Phinix

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Der Goa'uld Phinix in seinem mit ihm verschmolzenen Menschen-Wirt.
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Der Goa'uld Phinix in seinem mit ihm verschmolzenen Menschen-Wirt.

Der Goa'uld Phinix (Darsteller: Adam Harrington aus Stargate SG-1) oder "der Erleuchtete", wie er von vielen auch genannt wird, diente zu Beginn seiner Laufbahn dem Sonnengott Ra als getreuer Lord. Nach dessen Tod verschwand er ins Exil, um dann ein Jahrzehnt später aus der Versenkung zu erscheinen und mit neuer Stärke Ras altes Reich wieder aufzubauen.


Inhaltsverzeichnis

Charakterisierung und Fähigkeiten

Symbiont und Wirt, welcher von der Erde stammt, waren durch eine Laune der Natur auf eine eigenartige Weise miteinander verschmolzen und somit war Phinix' Potential gefährlicher als das vieler anderer Goa'uld, denn er besaß zum Teil die Denkweise eines Menschen und wie er selbst oft sagte: "Es gibt kein schlimmeres Wesen als den Menschen in dieser Galaxie." Phinix war damals nicht nur die rechte Hand von Supreme Systemlord Ra, sondern auch sein Hauptstratege und Berater. Seine zum Teil hinterhältigen Taktiken hatten Ra oft einen glorreichen Sieg eingebracht. Ra erklärte ihn zum Lord von Bel'Tak und Phinix wusste dies durchaus zu schätzen.

Phinix ist sehr diplomatisch und ein guter Taktiker. Seine Jaffa kennen die Wahrheit über die Goa'uld (dass sie keine Götter sind), spielen vor anderen Völker aber immer noch die Unterworfenen, um Phinix Ruf unter den Systemlords nicht zu schwächen bzw. seinen sofortigen Tod zu besiegeln. Phinix ist ebenfalls ein großer Forscher und auch wenn er die meiste Arbeit seinen Wissenschaftlern überlässt, so hat er die Idee für die eine oder andere Technologie schon selbst gehabt.

Die stärker ausgeprägten menschlichen Eigenschaften von Phinix haben jedoch nicht nur Vorteile. Manchmal schließt Phinix zu schnell Vertrauen zu anderen Wesen und er ist auch schon ein paar Mal nur knapp einem Anschlag entkommen. Gelegentliche Reue oder ein Zögern vor einer Gräueltat schwächen vor allem sein Ansehen bei den anderen Goa'uld. Wenn sie wüssten, dass seine Jaffa die Wahrheit über die Goa'uld wissen und ihn nicht als ihren Gott verehren, würde Phinix mit Sicherheit aus dem Rat der Systemlords geworfen und gejagt und vernichtet werden.


Physiologie und Aussehen

Phinix Wirt ist ein männlicher Mensch, fast 1,90 Meter groß, 85 Kilogramm schwer und hat grüne Augen. Seine Naturhaarfarbe ist blond, allerdings hatte er sie eine Zeit lang auch Schwarz gefärbt. Unter seiner schweren Rüstung trägt er eine scharlachrote Robe, welche seinen Hals verdeckt und durch einen langen Kragen auch einen Teil seines Hinterkopfes. Seine Rüstung ist Schwarz wie die Nacht und an den Schultern sind zwei kleine Dornen angebracht. Zwischen den Schultern ist ein rotes Banner angebracht, wo in schwarzer Farbe das Auge des Ra aufgemalt ist. In den Armschienen, wo wie bei Jaffa Zat'nik'tel angebracht werden können, befinden sich zwei ausfahrbare Klingen von 30cm Länge. Phinix ist im Nahkampf zwar nicht so gut trainiert wie seine Elite-Jaffa, da ihm die Zeit für das nötige Training fehlt, ist aber dennoch ein gefürchteter Kämpfer. Oft ist es eine List oder eine gute eintrainierte Attacke, die ihm den Sieg einbringt. Er ist recht stark, aber kein Muskelprotz. Die fehlende Muskelmasse macht er mit seinem Geschick wieder wett.


Familiensituation

Phinix war lange Zeit die rechte Hand des Supreme Systemlords Ra. Direkte Verwandte sind jedoch nicht bekannt. Ra war für den jungen Phinix jedoch immer wie ein Vater gewesen, wodurch er auch im Volk des Ra ein hohes Ansehen gewonnen hatte.


