Samantha Carter

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Samantha Carter während einer Besprechung.
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Samantha Carter während einer Besprechung.

Samantha Carter (Darstellerin: Amanda Tapping aus Stargate SG-1) war schon in dem Team von Doktor Langford, das das Computerinterface und die Steuerung für das Stargate entwickelt hat. Nach der ersten Abydos Mission wurde sie als Spezialistin für das Stargate Mitglied von SG-1. Nur kurz hat sie das Projekt verlassen, um an einem anderen zeitlich befristeten Forschungsprojekt in Area 51 über Quantenkryptographie teilzunehmen und kehrte dann schließlich wieder in ihr früheres Team zurück.


Inhaltsverzeichnis

Charakterisierung und Fähigkeiten

Sam Carter ist äußerst freundlich und arbeitet gerne mit ihren Kameraden im Team zusammen. Ihr sind ihre Freunde sehr wichtig und sie ist stark mit ihnen verbunden. Dies ist jedoch auch ihre größte Schwäche, denn sie könnte sie niemals zurücklassen.

Sie ist sehr ehrgeizig und von allem fasziniert. Besonders interessiert sie sich für Technologie und Astronomie, dabei kann sie sich jedoch auch sehr gut für andere Wissenschaften begeistern. Obwohl sie manchmal mit Wissenschaftlern aus anderen Fachbereichen zusammen im biologischen oder chemischen Bereich arbeitet, ist die Physik ihr Steckenpferd, bei der sie sich auf einigen Gebieten sehr gut auskennt. Ihre Spezialgebiete sind Wurmloch-, Plasma-, Atom- und Astrophysik. Beim Arbeiten vergisst sie häufig die Zeit und kann sich kaum noch von ihrer Arbeit losreißen. Bei wissenschaftlichen Vorträgen schafft sie es manchmal nicht sich zurückzuhalten und holt sehr weit und mit wissenschaftlichen Begriffen gespickt aus.

In ihrer Freizeit interessiert sie sich für Motorräder und mag schnelle Autos. Außerdem ist sie sehr sportlich. Sie hat den Kurs für Fortgeschrittene im Nahkampf besucht und ist dementsprechend darin sehr gut ausgebildet. Ebenso ist sie eine gute Pilotin.

Nachdem der Tok'ra Symbiont Jolinar ihr Leben für das von Sam geopfert hatte, wurde der Symbiont von ihrem Körper absorbiert, was dazu führte, dass ihr Blut mit einem Protein, das Naquadah als Häme enthält, angereichert wurde. Dieses Protein befähigt sie, Goa'uld zu spüren und die Technologie der Goa'uld ansatzweise zu bedienen.


Physiologie und Aussehen

Sam hat blonde, kurz geschnittene Haare und einen schlanken und trotzdem gut trainierten Körper. In ihrer Freizeit trägt sie häufig bequeme Jeans zusammen mit T-Shirts oder Blusen. Sie ist sehr sportlich und besitzt auch im Allgemeinen sehr viel Ausdauer.


Familiensituation

Sam ist ledig. Während ihrer Zeit auf der Senior High School verlobte sie sich zwar mit Jonas Hanson, hat sich jedoch von ihm getrennt.

Als Sam acht war, ist ihre Mutter bei einem Autounfall kurz vor Weihnachten ums Leben gekommen. Der Verlust ihrer Mutter hat sowohl Sams Bruder Mark als auch sie sehr geprägt und durch die daraus entstehenden Probleme zwischen Mark und seinem Vater dafür gesorgt, dass er nicht die Offizierslaufbahn einschlagen wollte, wie es sein Vater, Jacob Carter, gerne gehabt hätte. Stattdessen hat Mark die Polizeiakademie besucht und lebt mittlerweile zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Seattle. Sam dagegen hat ein großes Interesse für die Physik und auch die Air Force entwickelt und ist schließlich in die Fußstapfen ihres Vaters getreten.

Während Sam schon im SGC arbeitete, erkrankte ihr Vater schwer an Lymphdrüsenkrebs. Sie rettete ihm das Leben, indem sie ihn davon überzeugte, Wirt für den Symbionten Selmak zu werden. Seit diesem Zeitpunkt arbeitet ihr Vater für die Tok'ra und sogar das Verhältnis zwischen Mark und seinem Vater hat sich durch die Einwirkung von Selmak wieder leicht verbessert. Sam behauptet sogar, dass sie durch Selmaks Einfluss einen Vater erhalten hat, den sie zuvor nie hatte.


