Levantis

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Levantis und der Mond Tyros während der Schlacht von Tyros.

Levantis ist jahrtausendelang der fruchtbare von Goa'uld beherrschte Ländereienplanet seines Stadtmondes Tyros gewesen. Nachdem der Mond einer scheinbaren Jaffarevolution zum Opfer fiel und von der Ha'Tak Flotte des Apophis welche dieser an seinen Lord Mel'Kart ausgeliehen hatte. vernichtet worden war, zogen sich die Goa'uld komplett vom Planeten zurück. Nur einige Shol'va waren zurückgelassen wurden. Die kleineren Stücke des Mondes formten sich zu einem Ringsystem zusammen. Die herab regnenden größeren Trümmer des Mondes lösten die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Planeten aus und vernichteten nahezu 98% der einstigen Flora und Fauna. Die wenigen Überlebenden waren durch ihre unwirkliche, mittlerweile ressourcenarme Welt zwar weitgehend sicher vor einer Rückkehr der Goa'uld, doch an deren Stelle trat ein gesetzlos wirkender Planet, auf dem nach bester Wildwestmanier das Recht des Stärkeren den Ton angibt.


Daten

  • Monde: 0 (ehemals Tyros)
  • Sonnen: 1 (Phönizia)
  • Durchmesser: ca. 16.024 km
  • Bevölkerung: vor der Explosion des Mondes Tyros schätzungsweise 257 Millionen, inzwischen nun nur noch 274.000 darunter vor allem Menschen, Jaffa. Einige andere Arten stellen die Minderheiten.
  • Kultur (früher): einst ugaritisch-, phönizisch- punischer Stil, viele Tempel des Berg-, Wetter- und Fruchtbarkeitsgottes Ba'al, sowie einiger seiner Lords
  • Kultur (heute): Wildwest Stil, mit postmodernen Elementen
  • Siderische Umlaufzeit: 613,15 Tage
  • Rotationsperiode: 18 Stunden
  • Oberflächenwasser: 3%
  • Atmosphäre (vor der Explosion des Mondes Tyros): Stickstoff 75,45%, Sauerstoff 21,34%, Kohlenstoffdioxid 3,21%
  • Atmosphäre (nach der Explosion des Mondes Tyros): Kohlenstoffdioxid 49,46%, Stickstoff 27,98%, Sauerstoff 18,63%, Argon 1,75%, Kohlenmonoxid 1,36%, Wasser 0.82%
  • Zusammensetzung: geschmolzener Metallkern mit dicker, starrer Silikatkruste, welche einen hohen Naquadahgehalt aufweist und geringem Geländerelief
  • Stargateposition: ehemals kein eigenes Stargate. Das Stargate des ehemaligen Mondes Tyros wurde aber inzwischen in den Hof des zentralen Palastes gebracht.


Geschichte

Das vom punischen abstammende Levantisch in seiner Alten und neuen Version.

Lange bevor Ba'al den Planeten beherrschte, bildeten sich schon unabhängige Stadtstaaten und ein Kaiserreich, welche kontinuierlich um die Vormacht auf dem Planeten, ihren einzelnen Kontinenten oder auch nur auf einem kleinen Gebiet dieser Kontinente um die Vormacht stritten. Diese Streitigkeiten machten eine gemeinsame Abwehr der ohnehin überlegenen Goa'uld unmöglich und gestatteten es diesen, ihre Macht noch schneller auszuweiten, indem sie alte Fehden ausnutzten und ihre Gegner gegeneinander ausspielten, bevor sie selbst eingriffen.
Ein Großteil der Bevölkerung arbeitete als Bauern, welche eine enorme Überproduktion an Nahrungsmitteln erwirtschafteten, die den Mond Tyros zu einer ausgezeichneten Garnisonswelt und zum größten Nahrungsexporteur im gesamten von Tyros und Levantis beherrschten Systemraum machten.
Verschiedene Goa'uld Lords beherrschten das System und keiner hat je etwas anderes getan als die Nahrungsmittelüberproportion für sich zu nutzen, die unzähligen Einwohner zu Sklaven oder Jaffa zu machen oder die planeteneigenen Naquadahvorkommen restlos abzubauen.
Weder Ushinai noch Mel'Kart verhielten sich da anders, bis die planeteneigenen Naquadahmengen von Tyros unter Apophis Lord Mel'Kart sich komplett erschöpft hatten. Eigentlich hätten die Mengen noch einige Jahre halten müssen, doch Mel'Kart zahlte nicht nur Tribut an Apophis sondern baute sich von den Resten in einem unglaublichen Raubbergbau eine eigene Flotte von Ha'tak, sowie eine Anzahl kleinerer Schiffe und einige Waffen und Rüstungen für seine Bodentruppen.
Am Ende war das Naquadah im Jahre 2009 restlos aufgebraucht. Damit Apophis nicht erfuhr, dass sein Diener Mel'Kart ihn bei den Tributen hintergangen hatte, ließ dieser kurzerhand den gesamten Stadtmond Tyros sprengen, nachdem er den Großteil der Ausrüstung und Bewohner insgeheim auf seine Hauptwelt Karthago Nova evakuiert hatte, um die Spuren seiner geheime Rüstungsmaschinerie auszulöschen.

