Hermes
Aus Stargate Rollenspiel - Wiki
Hermes - eigentlich gab er sich bei seiner Geburt den Namen Fuchir - ist ein Goa'uld, der bereits während der Ersten Dynastie unter Sokar geboren wurde. Fuchir nahm für Sokar die Dienste eines kleinen Lords wahr und verwandelte einen wirtschaftlich unbedeutenden Planeten zu einem, der dem Supreme Systemlord einiges an Tribut einbrachte. Zudem stellte Fuchir Söldnertruppen an verschiedene Goa'uld. Eine seiner damals größten Taten war die Entdeckung der Reol und der Knrt.
Nach Sokars Sturz und der Machtergreifung Ras unterwarf sich Fuchir opportunistisch dem neuen Supreme Systemlord und übernahm dieselbe Position wie zuvor. In den antiken Zeitaltern der Menschen suchte er schließlich die Erde für Sklaven und Wirte auf, wobei er die von den Menschen erfundene Götterfigur Hermes kopierte, um so seine Ziele einfacher zu erreichen. Seitdem übernahm er einerseits und prägte andererseits zum Teil Hermes Erscheinen in Kultur und Religion - und etablierte diese auch auf der Welt Inwirds Mus'di.
Inhaltsverzeichnis |
Mythologie
Hermes ist ein Gott der griechischen Mythologie gewesen. Er galt als Götterbote, Mittler zwischen den Göttern und den Menschen, der die Beschlüsse des Zeus übermittelte (mit dem Goa'uld hatte Fuchir aber keine Verbindungen). Zudem wurde er als Gott des Handels, Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden, der Kaufleute und der Hirten, andererseits auch der Gott der Diebe, der Kunsthändler, der Redekunst, der Gymnastik und somit auch der Palästra und der Magie. Er soll des Weiteren die verstorbenen Seelen in die Unterwelt des Hades geführt haben. Er gehörte zu den zwölf Olympischen Göttern.
In der römischen Mythologie wurde Hermes mit Merkur gleichgesetzt, aufgrund seiner Verbindung mit dem Überführen verstorbener Seelen auch mit dem ägyptischen Gott Anubis.
Charakterisierung und Fähigkeiten
Der Goa'uld Hermes ist Macht besessen wie fast alle seiner Art, aber sein Opportunismus überwiegt bei weitem. Hermes hatte in der Vergangenheit keine große Rolle in der Machtpolitik des Reiches gespielt und sich stets den Herrschern über seine Spezies in der Ersten und der Zweiten Dynastie unterworfen bzw. sich aus den Machtkämpfen nach Sokars Sturz herausgehalten. Die Gier nach Macht überwog bei Hermes nicht die Vorsicht vor Gefahren und dem Tod. Zwar steht kein geistig normaler Goa'uld dem Tod gleichgültig gegenüber, aber viele haben in ihrem Allmachtsgefühl ein solches Überlegenheitsempfinden entwickelt oder wurden damit bereits geboren, dass sie sich für kaum besiegbar halten.
Hermes dagegen beschränkte sich meist auf die Kontrolle der ihm als Lord anvertrauten Gebiete, deren Ausbeutung und Entwicklung, sowie auf das Söldnerwesen. Auf politischem Parkett bewegte er sich nur im Hintergrund, durch geheime Abmachungen mit anderen Herrschern, durch Bündnisse und den Einsatz seiner käuflichen Heere. Ebenso versuchte er durch den Handel mit Waffen und Erfindungen (zumeist nicht von ihm selbst) die Parteien militärisch zu unterstützen, welche ihm wohl gesonnen waren. Hermes besaß dabei stets die überragende Intelligenz, die seiner Spezies zu eigen ist. Er ist kein Chaosgott wie Sokar, hat aber wie die meisten Goa'uld keinen Skrupel, anderen Wesen oder Mitglieder seiner eigenen Art zu töten.
Physiologie und Aussehen
Hermes wurde nach der Entdeckung der Erde und der Menschen geboren, weswegen er von Anfang an einen menschlichen Wirt bekommen hatte. Als niederer Lord, der keinen Zugang zu einem wertvollen Sarkophag hatte, musste er regelmäßig nach einigen Jahrhunderten einen neuen Körper nehmen. Dies änderte sich, als er um das Jahr 5.000 v. Chr. einen Knrt zum Wirt nahm.
