Mouris

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Mouris gehörte trotz seiner Naquadahvorkommen zu den wenigen Welten, die nicht unter der Herrschaft eines Goa'uld standen. Grund dafür war das Versagen jeder hochentwickelten Technik auf und um Mouris. Lange Zeit war das Stargate von Mouris geschlossen gewesen, wodurch die technologische Entwicklung ohne Einfluss von außerhalb voranschreiten konnte. Mittlerweile war das Stargate wieder geöffnet und erlaubte den Handel mit anderen Planeten oder auch mit Einzelpersonen. Der Eroberung durch Goa'uld konnte Mouris vor allem dadurch entgehen, dass noch nicht allzuvielen Personen dieser Planet ein Begriff war. Doch durch den zunehmenden Verkauf von Naquadah bestand die Gefahr, dass sich dies ändern könnte.


Daten

  • Koordinaten: Nonant 6, Sektor 44/42
  • Monde: 2
  • Sonnen: 1
  • Durchmesser: 12.546 km
  • Bevölkerung: rund 156.036.000 Menschen mit steigender Tendenz
  • Siderische Umlaufzeit: 442 Tage (26 Monate mit je 17 Tagen)
  • Rotationsperiode: 28,1 Stunden
  • Oberflächenwasser: 96 %
  • Stargateposition: In der Stadt Sin Vearin
  • Aufbau der Atmosphäre :
    • Stickstoff: 79,2%
    • Sauerstoff: 19,8%
    • Kohlenstoffdioxid: 0,56%
    • Argon: 0,21 %


Geschichte

Einst ist Mouris ein von Antikern bevölkerter Planet gewesen. Zahlreiche Ruinen zeugten von deren einstiger Gegenwart. Nach dem Weggang der Antiker brachte ein niederer Goa'uld namens Robigus Sklaven auf den Planeten, damit diese das dortige Naquadah für ihn abbauten. Das von den Antikern hinterlassene Gerät sorgte zwar dafür, dass die Technologie der Goa'uld nicht wie gewohnt zur Verfügung stand, doch durch brutale Strafen konnte die Sklavenbevölkerung in Schach gehalten werden. Robigus war darum bemüht dass kein anderer Goa'uld von den reichhaltigen Naquadahvorkommen des Planeten erfuhren. Als Robigus seine spärliche Macht verlor gelang es den Menschen auf dem Planeten gegen die vorherrschenden Jaffa aufzubegehren und zur Strecke zu bringen. Lange Zeit wurden die Menschen auf dem Planeten in Frieden gelassen, bis Robigus wieder erstarkte und zurückkehrte, um den einst so ertragreichen Planeten wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Er schickte Jaffa durch das Stargate und flog in einem Ha'tak dorthin. Im Orbit des Planeten versagte das Raumschiff und stürzte auf den Planeten ab. Robigus starb. Seine Jaffakrieger wurden von den Menschen besiegt. Danach wurde das Stargate von diesen im Boden vergraben, um weitere Angriffe durch die Goa 'uld zu verhindern.

Über die Jahrtausende hinweg entwickelte sich auf Mouris eine menschliche Bevölkerung, die vor rund 500 Jahren einen technischen Stand erreicht hat, der mit dem des 19. Jahrhunderts auf der Erde vergleichbar wäre. Da höher entwickelte Technologie auf Mouris nicht funktioniert, ist die Bevölkerung auf einer dampfbasierenden Technologie stehen geblieben.

Das Stargate war lange Zeit geschlossen. Erst nach irdischer Zeitrechnung im Jahr 1989 gelang es das Stargate wieder zu öffnen und die Menschen von Mouris begannen die Milchstraße zu erforschen. Doch schnell wurde klar, dass sie mit ihrer rückständigen Technik einen erheblichen Nachteil gegenüber anderen Völker in der Galaxie hatten, allen voran gegenüber den Goa'uld. Nach fünf Jahren stellte die Regierung von Erlo'an die Stargateexpeditionen ein. Die wichtigsten Gründe für diese Entscheidung waren vermutlich das Ausbleiben der erhofften Erfolge durch die Expeditionen und das verheerende Zentenniumhochwasser (Jahrhunderhochwasser) aus dem Jahr 1992. Dieses verursachte Schäden in Milliardenhöhe, wodurch die Regierung sich gezwungen sah an anderer Stelle zu sparen.
Im Gegensatz zur Erde war die Existenz des Stargates auf Mouris kein Geheimnis und so hatten nach Einstellung der Stargateexpeditionen Privatpersonen die Möglichkeit, um Zugang zum Stargate zu bitten. Allen voran stand Dorkmej Alruk Wa, dem das Unternehmen Mebrom gehörte – dem Marktführer der Luftschiffbranche. Nach zwei Jahren Verhandlungen gab die Regierung schließlich das Stargate frei. Man beschloss das Stargate zu verlegen und entschied sich dabei für die Landeshauptstadt Sin Vearin. Im Jahr 1995 (nach irdischer Zeitrechnung) stellte man das Stargate feierlich auf dem Jeavarplatz auf.