Von den einst 257 Millionen Untertanen ließ er nach der Evakuierung nur 845.000 zurück: unproduktive Arbeiter, illoyale immer noch treue Anhänger des früheren Lord Ushinai oder andere, für die Mel'Kart in seiner übereilten Flucht und Vertuschungsaktion keinerlei Gebrauch hatte.
Die herab regnenden größeren Trümmer des Mondes lösten die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Planeten aus und die gigantischen Trümmerstücke, welche Unmengen an Staub aufwirbelten - bekannt als die neunmonatige Nacht - und die von ihren Einschlägen verursachten Brände sorgten für eine fast neunmonatige, planetenweite Finsternis. Innerhalb dieser Zeit starben nahezu 98% der einstigen Flora und Fauna aus, ebenso wie ein Großteil der Zurückgelassenen. Der Mond war vernichtet und seine fehlenden Gezeitenkräfte formten den Planeten weit stärker um, als es die herabregnenden Mondtrümmer und die folgende totale Planetenfinsternis es ohnehin schon getan hatten.
Doch damit endete die Geschichte von Levantis nicht: zwar war die einst blühende Welt nur noch ein Wüsten- und Dünenplanet mit zerklüfteten Felslandschaften und einer geringen Bevölkerung, doch kam ihm alsbald eine neue Rolle zu. Auftragskiller, Kopfgeldjäger, Schmuggler und Söldner erkoren den Planeten zu ihrem ureigenen Revier.

Eine Garnison von beinahe 100 Jaffa (zuletzt im Dienste von Apophis) unterhalten zudem nun in der größten Stadt des Planeten eine Kaserne und repräsentieren den Herrschaftsanspruch des aktuell in den umliegenden Systemen herrschenden Goa'uld. Diesem werden dabei für sein Wohlwollen auch gewisse Tribute aus den Einnahmen entrichtet, während der Rest an Duat geht, der stets die dominierernste Macht auf der Welt mit Waffen und Söldnern ausstattet. Diese behält damit ihre Stellung auf Levantis, ordnet sich ihm dabei aber faktisch unter. Damit endet der aktuelle Machtanspruch der Schlangen auch, denn der Planet hat so wenig an verbleibenden Ressourcen zu bieten, dass jede noch so geringe Aufstockung der Garnison unwirtschaftlich erscheint. Der eigentliche Sinn der Jaffagarnison ist zudem, die auf dem Planeten beheimateten Schmuggler und Piraten von Überfällen auf die Handelsrouten der Goa'uld schlichtweg durch die Androhung möglicher Vergeltungsmaßnahmen abzuschrecken.
Neben Schmugglerkartellen, Piratenbanden und allerlei Gesindel, wie man es sonst nur auf Amune findet, beherbergte der Planet zwischenzeitlich auch eine kleine Kolonie Alamas, die wie alle anderen Überlebenden ihrer Spezies im Alamas Kriegsbund organisiert waren. Besonders das geringe Interesse der Goa'uld an Levantis zieht viele an, die in anderen Teilen der Galaxis vor ihnen fliehen. In ihrem Gefolge wiederum befinden sich die Kopfgeldjäger der Schlangen oder Spione etlicher Fraktionen. Schließlich brodelt die Gerüchteküche fast nirgends so stark wie auf Levantis und auch die fast täglich wechselnden Freund- und Feindschaften sind legendär.

