[B]"Wurde auch Zeit"[/B] , knurrte der Sateder und warf noch einen letzten Blick auf das blutige Gemälde, das die Atlanter hinterlassen hatten. Ein Meisterwerk, wie er fand. Zwar nicht für die Ewigkeit – und berühmt würde damit auch niemand werden – aber dennoch ein Meisterwerk!
Mit einer schnellen Handbewegung deutete er Tyler an, den Anfang zu machen, und feuerte, was das Zeug hielt. Er kniete halb nieder, linste um die Ecke und feuerte die erste Salve. Dann stand er auf. Dasselbe Spiel, nur diesmal kamen die Schüsse aus Standhöhe. Dann kniend, dann wieder vom Boden aus... und die Wraith-Drohnen machten ihrem tumben Ruf alle Ehre. Oder er hatte einfach nur unverschämtes Glück, was ja auch manchmal nicht schaden konnte.
[COLOR=royalblue][B]"Aufrücken!"[/B] [/COLOR], wiederholte Tyler und Ronons Oberlippe zuckte kurz, bevor er tief Luft holte und nach einem letzten Salvenkonzert – aus dem Stand, falls es jemanden interessierte – endlich den Rückzug antrat. Er sah die Atlanter, die sich hintereinander postiert hatten, um sich in alter Center-Peel-Manier nach hinten zu kämpfen, und quetschte sich durch den Schlitz. Dann ging er in Position und lud nach, so dass er dann seinerseits ein energisches [B]"AUFRÜCKEN!"[/B] brüllen konnte.
[I]ooc: hoffe, es war okay, dass ich Tyler als NPC noch ‘behalten’ und ein wenig geführt habe. Ich wollte mich nicht einfach so (alleine) aus dem Staub machen. *fg* (Und sorry, ob der Kürze, aber jetzt wird’s schwierig, ohne dass man jemanden move-t. *erklär*)
[/QUOTE][QUOTE][I]Original von Gib Gandalf dein Char [/I]
[size=1]OOC: Für diese Schulmission darfst du den NPC weiter steuern :) Ich würd mich schon melden, wenns für mich nimmer I.O. wäre *g*[/size]
[b]RPG[/b]
[i]Dank der massiven Feuerkraft gelang der Rückzug, auch wenn er insgesamt viel an Munition verbrauchte. Alles was sie an dem Plastiksprengstoff C4 bei sich gehabt hatten - viel war es nicht gewesen, schließlich war es für die Expedition sehr aufwendig weiteren Sprengstoff selbst herzustellen - befand sich hinter ihnen. Der Teamleader der Mission hatte das C4 in dem gerade erst freigeräumten Stück Gang platziert und hielt nun den Fernzünder in der Hand, da er und seine Leute an die Oberfläche entkamen.
Sie rannten, rannten was das Zeug hielt. Nicht nur, weil die Explosion vielleicht dazu führen konnte, dass große Teile der instabilen unterirdischen Gänge einstürzten und sich die Menschen gleich wieder zwischen Schutt und Geröll wieder finden könnten, sondern auch, weil ihnen eine unbekannte Anzahl von Wraith auf den Versen war.
Eine kühle Abendbriese wehte Benjamin ins Gesicht, als sein Daumen den Auslöser betätigte und gut 200 Meter hinter ihnen sich die Erde nach einem lauten Knall für einen Moment kurz wie eine Luftblase aufblähte. Der flache Hügel war gut zwei Meter hoch und hatte einen Durchmesser von zwölf Metern, bevor er einen Atemzug später in sich zusammen fiel und einen Krater hinterließ, von dem aus sich in den nächsten fünf Sekunden Risse in zwei Richtungen bildeten, die ebenfalls auf gut 20 Metern länge in sich zusammen brachen. Die Explosion hatte eine deutliche Wirkung gezeigt und den Gang definitiv unpassierbar gemacht.
Dies war der Moment, indem die Menschen ihre Schritte verlangsamten und sich Benjamin Keywater zum ersten Mal umwandte und versuchte sich ein detailliertes Bild zu machen. Die Bäume, sie trugen eine Mischung aus Blättern und Nadeln, wogen sich in dem sanften Wind. Ihr stachliges Blätterwerk hatte eine Mischung aus goldgelben und dunkelroten Flecken auf der sonst sehr dunkel grünen Oberfläche. Um die Menschen heraum wuchs zwar kein Wald empor, aber im Blickfeld mehrerer Kilometer standen die Bäume dicht wie auf einer Obstwiese. Sie wuchsen rund um das organische Gebilde, den Komplex, der mit seiner Oberfläche an ein Wraith Hive-Schiff erinnerte, auch wenn er flach über der Landschaft lag und sich wohl zu großen Teilen unter der Erde erstreckte. Am Augenscheinlichsten war jedoch die Rauchsäule, welche genau im Zentrum des Gebildes zu entweichen schien. Asche und Staub rund um den Explosionsherd machten es schwer, von dem gut einen Kilometer entfernten Standpunkt der Atlanter, die Ausmaße der Zerstörung genau zu erfassen. Für Benjamin war jedoch klar, dass diese Explosion weit zu groß für jede konventionelle Bombe war, weswegen er nicht daran zweifelte, dass es sich wohl nur um einen Reaktorunfall handeln konnte.[/i] [color=limegreen]"Wir müssen uns beeilen um zum Gate zu kommen. Wir sind sicher nicht lange die einzigen, welche es zur Überfläche zurück schaffen"[/color][i], sagte Keywater.[/i] [/QUOTE]
Epilog
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Hintergrundinformationen
- Diese Geschichte wurde benannt nach dem Lied "Atomic Bomb Blues" des US-amerikanischen Bluesmusikers Muddy Waters.
Artikel erstellt von Basti.