Geschichte

Phinix' Symbiont wurde im Jahre 1961 geboren und sieben Jahre lang von einem starken Jaffa ausgetragen. Ein Lord, der dem Sonnengott Ra diente, besuchte mit einem Transportschiff die Erde im Jahr 1968, um dort ein paar Sklaven zu holen. Als er da zu seinem Erstaunen eine zivilisierte menschliche Rasse anstelle einfacher Bauern vorfand, entschied er sich dazu, Supreme Systemlord Ra nichts von den Menschen der Erde zu erzählen. So konnte er sie in der Hinterhand behalten, für die Zeit, in der er mehr Macht hatte, um deren Militär und Anzahl zu seinem Vorteil zu nutzen. Als Trostpflaster nahm er ein paar wenige Menschen, denen er ohne Aufsehen zu erregen habhaft werden konnte, mit. Doch leider fiel er kurz nach seiner Rückkehr bei seinem Gebieter in Ungnade. Phinix wählte einen der mitgebrachten Menschen als seinen Wirt aus.

Phinix war lange Zeit die rechte Hand des Supreme Systemlords Ra. Symbiont und Wirt waren auf eine eigenartige Weise miteinander verschmolzen und somit wurde Phinix von vielen anderen Goa'uld als eine Laune der Natur oder gar als Missgeburt bezeichnet. Doch Ra sah in ihm ein verstecktes Potential und gab ihm eine Chance. Doch so loyal Phinix auch zu seinem Gebieter war, so gab es doch eine Sache in der er ihn hinterging. Er fürchtete, dass Ra die Menschen der Erde, wenn er von ihrem Aufstieg erfahren würde, vernichten würde. Doch seine menschlichen Gefühle sorgten dafür, dass er das nicht zulassen konnte. Also verschwieg er seinem Meister, wie weit die Menschen vorangekommen waren.

Phinix war damals nicht nur die rechte Hand von Supreme Systemlord Ra, sondern auch sein Hauptstratege und Berater. Seine zum Teil hinterhältigen Taktiken hatten Ra manch glorreichen Sieg eingebracht. Ra hatte ihn zum Lord von Bel'Tak erklärt und Phinix wusste dies durchaus zu schätzen. Als Ra auf Abydos von den Tau'ri vernichtet wurde, war Phinix Herz voller Trauer und Schuldgefühlen. Ra hatte ihn lieber auf Bel'Tak haben wollen, als bei sich auf Abydos. Doch Phinix wusste wie stark die Tau'ri geworden waren und machte sich nach Ra's Tod schwere Vorwürfe. Wäre er bei seinem Gebieter geblieben, hätte er seinen Herrn beschützen und vermutlich retten können.

Phinix wusste, dass durch den Fall von Ra sein Sohn Heru'ur die Macht an sich reißen würde. Er und Phinix konnten sich nicht leiden, weil Ra Phinix mehr geschätzt hatte als seinen eigenen Sohn Heru'ur. Somit wusste Phinix, dass wenn er bleiben würde, sein Tod bereits beschlossene Sache gewesen wäre und es vermutlich zu einem Krieg mit Heru'ur geführt hätte. Also verließ er im Jahre 1995 Bel'Tak, kurz vor der Ankunft von Heru'ur. Phinix verbrachte die Folgejahre immer auf der Flucht und suchte - mal hier, mal da - Unterschlupf. Nach acht langen Jahren, als neue Systemlords in der Galaxie aufstiegen, entschloss er sich, zurückzukehren und Bel'Tak, seine alte Heimatwelt, zurück zu erobern. Mit ein paar Truppen und neuer Technologie, die er sich unter der Herrschaft anderer Systemlords angeeignet hatte, attackierte er im Mai 2004 Bel'Tak, stürzte den Goa'uld der Bel'Tak regierte und nahm seine rechtmäßige Position wieder ein. Als Systemlord Phinix - Herrscher über Bel'Tak. Sein Volk hatte insgeheim seine Rückkehr erwartet und half ihm bei seinem Putsch.

Recht schnell schwang er sich zu einem großen Systemlord auf. Durch diplomatischen Kontakt zu anderen starken Systemlords und zu den Asgard konnte Phinix immer mehr Einfluss auf die Geschehnisse der Galaxie nehmen. Auch hatte er im Laufe der Zeit einige andere Systemlords unterworfen oder vernichtet. Gegen die Bedrohung der Anubis-Replikatoren-Allianz schaffte er es im Mai 2006 eine große Allianz mit den beiden mächtigen Systemlords Kalas und Mars, sowie mit den Asgard zu bilden. Diese Allianz sollte der Galaxie wieder Stabilität geben. Doch es verlief anders.