Das mächtigste Syndikat der Schmuggler, Piraten und Verbrecherszene auf Levantis und in den umliegenden Systemen gehört seit etlichen Jahren schon einem gewissen Menschen namens Jok Togkap, der diese Monopolstellung mit allen Mitteln verteidigt. Zwar ist er ein Tyrann, aber er lässt das einfache Volk von Levantis in Frieden, solange es seine Geschäfte nicht behelligt, die er meist außerhalb von Levantis tätigt, bis weit in den von Goa'uld beherrschten Raum. Sein Domizil ist der streng bewachte Togkap Palast, die Tempelanlage des Ba'al, deren Reste er nach der Explosion des Mondes und den anschließenden Verwüstung als eines der wenigen Gebäude nahezu intakt bestehen blieben. Um sie herum entstand nach und nach die heute größte Stadt des Planeten Togkap City.
Die bekannteste Schmugglerin und zugleich Kopfgeldjägerin von Levantis ist allerdings Lyu Hakum, die auf Levantis aufwuchs und jeden Strauch, jeden Stein und die angrenzenden Systeme wie ihre Westentasche kennt. Sie war es, die den damals mittellosen Flüchtling Jok Togkap nach Levantis brachte und steht seither unter seinem besonderen Schutz auf Levantis, auch wenn sich ihre Wege seither außergeschäftlich nicht oft gekreuzt haben. Nur die wenigsten wissen, dass der Frauenheld und Säufer Jok ohne die von ihm so geliebte Lyn niemals eine solche Stellung auf Levantis eingommen hätte. Sie ist es, die alle Fäden hinter Joks kriminellen Machenschaften als eine Art Buchhalterin zieht, um jeden gegen jeden auszuspielen und so den gefährlich wackeligen status quo aufrecht zu erhalten, während Joks sein angeborenes Talent als Gunslinger nutzt, um bei all jenen reinen Tisch zu machen, die weder Freundlichkeit noch warnende Drohungen verstehen.
Wer ein ruhiges beschauliches Leben sucht ist somit auf Levantes falsch gelandet, wo man von jedem Dahergelaufenen aus dem nichtigsten Grund über den Haufen geschossen werden kann. Dennoch hat Levantes seinen Flair, ist die Welt doch vom galaktischen Geschehen abgelegen und ruhig, wenn im Rest der Galaxie auch Kriege toben mögen. Ureigen sind dem Planeten durch Tauschhandel mit hochzivilisierten Welten inzwischen seine geringe Anzahl an Motorwagen und Motorpferden, den irdischen Autos und Motorrädern nicht unähnlich. Als Schmugglerversteck und Magnet für allerlei kriminelles Gesindel ist die Welt zudem ein perfekter Ort für Informationen aller Art.


Oberfläche

Levantis einstige fruchtbare Oberfläche ist inzwischen zu einem wüsten, trockenen Wüsten und Dünenplaneten verkommen, auf dem kaum etwas mehr lebt und der bedingt durch die weitere Ausbeutung der verbleibenden Ressourcen bald endgültig eine tote Welt sein dürfte. Dennoch gibt es fruchtbare Oasen, in denen die Bewohner unter allerlei Kraftaufwand ihr Überleben ermöglichen. Tiefe Brunnen um die ganze Städte mit Flachdach-Mörtelhäusern stehen prägen seither die zivilisierte Landschaft dieser Welt.


Flora und Fauna

Die einst artenreiche Flora und Fauna ist nach der Explosion des Mondes Tyros um über 98% vernichtet worden und wird sich wahrscheinlich nicht mehr von diesem Schlag erholen. Einzig die Wasserarmen Pflanzen und sehr robuste und ausdauernde Tierarten, vor allem Kleinechsen und das Kamel- und Pferdeartige Pok'Onk – ein beliebtes Reit-, Last- und Zugtier- zählen zu den Gewinnern, bilden sie doch inzwischen die dominierenden Spezies des Planeten. Das Pok'Onk sieht dabei aus wie eine Mischung aus Tapir und Gnu, ist Pflanzenfresser und besitzt oberhalb seiner Schulterblätter zwei Höcker, in denen es Wasser über einen längeren Zeitraum speichern kann. Diese Eigenschaft ermöglichte ihm die relativ schnelle Anpassung an die neue, lebensfeindliche Umgebung.