Geschichte

Ein schwerer Schlag

Sam wurde am 29. Dezember 1968 geboren. Obwohl Sams Familie dadurch, dass ihr Vater bei der Air Force arbeitete und immer wieder auf anderen Stützpunkten stationiert wurde, häufig umziehen musste, hatte sie eine wohlbehütete Kindheit. Dadurch, dass sie ihre Mutter und auch ihren Bruder hatte, fielen ihr die vielen Umzüge und der ständige Verlust ihrer Freunde nicht sehr schwer, bis dann kurz vor Weihnachten und Sams achtem Geburtstag ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben kam. Die Mitteilung über den Tod ihrer Mutter war für Sam ein herber Schlag und genauso wie ihr Bruder gab sie erst einmal ihrem Vater die Schuld dafür, denn eigentlich hatte er ihr versprochen sie abzuholen und gemeinsam mit ihr in die Stadt zu fahren. Doch durch seine Arbeit kam er so sehr zu spät, dass Sams Mutter sich dazu entschloss ein Taxi zu nehmen, das auf eisglatten Straßen verunglückte. Das darauf folgende Weihnachtsfest war geprägt von Streitereien zwischen Mark und Jacob und Sams Trauer. Selbst nach einigen Monaten schaffte Mark es nicht die Wut auf seinen Vater zu überwinden und distanzierte sich immer mehr von ihm und auch den Zukunftsplänen, die Jacob eigentlich für ihn gehabt hatte. Sam dagegen ließ sich nach einem ruhigen Gespräch mit ihrem Vater wieder besänftigen und nahm ihn immer mehr zum Vorbild. Wo ihre Mutter zuvor Sam auch in der Musik gefördert und sie sogar Cellostunden genommen hatte, fixierte sie sich nun auf die Wissenschaften und träumte davon irgendwann Astronautin zu werden. Während sie sich auf der Senior High School befand, verliebte sie sich in ihren Klassenkameraden Jonas Hanson und sie planten sogar zu heiraten. Doch als Sam bemerkte, dass dies ihre Träume und ihre gesamte Karriere gefährden könnte, zog sie sich von Jonas zurück und war froh, dass ihr Vater kurz darauf erneut auf einen anderen Stützpunkt versetzt wurde und sie die Schule wechseln musste.


Eine sehr begabte Kadettin

Von diesem Augenblick an konzentrierte sich Sam noch mehr darauf Astronautin werden zu können und war schockiert, als kurz nach ihrem Abschluss, 1986, die Challenger wenige Sekunden nach dem Start explodierte. Das Shuttle Programm wurde eingestellt und Sam gab ihren Traum eine Astronautin zu werden auf. Trotz exzellenter Leistungen sowohl in den Wissenschaften als auch in Sport sah sie keine Möglichkeit mehr jemals Astronautin zu werden, besonders auch in Anbetracht auf die trotz der Einstellung des Programms immer noch sehr langen Warteliste, und trat stattdessen in die Fußstapfen ihres Vaters. Sie bewarb sich an der Air Force Akademie und wurde nach ihren sehr guten Leistungen in den Aufnahmeprüfungen dort aufgenommen. Schon während ihrer Ausbildung auf der Akademie stellte sich heraus, dass sie sowohl eine sehr talentierte Pilotin als auch eine gute Physikerin ist. Auch ihre sportlichen Leistungen waren gut, sodass sie ihre Ausbildung als Klassenbeste abschloss und kurz nach ihrer Promotion in Astrophysik, als junge Lieutenant, während des zweiten Golfkrieges, im Jahre 1991, in Kuwait stationiert wurde, wo sie mehr als hundert Flugstunden absolvierte.


Im Stargate Projekt

Nach diesem Einsatz wurde sie schließlich in das Pentagon versetzt, wo sie Catherine Langford kennen lernte und 1992 zu dem Team hinzugezogen wurde, das das Stargate erforschte. Dabei entwickelte sie gemeinsam mit einen Wissenschaftlerteam das Computersystem und das Kommunikationsprotokoll, mit dem auch heute noch das Stargate gesteuert wird. Nachdem das Team von Doktor Jackson, Colonel O'Neill und Kawalsky 1995 durch das Tor gegangen und sie ohne Daniel zurückgekehrt waren, wurde das Projekt wieder eingestellt und Sam wurde ins Pentagon versetzt, um sich dort mit Nanotechnologie und möglichen Anwendungen in der Medizin zu beschäftigen.