In seinem Knrt-Körper hat Hermes eine Kraft vergleichbar mit anderen Goa'uld in Menschen-Wirten. Mit zwei Metern Körperhöhe und einem Gewicht von 90 Kilogramm ist sein Wirt sehr sehnig und agil. Die Knrt zeichnen sich durch Sinne vergleichbar denen eines Menschen aus, das Auge der Knrt besitzt jedoch ein Tapetum cellulosum lucidum, vergleichbar irdischen Katzen, was eine bessere Sicht bei geringerem Licht ermöglicht.
Für Hermes am Bedeutendsten war die schnelle Selbstheilung der Knrt. Als Parallelevolutionen teilen die Knrt dies mit den Reol. Bereits sehr ernste Verletzungen heilen bis zur erneuten mechanischen Funktion des Leibes in einigen Stunden und die vollständige Heilung ist in wenigen Tagen erreicht. Dies ermöglichte es Hermes, ewig in ein und demselben Wirt zu bleiben, der zusammen mit ihm als Symbiont keinen Sarkophag benötigte, um eine dauerhafte Zellteilung zu gewährleisten, sich zu regenerieren oder, wie es bei den meisten Goa'uld der Fall war - Hermes benötigte den Sarkophag nicht um seine Sucht danach zu befriedigen und sich erfrischt oder regeneriert zu fühlen.
Anders als die Reol besaßen die Knrt jedoch keine natürlichen, chemischen Tarnstoffe um ihre Feinde zu täuschen und sich als einer von ihnen ausgeben zu können.
Die Knrt haben keinen Mund wie viele andere humanoide Spezies, sondern einen kreisrunden, rundherum mit Reißzähnen versehenen Schlund mittig in der oberen Hälfte der Brust, der über eine Raspelzunge und dutzende kleiner Beißwerkzeuge verfügt, welche an die von Insekten erinnern. Während diese Mundöffnung bei den klassisch ohne Kleidung lebenden Knrt einst immer sichtbar war, ist der Schlund bei Hermes von Kleidung verborgen. Der Goa'uld isst oder trinkt so gut wie nie in Gesellschaft anderer Goa'uld, vor allem, da der Knrt-Körper relativ wenige Nährstoffe benötigt und sparsam funktioniert.
Eine normale Sprache ist mit dem Knrt-Wirt bedingt möglich. Die Stimmbänder unterscheiden sich in ihrer Bauart sehr von denen der Menschen oder Unas. Der Anblick eines sprechenden Wesens ohne (sichtbaren) Mund mag manche Gegenüber etwas verunsichern, es ist jedoch mehr die Stimme, die fremdartig wirkt. Aus dem Brustkorb kommend und mit diesem hallend besitzt Hermes eine tief dröhnende Stimme, zu der sich immer wieder zwischendurch knackende und klackende Geräusche des Knrt-Mundwerkzeuges mischen.
Hermes Knrt-Wirt verfügt über einen sehr starken Körperbau, die dicke, ledrige Haut schützt ihn gut vor widrigen Umweltbedingungen. Wie jeder Knrt besitzt auch Hermes Wirt einige kleine Hörner am Schädel, der mit massiven Knochenformationen verstärkt ist, zwei Zehen an den Füßen und drei mit großen Klauen versehene Finger. An einem verlängerten Auswuchs am Gesicht unter den Augen, der mit einem Kinn vergleichbar ist und einen Mund wie bei Menschen missen lässt, befinden sich feine Schlitze, Kiemen nicht unähnlich, durch welche der Knrt Luft in seine großen Lungen einatmet. Die seitlich aus dem Kopf wachsenden, dicken Haare ließ sich Hermes zu langen Zöpfen flechten. Für gewöhnlich trägt der Goa'uld ein schwarzes Gewandt, verziert mit goldenem Schmuck, und großen, glatt polierten Kristallflächen. Teilweise ist in seinen Schmuck Goa'uld-Technologie integriert.
Familiensituation
Hermes wurde als eine von tausenden Larven einer unbedeutenden Königin geboren. Er hatte das seltene Glück, dem Goa'uld Kannibalismus und der Inquisition zu entgehen. Die meisten Larven wurden für die Unas- und Menschen-Jaffa verwendet und nachdem sie ausgewachsen waren sofort getötet.