Klima

Das Klima ist trocken sowie drückend und besteht aus einer einzigen Wüstelandschaft. Die Temperaturen schwanken von Nachts -13°C auf über +65°C am Tage. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt nur noch 50 mm und die verblieben freien Wasserreserven werden allesamt von ihren Besitzern – Städten, Dörfern oder einzelnen Geschäftsleuten - stark kontrolliert und mit allen Mitteln gegen die unbarmherzigen Sandstürme gesichert, welche den gesamten Planeten heimsuchen. Die veränderte Atmosphäre sorgt dafür, dass die meisten Besucher auf der ungeschützten Oberfläche Atemmasken tragen müssen, welche die schädlichen Partikel aus der Luft filtern. Innerhalb der öffentlichen Gebäude verfügt man über Luftschleusen in den Eingängen und mehr oder weniger funktionale Luftfilteranlagen in den öffentlichen Plätzen zum Schutz der Besucher.


Bevölkerung

Einst nannten 257 Millionen Levantis ihr Zuhause, nun sind es nur noch rund 274.000 welche nach der Mondexplosion und der langen Nacht übrig blieben, um sich in einer wüsten Welt wieder zu finden, der schlimmere Lebensbedingungen mit sich brachte, als alles was die Goa'uld bisher getan hatten. Die Levantier, wie die Bewohner des Planeten sich inzwischen selbstbewusst nennen, haben sich dem neuen Klima schnell angepasst. Ihre Haut ist ledriger und dunkler als bei normalen Menschen und extrem Hitzeresistent. Zudem hat sich der Kleidungsstiel der Einwohner aufgrund der neuen Gegebenheiten verändert und weiße lange Trachten mit einem Fez als Kopfbedeckung dominieren das Straßenbild der Basare und Märkte. Das Gesetzte kann inzwischen von Dorf zu Stadt erheblich variieren, aber überall trifft man in bester Wildwestmanier Marschalls und Sheriffs an, die das spärliche Gesetz im Sinne der vorherrschenden Verbrechersyndikate so gut aufrecht erhalten, wie es mit ihren begrenzten Mitteln möglich ist. Durch transgalaktischen Handel ist die Technologie allerdings sehr weit fortgeschritten und Schießereien mit Energie- oder Schnellfeuerprojektilwaffen sind keine Seltenheit.
Die überlebenden ursprünglichen Bewohner haben ihre gebeutelten Lungen längst der teils giftigen Atmosphäre angepasst. Sie ist aber immer noch schädlich und ihre durchschnittliche Lebenserwartung beträgt auch durch das raue Pflaster des Planeten bei den Bewohnern nur 25 bis 28 Jahre. Rund 83.000 Bewohner leben in Togkap City, die damit die größte Stadt des Planeten ist und dank des Togkap Palastes in der ehemaligen Tempelanlage Ba'als auch das politisch-ökonomische Zentrum der Welt darstellt. Auch die anderen wichtigen Orte des Planeten neben dem Palast befinden sich hier.
Der Togkap Raumhafen, ringwulstig um das Stadtzentrum und den Palast erbaut, bildet eine große Anzahl von in den Boden eingelassenen Landebuchten, von denen drei sogar ein großes Schiff wie ein Ha'Tak aufnehmen könnten. Die tief in den Boden reichenden Landeflächen schützen die geparkten Schiffe vor den rauen Sandstürmen und das Sicherheitspersonal bietet einen für den Planeten ungewohnt effizienten Schutz an hinterlegtem Eigentum – sofern niemand anders mehr Bestechungsgeld bietet als der eigentliche Besitzer Gebühren zahlt.
Nahe dieses Ringwulstes befindet sich das 'Levantis Gates', die bekannteste und größte Wirtschaft mit Herbergsmöglichkeit für Reisende, die auf ihren drei Etagen alles anbietet, was Levantis und seine Besucher zu erleben wünschen. Musik, illegales Glücksspiel, Prostitution und der Verkauf von Diebesgut finden hier so offen oder verdeckt statt, wie der Kunde es wünscht und bezahlen kann. Messerstechereien und Schießereien sind an der Tagesordnung, sodass einiges Personal im Dienste von Togkap sich die Klinke in die Hand gibt, obwohl es trotz vieler Querschläger im Barbereich einer der sichersten Jobs des Planeten ist. Insgesamt 50 Gäste können auf 30 Einzelzimmern und 10 Doppelzimmern untergebracht werden. Die Küche bietet einheimische Kost und Tränke, gegen Bezahlung jedoch auch exotische Gerichte und ist inzwischen sehr erfahren darin, welches Gericht für welchen Besucher aufgrund der unterschiedlichen Heimatwelten Allergien auslösen oder gar giftig wirken könnte. Doch ist das noch kein Garant dafür, das man ein Essen im 'Levantis Gates' auch überlebt.
Unter dem Basaras, dem größten und vielseitigsten Basarmarkt der Welt, befindet sich in den Abwässern und Kellergewölben angrenzender Gebäude und Tunnelsysteme der Schmugglerbasar, auf dem Waren angeboten werden, die selbst für das raue Levantis in der Öffentlichkeit etwas zu heikel erscheinen könnten. Am und unter dem Basaras pulsiert die wirtschaftliche Ader des Planeten, zudem besitzt der Ort eine große Nähe zum wenige Wohnblocks entfernten Togkap Palast.