Den Wert des Naquadah erkannte die Bevölkerung von Mouris erst, nachdem sie durch das Stargate gegangen waren. Versuche das Naquadah als Energiequelle für die eigenen Technologien zu nutzen scheiterten jedoch. Für andere Völker auf anderen Welten war Naquadah jedoch ein begehrenswerter Rohstoff und so begann Mouris schon bald das Metall zu verkaufen. Dies führte zu einem geradezu exponentiellen Anstieg des Wohlstandes.
Zumindest für Eerlo'an – dem Land in dem das Stargate auf Mouris stand. Dies führte zu Missstimmung in den acht anderen Ländern, die sich auf der Stargate-Großinsel befanden. Ein Krieg stand kurz bevor. Quasi in letzter Minute gelang es einen Vertrag abzuschließen, der alle Staaten zufrieden stellte. Dieser ging als "Vereinigungsschrift" in die Geschichte von Mouris ein und stellt eines der für die aktuelle Bevölkerung wichtigsten Ereignisse dar, das noch heute am sogenannten "Vereinigungstag" gefeiert wird.

Doch man sollte damit nicht glauben, dass Friede auf Mouris herrschte. Es gab insgesamt noch 82 weitere Länder, davon zählten vier als Industriestaaten, die nicht im Vereinigungsvertrag enthalten waren und somit mehr oder weniger vom Stargate ausgeschlossen wurden. Und es bestand lange wenig Hoffnung, dass diese Länder mit in den Vereinigungsvertrag mit aufgenommen würden. Denn entweder war in deren Gebieten kein Naquadah zu finden oder der Abbau des Naquadahs war zu teuer für diese Länder.


Oberfläche

Die gesamte Oberfläche von Mouris beträgt ungefähr 510.000.000 km². Davon werden 489.600.000 km² von Wasser bedeckt, während die Landmasse ungefähr 30.600.000 km² ausmacht. Damit ist Mouris ein ziemlich nasser Planet. Hinzu kommt ein relativ ausgeglichenes Relief. Dadurch hat das Meer eine mehr oder weniger geringe und gleichmäßige Tiefe. Landmasse hingegen ist wenig vorhanden. Diese liegt nur wenige Meter über dem mittleren Meeresspiegel und ist durch hohe Grundwasserstände gekennzeichnet. Dies stellt auch eine erhebliche Erschwernis beim Abbau des Naquadahs dar. Viele der großen Vorkommen liegen in den Meeren.

Die Landmasse kann man in 14 sogenannte Großinseln unterteilen. Das Stargate liegt dabei auf der Großinsel Douisan, die mit 12.456.000 km² 40,7 % der gesamten Landmasse ausmacht. Dousian ist unterteilt in neun verschiedene Ländern, die sich mit dem Vereinigungsvertrag zur Soura-Union zusammen geschlossen haben.


Klima

Mit einer mittleren Entfernung von 1,494 × 108 km zur Sonne wäre es auf Mouris normalerweise kühler als auf der Erde. Durch den verhältnismäßig hohen Gehalt an Kohlendioxid liegt die Durchschnittstemperatur von Mouris jedoch bei 18,4 °C.


Äquatorregion

Durch den hohen Wassergehalt des Planeten ist das Äquatorgebiet keine unbewohnbare Zone, sondern eine vom üppigem Grün geprägte Gegend. Die Tagesdurchschnittstemperatur liegt zwischen 23 und 27°C, zur Mittagszeit kann es jedoch leicht bis 40°C warm werden. Im Jahresverlauf schwankt die Temperatur kaum messbar aufgrund der Äquatorlage und der geringe Neigung der Rotationsachse von 15,6°. Die Niederschlagsmenge pro Jahr liegt in diesen Gebieten zwischen 6.000 und 10.000 mm.