Systemlord Mars wurde von einem alten Goa'uld Lord namens Kwai Chang Caine in einen Hinterhalt gelockt und ermordet. Wie sich später herausstellte, war Kwai Chang Caine der Vetter des gefürchteten Höllenfürsten Seker, welcher ein aus einer anderen Dimension geflüchteter Sokar war. Seker selbst trat zuerst als Goa'uld Mammon auf und begann einen Angriff auf Kalas. Nachdem Mammons Plan aufgegangen war und sich Kalas, nach dem Tod seines Verbündeten Mars, ihm unterworfen hatte, zeigte Mammon sein wahres Gesicht. Als Seker baute er schnell ein großes Imperium auf und wurde zu einer ernsten Bedrohung für die Galaxie. Aber auch Phinix, welcher durch den Angriff von Seker seine Verbündeten verloren hatte, schaffte es sich eine sehr beachtliche Stärke anzueignen.

Phinix unterstützte seinen Vasall und treuen Lord Osiris später mit Ressourcen und sichert das Territorium mit seinen Schiffen, bis Osiris seine eigene Regentschaft genug ausgebaut hat. Damit verlor Phinix zwar gezielt einen Vasallen und baute einen potenziellen Gegner auf, gleichzeitig bewahrte er jedoch das Machtgleichgewicht und versuchte zu verhindern, dass Seker so mächtig würde, als dass man ihm keinen Einhalt mehr gebieten könnte. Auch einen Sitz im Rat der Systemlords konnte Phinix für Osiris ergattern, dessen Macht sehr gut wuchs und gedieh. Als plötzlich die Cancri auftauchten, ein bis dahin unbekannter Gegner, der sich Anfangs für eine Goa'uld Partei ausgab und dafür sorgte, dass Zwietracht und Misstrauen unter den Systemlords gesät wurden, wurde die diplomatische Situation im Goa'uld Imperium kritisch. Ein anschließender Großangriff der Cancri dezimierte die Armeen der Systemlords enorm. Viele Systemlords wurden gestürzt und verschwanden von der Bildfläche. Auch der in diesem Moment mächtigste Goa'uld Seker musste schwere Verluste in Kauf nehmen.

Die übrigen Systemlords, welche die erste Welle der Cancri überlebt hatten, leckten ihre Wunden und bauten eine Abwehr auf. Zu ihnen gehörten unter anderem Osiris, Seker, Kwai Chang Caine, Phinix und Kalas, welcher seine Souveränität nach Sekers Rückschlag durch die Cancri zurück erlangen konnte. Des Weiteren traten neue Systemlords auf das Parkett der galaktischen Mächte, weswegen im Jahr 2007 der Rat von Hadara neu besetzt werden musste. Also lud Phinix alle Systemlords zu einem großen Treffen ein. Lord Asmodis, einer der neuen Systemlords, griff Phinix an, welcher durch die Cancri noch sehr geschwächt war. Aber der Erleuchtete schaffte es, das Blatt zu wenden und schlug eiskalt zurück. Seker, Osiris und Phinix waren zu den drei mächtigsten Systemlords aufgestiegen und zwischen den anderen Systemlords entbrannten heftige Machtkämpfe. Osiris und Seker bildeten eine Allianz, woraufhin Seker mit einem Überraschungsangriff auf Phinix begann. Kalas musste sich dem Teufel erneut unterwerfen und auch Phinix konnte diesem Schicksal nicht entgehen. In dem Wissen, dass seine Armee nicht gegen Seker, seine Vasallen und seinem Verbündeten Osiris bestehen konnten, unterwarf auch er sich dem Höllenfürst, der kurz davor stand zum Supreme Systemlord aufzusteigen, dem Obersten aller Systemlords.

Doch auch Sekers Macht sollte nicht ewig halten. Angriffe der Replikatoren dezimierten seine Streitkräfte und zwangen ihn zum Rückzug. Kalas und Phinix nutzten die Gunst der Stunde und holten sich ihre Souveränität zurück, wobei sich Kalas fast zeitlich wieder als Systemlord-Vasall dem Goa'uld Ba'al unterwerfen musste. Doch noch immer lag die Gefahr im Raum, dass Seker erneut einen Angriff auf die beiden Systemlords Phinix und Kalas beginnen würde und so verbündeten sie sich 2008 mit der geheimnisvollen Systemlady Mechané. Diese hatte bereits Angriffe auf das Hoheitsgebiet von Sekers Vasallen Systemlord Kwai Chang Caine begonnen und diesen dabei vernichtend geschlagen. Durch den Verrat von Phinix und Kalas zusätzlich geschwächt, unterlag Seker den Angriffen von Mechané. Alles sah danach aus, als würde dieses neue Bündnis die Kontrolle über die Galaxie übernehmen, nachdem sie mit einem Blitzkrieg das Reich von Maitreya, dem indirekten Nachfolger von Osiris, einnahmen.

