Rodney McKay
Aus Stargate Rollenspiel - Wiki
Doktor Meredith Rodney McKay (Darsteller: David Hewlett aus Stargate Atlantis) ist ein renommierter Wissenschaftler und Astrophysiker. Nach einigen Monaten Arbeit in Area 51 und vermehrter Tätigkeit für das Stargate Center, wurde er für die Atlantis Mission ausgewählt und dort aufgrund seines profunden Wissens über die Antiker-Technologien als Leiter der wissenschaftlichen Abteilung eingesetzt.
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Charakterisierung und Fähigkeiten
Rodney McKay ist kein wirklicher Kämpfer. Er ist jedoch lernfähig und beherrscht mittelmäßig den Umgang mit Handfeuerwaffen, ist im Nahkampf aber eine ziemliche Niete.
Doktor McKay ist vielleicht kein John Sheppard, trotzdem hat einen starken Willen – mit Folter oder der alleinigen Androhung ist bei ihm vermutlich trotzdem bereits vieles zu erreichen. Außerdem ist er auf sich allein gestellt eher hilflos und tendiert oft dazu etwas essen zu müssen – vor allem wenn er nervös ist, was dem Wissenschaftler recht schnell passieren kann.
Rodneys größte Schwäche ist wohl, dass er ziemlich aufdringlich und nervend sein kann, Freunden und Feinden gegenüber, und dass er mehr spricht als er sollte. Durch diese Angewohnheit bringt er sich auch selbst regelmäßig in große Schwierigkeiten.
Er beherrscht es, oft genau das Falsche im falschen Moment von sich zu geben und beweist damit meist grandiose Taktlosigkeit – was wohl zu seinen größten Schwächen zählt.
Rodney ist überzeugt von seinen Fähigkeiten und Talenten und lässt äußerst ungern andere neben sich glänzen. Er wird schnell eifersüchtig und vermittelt im Grunde immer den Eindruck, dass er Lob für seine gute Arbeit möchte. Aus der Tatsache, dass er es bezweifelt, dass jemand anderes seinen Fähigkeiten ebenbürtig sein könnte, macht er keinen Hehl.
Auch wenn es seine Kollegen selten gerne zugeben, ist Rodney McKay jedoch ein Meister seines Faches und kommt nicht selten auf geniale Ideen, die Leben oder gar ganze Planeten retten. Er selbst sagt, dass er unter Druck gut arbeiten kann, was bewiesenermaßen ebenfalls der Tatsache entspricht.
Obwohl man es ihm oft gar nicht zutrauen würde, weil er gerne Aussagen von sich gibt, die vermuten lassen, dass ihm sein eigenes Leben am wichtigsten ist, beweist er im Notfall doch oft seine charakterliche Stärke. Er würde Freunde und Verbündete nie (absichtlich) verraten oder hintergehen und ist sogar bereit für sie zu sterben – wenn auch nur widerwillig.
Physiologie und Aussehen
Rodney McKay ist trotz seiner Teilnahme an einer so gefährlichen Expedition erstaunlich unsportlich geblieben und dadurch ein wenig beleibt. Hinzu kommt, dass er mit Leidenschaft isst und hauptsächlich Tätigkeiten im Labor nachgeht, bei denen er sitzt und sich wenig bewegt.
Abgesehen von seinem leichten Übergewicht hat er aber ein recht gepflegtes Äußeres und wirkt wie ein ziemlich durchschnittlicher Mann mittleren Alters.
Er hat keine besonders gute Haltung und wirkt in der Regel nachdenklich, abgelenkt oder nervös. Wenn er einen großen Erfolg errungen hat, freut er sich wie ein Kind und läuft strahlend durch die Gegend.
Sein Sinn für Humor ist ein wenig merkwürdig, doch er ist keinesfalls ein Trauerkloß und oft genug lachend anzutreffen. Die miesepetrigen Momente überwiegen aber leider doch häufig seit er in Atlantis ist und für gewöhnlich lässt er diese Laune an Untergebenen oder Kollegen aus.
Familiensituation
Rodney war niemals verheiratet und hat generell scheinbar kein großes Glück mit den Frauen. Er hat eine Schwester namens Jeannie Miller auf der Erde zurückgelassen, die mit ihrem Mann Caleb und ihrer Tochter Maddison lebt. Das Verhältnis der Geschwister ist nicht sehr gut, da sie sich vor Jeannies Hochzeit um wissenschaftliche Erfolge stritten und danach lange Zeit nicht miteinander sprachen.
Seine Eltern sind bereits verstorben.
Geschichte
Meredith Rodney McKay wurde am 13.04.1968 in Kanada geboren, absolvierte dort Schule und Universität, kehrte aber bald seiner Heimat den Rücken, um in den Vereinigten Staaten sein Wissen um die Astrophysik zu vertiefen.
Aufgrund seines Talents und seiner großen Erfolge, kam er schließlich zu Area 51 und in weiterer Folge zum Stargate Center.
Kindheit
Rodney McKays Kindheit war nicht besonders fröhlich. Seine Eltern stritten sich ständig und gaben ihm die Schuld dafür – vielleicht ein Grund dafür, warum McKays Charakter so verzwickt ist.
Als Kind wollte Rodney Pianist werden, bis sein Lehrer ihm verkündete, er sei von der Technik her perfekt, habe aber keinen Sinn für Kunst. Also entschied er sich für die Wissenschaft und stellte bald fest, dass er darin glänzen konnte.