Tropen

Die Tageshöchsttemperatur in den Tropen liegt bei ungefähr 34°C. Im Jahresdurchschnitt herrschen hier Temperaturen von 25°C. Jährliche Niederschlagsnmengen von 4000 bis 7000 mm sind keine Seltenheit. Im Gegensatz zur Äquatorregion ist der Einfluss der Jahreszeit hier ein wenig mehr zu spüren. Dennoch sind die Schwankungen innerhalb des Tages größer als die im Jahresverlauf.


Subtropen

Per Definition gelten jene Regionen als Subtropen, dessen Jahresmitteltemperatur bei 20°C liegt und wo die Temperaturunterschiede zwischen dem wärmsten und dem kältesten Monat größer als 5°C sind. Man unterscheidet hier zwischen "Warmzeit" und "Kaltzeit". Früher hatte man diese Definition von der Temperatur abhängig gemacht, aus praktischen Gründen wird sie nun vom Kalender fest gemacht. Die ursprüngliche Definition nach der Temperatur findet sich in der sogenannten Warm- und Kaltperiode, die von der Landwirtschaft wiedereingeführt worden ist. Niederschläge in diesen Regionen zeigen hohe Variationen, die sowohl von der Jahreszeit als auch von der Lage auf dem Festland abhängt, wobei man nur in wenigen Regionen auf Mouris von einem kontinentalem Klima sprechen kann. Im Mittel fällt 3000 mm Niederschlag, doch diese Werte können zwischen 200 und 5000mm schwanken.


Gemäßigte Zone

In der gemäßigten Zone fallen die Unterschiede zwischen den Jahreszeiten noch größer aus als in der subtropischen Zone. Hier wird deutlich in die vier verschiedene Jahreszeiten unterschieden. Im Sommer sind mittlere Tageshöchsttemperaturen von 25°C zu messen, während im Winter die Temperaturen im Mittel auf -15°C sinken können und somit auch mit Schneefall zu rechnen ist. An Niederschlag ist mit durchschnittlich 700 bis 800mm zu erwarten, wobei es auch hier jahreszeitliche Variationen gibt.


Dunkle Zone

Temperaturmäßig unterscheidet sich die dunkle Zone nur wenig von der gemäßigten Zone. Sie ist nördlich und südlich des Dunkelkreises zu finden, welche man auf der Erde auch als Polarkreis bezeichnen würde. Durch die geringe Neigung der Rotationachse liegt dieser Kreis aber weitaus nördlicher oder südlicher als auf der Erde. Diese Region zeichnet sich durch den das halbe Jahr andauernde Tag und die darauf folgende halbjährige Nacht aus.


Bevölkerung

Die Urbevölkerung von Mouris ist menschlich. Nach der Stargateöffnung und vor allem nach Eröffnung des Naquadahhandels sind ein paar außerirdische Menschen hinzu gekommen, doch ihre Anzahl ist vernachlässigbar. Sie siedeln sich vor allem in Eerlo'an an.

Aufgrund des florierenden Handels mit dem Naquadah steigt die Zahl der Bevölkerung ständig und immer schneller an. Die Wachstumsrate weltweit beträgt im Moment 1,54%, wobei die Wachstumsrate in Dousian bei 0.94% liegt. Das weltweite Durchschnittsalter liegt bei 34,8 Jahren. Der Grund hierfür sind die 78 Länder, die man auf der Erde als Entwicklungsländer bezeichnen würde. Ihre Bevölkerung macht ungefähr 80% der Gesamtbevölkerung aus. In diesen Ländern ist die Geburtenrate sehr hoch, so dass es sehr viele junge und weniger alte Menschen gibt. In Kashajo – einem der ärmsten Länder von Mouris – liegt das Durchschnittsalter momentan bei 16,8 Jahren. In den 13 Industrierländer ist das Durchschnittsalter dank der hohe Lebenserwartung und der vergleichsweise niedrige Geburtenrate höher als in den Entwicklungsländern. Beispielsweise liegt das Durchschnittsalter in Eerlo'an momentan bei 35,7 Jahren.