Eine schlimme Wende folgte für Phinix wunderbaren Aufstieg. Während Phinix mit seinem Flaggschiff, der "Lord Ra" und einem Begleittrupp von 30 Ha'Tak auf dem Weg zu einem Vorposten von Systemlord Alignak, dem Mondgott, war, steuerte er unbewusst nur zwei Sternensysteme entfernt vom Supergate der Cancri vorbei. Ein Cancri Aufklärungstrupp entdeckte den Kampfverband von Lord Phinix und ging davon aus, dass dieser das Tor entdeckt hatte und sie somit verraten könnte. Also rief der Cancri Aufklärungstrupp Verstärkung und verfolgte den nichts ahnenden Phinix. In dem Wissen, nicht dauerhaft auf der Flucht sein zu können, stellte sich Phinix dem Feind. Doch er hatte die Größe und die Macht seines Gegners unterschätzt. Seine Begleitschiffe fielen eins nach dem anderen und auch die "Lord Ra" musste einige Treffer weg stecken, während sie ihrerseits den Cancri zusetzte. Letztlich musste Phinix einsehen, dass er diese Schlacht verlieren würde und auch eine Flucht wäre aussichtslos, denn aus unbekannten Gründen waren die Cancri sehr an seinem Tod interessiert. Nachdem die Schutzschilde der "Lord Ra" zusammengebrochen waren, ließ er das Flaggschiff auf Kollisionskurs mit einem Cancri Schiff bringen und flüchtete in einem getarntem Al'Kesh-Bomber, kurz bevor die Schiffe kollidierten und mit einer gewaltigen Druckwelle, welche noch weitere Schiffe erfasste, explodierten.

Nachdem die Cancri mit ihren übrigen Schiffen in den Hyperraum gesprungen waren, tat es Phinix ihnen gleich. Doch er flog nicht zurück nach Bel'Tak. Es wäre möglich gewesen, dass die Cancri von seinem Tod nicht überzeugt waren und in der Nähe von Bel'Tak auf ihn lauern würden. Phinix hatte sie schon einmal unterschätzt. Dieser Fehler sollte ihm nicht noch einmal geschehen. Er schaffte es ein paar Ha'Tak von seinen Grenzen abzuziehen und mit ihnen ins Exil zu flüchten. Nur für ein paar Monate, bis Gras über die Sache gewachsen war und die Cancri ihn vergessen hätten. In der Zwischenzeit übernahm Mechané seine Gebiete und bekämpfte die meisten anderen, großen Goa'uld Herrscher. Nach dem unerwarteten Untergang ihrer Macht durch eine Falle Surturs im Februar 2009 und dem Sieg einer vereinten Goa'uld-Flotte gegen die Cancri und ihr Supergate im April, kehrte Phinix zurück. Doch als er dann endlich, nach sechs langen Monaten wieder zurück war, musste er feststellen, dass sein Reich nach der Annektierung durch Mechané und ihr anschließendes Verschwinden nicht über genügend Schiffe verfügte, damit Phinix es wieder auf seine alte Größe bringen oder es gar verteidigen konnte. Harte Zeiten sollten ab da an für ihn anbrechen, soviel schien sicher. Als plötzlich drei Goa'uld Lords sich zu einem Bündnis zusammengeschlossen hatten mit der Absicht, Phinix Reich zu plündern musste er eine schwere Wahl treffen. Er zog alle seine verbleibenden Schiffe zusammen, um die drei bis viermal so große Invasionsflotte des Feindes zu stellen. Der Kampf verlief schlecht, doch kurz bevor die erwartete Niederlage eintrat, kam Osiris dazwischen. Dieser wollte die drei Goa'uld Lords unterwerfen und ihre Reiche in die seinen integrieren. Nun konnte er seine alte Schuld bei Phinix zurückzahlen und ihn zu seinem Systemlord-Vasallen machen. Mit so einem mächtigen Verbündeten besaß Phinix zwar keine eigene Souveränität mehr, aber sein Reich war fürs erste geschützt. Doch als der Systemlord Seth es geschafft hatte, Lord Osiris zu besiegen, musste Phinix sich neu umorientieren und schloss sich dem Goa'uld Camulus an. Nur für so lange, bis er wieder genug Einfluss erreicht hatte und im April 2010 seine Souveränität wieder einmal zurück erlangen konnte und sich erneut zum Systemlord ausrief.


Besondere Technologien

Eine besondere Technologie von Phinix sind seine selbst entwickelten "Panzer", Gefährte welche über den Boden schwebend große Zerstörung mit sich bringen. Ferner nutze Phinix zum Teil Wissen der Asgard und der Antiker, um seine eigene Technologie zu verbessern.


Zitate

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Auftritte


Die Person wird/wurde von Dennis gespielt.


Artikel erstellt von Dennis. Kontrolliert von Basti am 13.04.2010.

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