Wirtschaft

Der einst große Nahrungsexporteur ist inzwischen bettelarm und wüst. Alle Feldwirtschaft wird dem Planeten unter größter Anstrengung abgerungen. Das harte Leben schweißt die einzelnen Städte und Dörfer zu engen Gemeinschaften zusammen und das einstige blühende Handwerk ist kleineren Betrieben gewichen, von deren Art es pro Stadt meist nur einen gibt. Durch die Abgelegenheit und das Fehlen bedeutender Ressourcen ist Levantis ein ideales Zentrum für Schmuggel, Sklaverei und allerlei illegale Geschäfte geworden, ein Sittenverfall wie man ihn sonst nur auf Amune findet. Da die Goa'uld sich nicht mehr für den Planeten interessieren, fliehen zudem allerlei dubiose Geschäftsleute, Flüchtlinge und Kriminelle aus ihren Reichen nach Levantis.
Für die Goa'uld hat diese Welt nicht mehr genug Wert, um mehr als die kleine Garnison zu unterhalten und die geringen Tribute von der jeweils führenden Machtgruppe zu beziehen. Zudem gibt es ein stillschweigendes Arrangement des für den Sektor zuständigen Lords mit dem Schattenfürsten Duat, der seine Hand schützend auf die ihm ertragreiche Schmuggelwelt legt. Die Bewohner von Levantis greifen zudem niemals die direkt an sie grenzenden mächtigsten Goa'uld an um diese mit ihrem Schmuggel und ihrer Piraterie zubehelligen. So bietet Levantis den Goa'uld einen willkommenen Posten, um unliebsamen, doch vielleicht offiziell trotzdem verbündeten Nachbarn durch Piraterie, Schmuggel oder andere kriminelle Geschäftigkeiten eins auszuwischen, ohne selbst damit in Verbindung gebracht zu werden. Die Lage von Levantis als Planet innerhalb einer mächtigen Goa'uld Domäne wiederum sichert ihm Schutz als Teil von dessen Einflussbereich, in dem andere Goa'uld nicht einfach großangelegt operieren könnten, ohne damit einen Kriegsgrund zu liefern. Dennoch hält dieser Umstand keinen Goa'uld davon ab insgeheim eigene Auftragsmörder, Spione oder andere Gestalten nach Levantis zu entsenden, um seine Rache, Informationen und das ein oder anderes gewünschtes Gut aus dem Machtgebiet eines potentiellen Rivalen zu beschaffen.


Bekannte Bewohner


Handlungsort


Artikel erstellt von MelC. Kontrolliert von Sigi am 22.12.2011