Die Bevölkerung von Mouris lässt sich zunächst auf die 14 Großinseln aufteilen. Doch darüber hinaus gibt es weitere Einteilungen in die Länder oder auch in ethnische Gruppen oder Religionen. Insgesamt gibt es fünf Großreligionen, doch auch unzählige regionale Glaubensrichtungen. In Eerlo'an ist der Wuudimismus die dominante Glaubensrichtung, wobei auch der Hamaschitun und der Ku'uvan stark vertreten sind. Besonders in Sin Vearin – der Stargatestadt – und Sin Tarou kommt es zu einer starken Mischung der verschiedenen Glaubensrichtungen. Zwar scheinen die Religionen meist miteinander auszukommen, doch Reibereien sind unvermeidlich. Besonders zwischen den Anhängern des Hamaschitun und den Kuu'venisten herrscht eine tief verwurzelte Abneigung gegeneinander.


Sprache

Die von Robigus auf den Planeten gebrachten Sklaven kamen in insgesamt vier Wellen. Verantwortlich dafür war die hohe Sterblichkeit der Sklaven, die in den ersten Jahrzehnten nicht durch die Geburtenrate ausgeglichen werden konnte. Dabei achtete der Goa'uld wenig auf die Muttersprache der Sklaven, so dass letztendlich drei verschiedene Sprachfamilien auf den Planeten gelangten (die erste und die zweite Welle von Sklaven stammten vom gleichen Planeten).
Schon auf den vorherigen Planeten hatten die Sklaven eine Mischung aus der Sprache der Goa'uld und ihrer eigenen Muttersprache entwickelt – viele Worte wurden ihnen zwar durch die unterdrückenden Jaffa vorgegeben, jedoch längst nicht alle, die für mehr als das geben von Befehlen ausreicht. Worte wie Beispielsweise "Bruder", "Mutter" "schön", "bunt", "traurig" waren für die Verständigung der Jaffa mit den Sklaven nicht von Belang und wurden deshalb in ihrer Muttersprache belassen.

Auf Mouris kamen nun diese drei Mischsprache aus Goa'uld und den Muttersprachen zusammen. Zunächst reichte der begrenzte Goa'uld-Wortschatz für die Verständigung zwischen den Menschen der unterschiedlichen Sprachen aus, doch sobald sich die Menschen näher kamen und beispielsweise Familien gründeten, waren die Worte, die aus der Sprache der Goa'uld kamen nicht ausreichend. Die Sklaven hatten zwar von ihren Herren Sätze gelernt wie: "Arbeite weiter oder du wirst mit dem Leben dafür bezahlen." oder auch "Schweig, wenn du vor deinem Herr stehst." oder ähnliches. Doch um Sachen des alltäglichen Lebens auszudrücken, wie beispielsweise die Zuneigung zu jemand anderem oder auch die Bezeichnungen für verschiedenste Nahrungsmittel, reichte das ihnen beigebrachte Goa'uld nicht aus. Um solche Sachverhalte auszudrücken waren die Sklaven auf Mouris gezwungen auf ihre Muttersprachen zurück zu greifen. Wenn zwei Menschen von der gleichen Heimatwelt miteinander kommunizieren wollten, dann ging dies natürlich problemlos. Schwieriger wurde es, wenn zwei Personen unterschiedliche Heimatwelten besaßen und damit unterschiedliche Muttersprachen besaßen. Natürlich griffen diese beiden Menschen dann zum größten Teil auf die Sprache der Goa'uld zurück, doch die reicht wie gesagt nicht aus. Die beiden Menschen mussten sich dann mit Hilfe der Worte aus ihrer beiden Muttersprachen verständigen. Dabei entstand nach und nach eine für alle Menschen eines Gebietes gleichförmige Sprachform. Auf der Erde nennt man diese Sprachform "Pidgin-Sprachen". Solche Sprachen zeichnen sich durch eine sehr reduzierte Grammatik und einem restringierten Sprachcode aus.
Als Beispiel: Wenn ein Mensch versuchte auszudrücken, dass er gleich nach dem Essen schlafen gehen wolle, dann sagte er: "Erst Essen – danach sofort schlafen."
Wenn man jemand anderen nach dessen Namen fragen wollte, dann fragte man: "Dein Name sein?"