1997 wurde das Stargate Projekt nach der Entführung einer jungen Soldatin und dem Geständnis von Colonel O'Neill, dass Abydos nicht vernichtet worden war, wieder gestartet und Sam dorthin zurück beordert. Dort wurde sie gemeinsam mit Doktor Daniel Jackson ein Mitglied von SG-1. Nach der ersten Mission nach Chulak wurde auch Teal'c ein Mitglied des Teams. Auf der Mission nach Hanka begegnete Sam einem kleinen Mädchen, Cassandra, die einzige Überlebende der gesamten Bevölkerung des Planeten. SG-1 nahm Cassy mit auf die Erde, wo sich Sam um das kleine Mädchen kümmerte, bis festgestellt wurde, dass Nirrti eine Bombe in ihr versteckt hat. Da die Bombe in der Nähe des Stargates weiterhin wachsen und die Auswirkungen, sollte sie explodieren, verheerend sein würden, wurde beschlossen Cassandra in eine alte Atomtestanlage in der Nähe zu bringen, damit die Bombe keinen Schaden anrichten konnte. Trotz ausdrücklicher Befehle ließ Sam Cassy nicht alleine in dem Schutzraum zurück, sondern blieb bei ihr, bis sie feststellten, dass die Bombe nur in der Nähe des Stargates explodiert, jedoch in einiger Entfernung von dem Tor sich wieder zurückbildet. Cassy wurde von Janet Fraiser aufgenommen und Sam besuchte Cassy so häufig, wie es ihr möglich war.

Einige Zeit später wurde Sam unfreiwillig Wirtin für die Tok'ra Jolinar, die sich vor einem Ashrak versteckte, der den Auftrag erhalten hatte, sie zu töten. Aus Unwissenheit sperrte das SGC Jolinar ein und ging nicht auf ihre Bitte ein zu den Tok'ra zurückkehren zu dürfen, wo sie sich einen neuen Wirt nehmen und Sam wieder zurückschicken würde. Vollkommen schutzlos in der Zelle wurde sie von dem Ashrak angegriffen, der sich als Wache verkleidet hatte und dabei fast getötet. Nur mit Mühe gelang es Doktor Fraiser Sam wieder zu beleben. Jolinar gab jedoch ihr Leben für ihre Wirtin und hinterließ dabei einen Großteil ihrer Erinnerungen und ein naquadahhaltiges Protein, das es Sam ermöglichte mit Goa'uld Technologie umzugehen und Goa'uld zu spüren. Einige Zeit litt Sam unter dem Verlust des Symbionten und hatte Alpträume, die schließlich dazu führten, dass die Tau'ri die Tok'ra kennen lernten und dadurch sogar eine Möglichkeit fanden das Leben von Sams Vater, der schwer an Krebs erkrankt war, zu retten.

Bei einem Gipfeltreffen zwischen den Menschen und den Tok'ra hegten die Tok'ra die Vermutung, dass ein Za'tarc die Verhandlungen stören könnte, aus diesem Grund wurden Teams, die vor kurzer Zeit den Goa'uld begegnet waren, mithilfe eines speziellen Geräts der Tok'ra überprüft. Sowohl bei Colonel O'Neill als auch Sam kam es zu Auffälligkeiten, die dazu führten, dass sie gestehen müssen, dass sie mehr füreinander empfinden, als sie es eigentlich sollten und dass dies dazu geführt hat, dass sie einander auf dem Schiff der Goa'uld nicht zurücklassen wollten.

Nachdem Sam drei Jahre im SGC gedient hatte, wurde sie aufgrund ihrer Leistungen zum Major befördert. Bei der Erforschung eines Planeten mit einem MALP gelangte eine Entität auf den Stützpunkt, die Besitz von Sams Körper übernahm und ihren Verstand für einige Zeit vollkommen verdrängte. Zuerst wurde sie auf der Krankenstation festgehalten, doch sie schaffte es zu fliehen und transferierte Sams Verstand in das Gerät, das die Entität in dem MALP-Raum gebaut hatte. Jack war gezwungen, aufgrund des Verhaltens der Entität zweifach mit der Zat auf Sam zu schießen. Danach wurde Sam nur noch durch Maschinen am Leben erhalten, bis es ihr gelang über das Computernetzwerk auf sich aufmerksam zu machen. Der Rücktransfer glückte und Sam war wieder sie selbst.

Um einen Großteil von Apophis Flotte zu vernichten löste Sam zusammen mit ihrem Vater absichtlich eine Supernova bei der Sonne von Vorash aus, nachdem Tanith Apophis informiert hatte, wo sich die Tok'ra befinden. Der größte Teil der Flotte wurde dabei zerstört, Apophis konnte jedoch entkommen.