Beruflicher Werdegang
Begonnen hatte er seine Arbeit für das Stargate Center in Area 51, wo er an Computer Simulationen des Stargates arbeitete, und gelegentlich auch am echten Stargate werken konnte. Vor seinem Antritt nach Atlantis hatte er aber noch nie eine Fremdwelt betreten. Anfangs war er für das Stargate Center keine große Hilfe, da sich seine Theorien und Ideen oft als falsch erwiesen, außerdem war er durch seinen verbohrten und arroganten Charakter ziemlich unbeliebt.
Den ersten Kontakt zu den Stargates und der Antiker Technologie hatte er während seiner Arbeit in Area 51, allerdings arbeitete er zu Beginn lange Zeit nur mit Computern und Simulationen, ohne tatsächlich mit dem echten Stargate konfrontiert zu sein.
Die erste wirkliche Anwendung seines Wissens an einem Stargate erfolgte, als er Colonel Samantha Carter dabei unterstützte Tea'lc, ein Mitglied des SG-1 Kommandos, zu retten. Sein umfangreiches Wissen um die Stargate Technologie und die Tore selbst konnte zum Erfolg dieser Aufgabe beitragen, allerdings machte Rodney sich damals durch sein arrogantes Auftreten keine Freunde. Kurz danach wurde er nach Russland geschickt, um dort an deren DHD zu arbeiten.
Atlantis Expedition
Als er zur Atlantis Expediton berufen wurde, stieg er aufgrund seiner Fähigkeiten schnell in den Posten des Wissenschaftlichen Leiters auf und galt als Experte für die Antiker Technologien. Da man früh herausfand, dass man zur Aktivierung dieser Technologien das ATA-Gen brauchte, ließ auch Rodney sich testen, musste aber feststellen, dass er es nicht besaß.
Später auf Atlantis bekam er durch eine Gen-Therapie das ATA-Gen injiziert und kann Antiker Geräte benutzen, beherrscht sie aber nicht so gut wie diejenigen, die damit geboren werden.
Auf Atlantis eckte McKay anfangs auch ziemlich mit seinem Charakter an, doch die gemeinsame Arbeit und vor allem die lebensgefährlichen Missionen auf Fremdwelten veränderten ihn ein wenig, und er freundete sich sogar etwas mit seinen Kollegen an.
Trotzdem fällt er nie ganz aus seinem altbewährten Muster und ist nach wie vor nervig und launisch. Sein liebstes Opfer wenn er in Piesack-Laune ist, ist definitiv sein Wissenschaftskollege Radek Zelenka, ein Tscheche, der ebenfalls auf Atlantis arbeitet.
Rodney McKay ist in Major John Sheppards Team, der für ihn im Laufe der Zeit ebenfalls ein Freund geworden ist. Mit den übrigen Teammitgliedern versteht Rodney sich auch ganz gut, obwohl sie aufgrund seines teilweise unmöglichen Verhaltens häufig genervt von ihm sind. Sein bester Freund auf Atlantis der Arzt Dr. Carson Beckett.
Durch diverse Nahtoderfahrungen, wie der Wissenschaftler sie selbst dramatischerweise gerne bezeichnet, steigt in ihm gelegentlich der Familiensinn hoch, allerdings konnte er sich bisher nicht dazu überwinden, die Verbindung zu seiner Schwester wieder aufzunehmen, sobald eine Verbindung zur Milchstraße besteht, da dieser Sinneswandel mitsamt der Gefahr meist wieder verschwindet.
Die kurze Zeit in der Stadt der Antiker bescherte Rodney eine Vielzahl an aufregenden Ereignissen. Obwohl ihm die Entdeckung so vieler neuer Technologien für die nächsten paar Jahre gereicht hätte, bekam er sehr viel mehr zu tun. Der Auftritt neuer Feinde, der Wraith, war nicht alles, auch die Stadt selbst erwies sich als gefährlich genug.
Besonders lebhaft blieben Rodney Dinge in Erinnerung wie der missglückte Übergriff der Wraith auf Atlantis, bei dem sie einen Virus in die Stadt einschleppten und danach ihre Invasion starteten. Glücklicherweise konnte diese Gefahr abgewendet werden, doch sie lehrte Rodney einiges über die vermehrte Benutzung abgeschirmter und unvernetzter Computer im Umgang mit unbekannten Daten.
Seine letzte Mission verlief auch nicht unbedingt so wie erhofft. Bei der Untersuchung einer vermeintlichen Antikerwaffe, wurden er, John Sheppard und Thomas Winston in Geister verwandelt - der Wissenschaftler selbst stritt später ab, diese lächerlich unfachliche Bezeichnung jemals selbst gebraucht zu haben. Da sie von ihren Körpern getrennt wurden, die in eine Art Scheintod verfielen, hielt man sie für tot und Rodney hatte seine liebe Mühe herauszufinden, wie sie gerettet werden konnten, bevor ihre Körper obduziert wurden oder die unbekannten Wesen, die plötzlich durch die Stadt geisterten, ihnen anderweitig Schaden zufügten.
Schlussendlich konnte die Apparatur jedoch abgeschaltet und die Totgeglaubten wieder zum Leben erweckt werden.
Zitate
- John Sheppard zu Rodney: "Rodney, wir haben den Schild verloren!"
Rodney: "Wie bitte? Was haben Sie jetzt schon wieder angestellt?" (Mission: Fallen Gate)
Auftritte
- Monat Jahr: Episode: 48 Hours
- Januar 2009: Bewerbung: The Destruction of Small Ideas (Gespielt von Shariel)
- Monat Jahr: Mission: Geister (Gespielt von Punker und Shariel)
- Monat Jahr: Mission: Fallen Gate (Gespielt von Shariel)
Artikel erstellt von Shariel. Überprüft von Paris am 14.05.2010.