Doch auch die dadurch entstandene Sprache war noch immer sehr unvollständig und reichte bei weitem nicht aus. Normalerweise würden wenige Generationen ausreichen, um diese unvollständige Sprache zu einer voll ausgebildeten Sprach weiter zu entwickeln. Diese Entwicklung wurde auf Mouris jedoch verzögert: Nämlich durch die vierte Welle eingeschleppter Sklaven, die ihrerseits erneut eine eigene Muttersprache mitbrachte. Wenn die auf Mouris schon beheimatete Sklavenpopulation groß genug gewesen wäre, dann hätten sich die Neuankömmlinge die dort herrschenden Sprache übernehmen müssen. Doch durch die schlechten Lebensverhältnisse auf Mouris waren viele der Sklaven verstorben und die vierte Welle diente dazu eben diese Verluste auszugleichen. Daher übertraf die Anzahl der neuen eingeschleppten Sklaven die Anzahl der auf Mouris lebenden.
Nach Ankunft der Neuankömmlinge war man erneut gezwungen eine gemeinsame Sprache für die soziale Kommunikation zu finden. Dabei wurden Teile der schon herrschenden Pidgin-Sprache übernommen und mit der Muttersprache der Neuankömmlinge vermischt.
Erst nach der vierten Welle war es den Sklaven möglich ihre Sprache weiter zu entwickeln, sie zu verfeinern, um Sachverhalte besser ausdrücken zu können. Innerhalb weniger Generationen verfeinerte sich die Sprache in eine Form, die auf der Erde als "Kreaolisch" bezeichnet werden würde. Diese, von den Archäologen auf Mouris, als "Igrin" bezeichnete Sprache stellte damit die Ursprache der auf Mouris lebenden Menschen dar. Ihre Grundform war zwar die Sprache der Goa'uld, doch durch die drei aufeinandergetroffenen Muttersprachen hatte sie sich zu etwas weiter entwickelt, was zwar mit der Sprache der Goa'uld verwand war, aber dennoch etwas anderes darstellte.

Im Laufe der Jahrtausende entwickelte sich diese Sprache weiter. Dialekte entstanden, entwickelten sich weiter, wurden zu eigenen Sprachen. Dennoch ist die Verwandtschaft zwischen den einzelnen Sprachen von Mouris deutlich erkennbar. Alle bedienen sich einer ähnlichen Grammatik und es gibt auch zahlreiche Wortstämme, die sich immer wieder gleichen. Vor allem die Bezeichnungen für alte Worte, wie beispielsweise Familienmitglieder wie Vater, Mutter, Schwester oder auch die Zahlen gleichen sich auf verblüffende Weise.

Nach der Öffnung des Stargate kam auch die Sprache der Goa'uld erneut nach Mouris. Nachdem das Stargate 1998 (nach irdischer Zeitrechnung) nach Sin Vearin verlegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, wurde den Menschen sehr schnell klar wie wichtig es war eine gemeinsame Sprache mit den Außerirdischen zu sprechen. Die ersten Kurse in der Sprache der Goa'uld wurden 2001 angeboten, seit 2009 ist Goa'uld ein Pflichtfach in der Schule. Mittlerweile werden auch viele Studiengänge ausschließlich in Goa'uld gehalten.


Wirtschaft

Energie

Da auf Mouris jede höher entwickelte Technologie ausfällt und damit auch jede höher entwickelte Energiequelle, sind die Menschen von Mouris gezwungen auf andere Energieträger zurückzugreifen. Vor allem Kohle ist weit verbreitet und die meisten Technologien greifen hierauf zurück. Aber auch Holz wird oft genutzt, vor allem in den ärmeren Regionen von Mouris.
Beide Energieträger haben jedoch den Nachteil, dass beim Verbrennen viele Abgase freigesetzt werden. In Ballungsgebieten führt dies immer wieder zu Problemen mit Luftverschmutzungen. Man hat fast gestellt, dass die Bevölkerung in den Industrievölkern öfter an Atemwegserkrankungen leiden, als die Menschen in den Regionen, wo keine Industrie zu finden ist. Ein anderes Problem ist, dass die Oxide in der Luft Materialien, wie beispielsweise Fassaden, angreifen können.
Darüber hinaus hat man in der Umgebung von Ballungszentren ein Absinken des pH-Wertes der Böden beobachten können. Vor allem auf landwirtschaftlich genutzten Flächen kann dies zu einem Problem, da es hier zu Ertragseinbußen kommen kann.