Im Jahr 2002 musste sie miterleben, wie ihr Freund und Teamkamerad, Daniel, durch einen Unfall auf Langara schwer verstrahlt wurde und seiner Strahlenkrankheit erlag. Sie litt sehr unter dem Verlust, versuchte jedoch Jonas in das Team zu integrieren, obwohl er eigentlich hätte verhindern können, dass Daniel so schwer verstrahlt wurde. Als sie dann Daniel ein Jahr später plötzlich wieder entdeckten, war Sam überglücklich, bedauert jedoch auch den Weggang von Jonas.

2004 gelang SG-1 ein bedeutender militärischer Schlag gegen den Goa'uld Mammon, indem sie ihn in eine Falle lockten, die die Furlinger vorbereitet hatten. Gefangen in einer Raumanomalie verbrachte das Team anschließend fast fünf Monate in einer Art Stasis. Nachdem sie endlich dieser Raumanomalie entfliehen konnte, wurde O'Neill zum General befördert und zum Kommandanten des SGC.

Kurz bevor General O'Neill dann wieder aufgrund eines schweren Fehlers auf einer Mission zum Colonel degradiert wurde, hatte Sam das SGC verlassen, um an einem Projekt über Quantenverschlüsselung in Area 51 zu arbeiten.

Nachdem das Projekt erfolgreich abgeschlossen worden war, kehrte Sam ins SGC zurück und schloss sich ihrem früheren Team wieder an. Kurz nach ihrer Ankunft brach sie gemeinsam mit Tristan, einem Tok'ra, Colonel O'Neill und Major Eggenhauer auf eine Mission auf um das Supergate der Cancri zu finden. Es gelang ihnen zwar das Supergate zu entdecken, doch es war ihnen bisher noch nicht möglich es zu vernichten.

Einige Zeit später wurden bei den Sensoraufzeichnungen des Kontrollstuhls in der Antarktis Daten gefunden, die darauf hindeuteten, dass sich ein Raumschiff der Alteraner in der Nähe der Milchstraße befindet. Um das Schiff zu erkunden brach SG-1 an Bord der Prometheus auf (Mission: The Last Alteran).

2010 wurde das SGC darüber informiert, dass Systemlord Hermes ein besonderes Artefakt von seiner Heimatwelt Inwirds Mus'di zu einem neuen Stützpunkt auf einem anderen Planeten bringen lassen wollte. Da dieses Artefakt in den Händen der Goa'uld ungeahnte Auswirkungen haben könnte, erhielt SG-1 von General Shepherd den Auftrag, das Artefakt von dem Mutterschiff, auf dem es transportiert wurde, zu entwenden. Hierbei erhielten sie Unterstützung von den Jaffa-Rebellen durch Bra'tac und mit Freyr von den Asgard (Kampange Arising: Part III – New Day Arising).


Zitate

  • Samantha Carter zu Jacob Carter: "Oder wir könnten es vielleicht indirekt nachweisen. Dad, befinden sich in dem Tok'ra Netzwerk auch Daten über Sternen- oder Planetenbewegungen? Das Supergate braucht, da die Energie, die benötigt wird um ein stabiles Wurmloch zu etablieren, proportional zum Durchmesser des Wurmlochs, eine enorme Energiemenge. Diese Energie kann nicht mehr von einem einfachen Naquadareaktor oder etwas ähnlichem erzeugt werden, man braucht dafür schon größere Energiequellen, wie z.B. die heiße Fusion einer Sonne oder die Gravitationsenergie eines schwarzen Loches. Energie von einer Sonne zu gewinnen ist äußerst schwer, da Wärme die Energie ist, die man am schlechtesten in brauchbare Energieformen umwandeln kann, aber die Gravitationsenergie eines schwarzen Loches kann man schon um einiges besser benutzen, wenn man die Mittel dazu hat. Wenn sich dort in einem der Sektoren ein schwarzes Loch befindet, dann könnten wir es zwar nicht sehen, da es alles Licht, das in seine Nähe kommt, absorbiert, aber wir könnten es indirekt nachweisen mithilfe von den Bewegungen der anderen Planeten und Sonnen in diesem System." (Mission: Vor den Toren Troyas)
  • Samantha Carter zu Jacob Carter: "Dad, ich werde nicht ohne dich gehen. Ich kann nicht dafür garantieren, dass die Energieversorgung des Stützpunktes noch lange genug funktioniert, bis die Asgard kommen. Bis dahin könnten Egeria und du schon längst tot sein. Wir können ja den Laptop mit den Daten zuvor auf Katsumotos Schiff schicken und ich versuche dann weiter die Energieversorgung am Laufen zu halten, dafür brauche ich den Computer nicht." (Mission: Ein Funken Hoffnung)


Auftritte


Artikel erstellt von TheNarims. Kontrolliert von Basti am 31.03.2010.

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