Naquadah

Auf Mouris befindet sich sehr große Naquadahvorkommen. Durch den hohen Wassergehalt ist es jedoch sehr schwer an diese Vorkommen zu gelangen. Darüber hinaus ist das Naquadah für die Menschen von Mouris nicht von Bedeutung, da ein Antikergerät zu einem Versagen hoch entwickelter Technologie führt. Archäologische Funde lassen zwar den Schluss zu, dass Versuche unternommen wurden Naquadah wie Eisen einzusetzen, doch solche Versuche setzen sich allem Anschein nach nicht durch und wurden wieder aufgegeben.
Erst nach der Öffnung des Stargates entdeckte man den hohen Wert des Naquadah. Versuche das Naquadah auch auf Mouris als Energiequelle zu nutzen scheiterten jedoch. Einige Jahre lang geriet das Naquadah wieder in den Hintergrund. Erst mit dem Versetzen des Stargate nach Sin Vearin und der damit verbundenen Öffnung des Handels erwachte das Interesse erneut. Naquadah konnte mit sehr hohem Gewinn verkauft werden. Schon bald spezialisierten sich Firmen auf den Abbau von Naquadah. Angetrieben durch die hohen Gewinne entwickelte sich die Technik des Naquadahabbaus rasant, wodurch auch die Verkaufsmenge exponentiell zunahm. Dies brachte viel Reichtum nach Mouris, insbesondere nach Sin Vearin.

In neuster Zeit werden jedoch Bedenken geäußert, dass dadurch zu viel Aufmerksamkeit auf Mouris fallen würde, was den Planeten unter Umständen in Gefahr bringen könnte. Es gibt jedoch auch zahlreiche Stimmen, die dies für übertriebene Angstmacherei halten. Diese Stimmen führen an, dass Mouris durch das Versagen der Goa'uldtechnik ausreichend geschützt ist, während die Menschen von Mouris über funktionierende Waffen verfügen. Den Menschen, die von einer Gefahr durch die Goa'uld sprechen, wirft man vor, dass sie nur den Umweltschutz durchsetzen wollen.

Die meisten Menschen von Mouris halten eine Bedrohung durch die Goa'uld jedoch für äußerst unwahrscheinlich, was durch den weiterhin wachsenden Wohlstand auch kein Wunder ist. Dennoch kommt dieses Thema immer wieder auf, insbesondere seit dem im Jahr 2011 veröffentlichem Buch "Die letzten Tage" der Autorin Bjim Dja Aemt. Dieses Buch handelt davon wie ein fiktiver Goa'uld namens Jim mehrmals versucht Mouris zu erobern, um an das Naqhadah zu gelangen. Zum Schluss schickt er aus Frust zahlreiche Mutterschiffe nach Mouris, die vom Orbit aus den Planeten bombardieren und ihn schlussendlich vernichten.


Das Antikergerät

Solange das Stargate auf Mouris nicht im Betrieb gewesen ist, war den Menschen von Mouris nicht bewusst, dass ihre technologische Entwicklung gehemmt wurde. Erst nach der Öffnung des Stargates und dem damit verbundenen Vergleich mit anderen Völkern und Technologien, wurde klar, dass auf Mouris andere Gesetzte zu herrschen schienen als in der übrigen Galaxie. Wissenschaftler von Mouris entwickelten verschiedenste Theorien, was die Ursache dafür sein könnte. Die Theorie, dass ein Gerät der Antiker für das Versagen hoch entwickelter Technologie verantwortlich sein könnte, stammte von einem Mann namens Rubel Dromin, der im Jahr 2002 durch das Stargate nach Mouris kam. Weniger Jahre später wurde diese Theorie von der Wissenschaft akzeptiert, auch wenn es bisher keine gesicherten Beweise dafür gibt.
Angeregt durch die seit kurzem aufkommenden Diskussionen über die Sicherheit von Mouris durch den Naquadahhandel, bemühten sich zahlreiche Personen jenes Gerät zu lokalisieren. Bisher konnte man jedoch keine Erfolge verbuchen. Bis heute konnte die Position jenes Gerätes nicht ermittelt werden. Im Prinzip konnte noch nicht einmal die Vermutung, dass es sich um ein Gerät der Antiker handelte, wirklich bestätigt werden.


Bekannte Bewohner


Handlungsort


Artikel erstellt von MobbelZ. Kontrolliert von Basti am 11.03.2013.