Geschichte
Fuchir wurde um den Zeitraum des Jahres 6.100 v. Chr. auf einem Schiff im Dienste von Sokars Vasallen Apophis geboren. Er gehörte zu dutzenden Larven, die als Primta Unas- und Menschen-Jaffa eingesetzt wurden. Die nächsten sieben Jahre überlebte er nur mit großem Glück, da sein "Brutkasten", ein Unas von stattlicher Erscheinung, meist an vorderster Front gegen rivalisierende Systemlords eingesetzt wurde.
Nachdem Fuchir gereift war, hatte er das Glück, dass der Tod eines niederen Goa'uld bei Apophis eine geringe Position frei werden ließ und er als Symbiont ausgewählt wurde, diese zu besetzen - normalerweise hätte man keinen Nutzen für ihn gehabt (und bei einer Population von wenigen tausend ausgewachsenen Goa'uld in der gesamten Galaxie war die Chance sehr gering, dass man eine Larve nach ihrer Reife brauchen würde), so wäre er getötet worden. Mehr als ein Jahrhundert diente Fuchir als niederer Goa'uld, meist als Bote, Diplomat oder Kommandeur kleiner Verbände irgendwo im Nirgendwo. Dass er dabei jedoch die vor Supreme Systemlord Sokar flüchtende Demeter durch einen Zufall ausfindig machte, weckte die Aufmerksamkeit des Herrschers über alle Goa'uld. Fuchir spielte ihm Demeter zu und ermöglichte deren Liquidation um das Jahr 5.970 v. Chr. herum. Zur Belohnung nahm Sokar den kleinen Bediensteten Apophis' als Lord unter seinen direkten Befehl.
Der Posten als Lord war mehr, als er bei Apophis jemals hatte, jedoch bei weitem kein gigantischer Prestigegewinn. Fuchir bekam die Verwaltung über einen Dschungelplaneten am Rande von Sokars persönlicher Domäne, der zuvor von einem anderen Goa'uld kontrolliert worden war. Dieser, ebenfalls ein Lord Sokars, hatte ihn jedoch nicht zur Zufriedenheit seines Gebieters versorgt und war auf Befehl des Satans zu Tode gefoltert worden. Die auf der Welt angesiedelten Menschen und Unas waren einfach, doch Fuchir baute mit ihnen eine fruchtbare Welt auf, die Tribute abgab, welche Sokar zufrieden stellten (was Fuchir während der Inquisition der Goa'uld das Leben rettete - Wer nicht von Nutzen war, wurde von Sokar und seinen Systemlords schnell getötet und seine Macht übernommen).
Um das Jahr 5.000 v. Chr. herum entdeckte Fuchir bei einer ihm anvertrauten Strafexpedition gegen den Außenposten eines Vasallen Sokars, des Systemlords Yu, eine bewohnte Welt. Es war der Heimatplanet der Knrt und der Reol, obwohl die Existenz der Reol noch ein Geheimnis bleiben sollte.
Fuchir zerstörte den kleinen Außenposten Yus und nahm dann sein Söldnerheer - damals verkaufte er bereits Krieger an andere Herrscher oder nutzte, jedoch viel seltener, die Truppen selbst - um die Welt der Knrt in Sokars Namen zu attackieren. Die Knrt waren primitiv, noch rückständiger als die Unas es in ihrem Stämmesystem waren und sie waren feige. Innerhalb der nächsten sechs Monate besetzte Fuchir die Welt und brachte ein Stargate dorthin. Jedoch stellte es sich heraus, dass die Knrt näher an Tieren als an einer Zivilisation waren. Sie eigneten sich nicht als Krieger und es war kaum möglich ihnen Aufgaben zu geben, die sie in angemessener Zeit mit Werkzeugen befriedigend durchführen konnten - Kurz gesagt, im Gegensatz zu Menschen und Unas waren die Knrt nicht als kämpfende Truppen geeignet und nicht einmal als Sklaven etwas wert. Sokar, bei dem Fuchir durch die Entdeckung dieser Spezies zuerst im Ansehen gestiegen war, war unzufrieden damit, dass die Knrt und ihre Welt zu nichts zu gebrauchen waren oder Fuchir dabei versagte, dieses Volk zu domestizieren. Der Supreme Systemlord befahl seinem Lord, die Spezies restlos auszulöschen und anschließend keine weiteren Ressourcen in deren Heimatwelt zu verschwenden.
Der Knrt Genozid
Fuchir zögerte nicht den Befehlen Sokars zu gehorchen und trug seinen Truppen auf, die Knrt zusammen zu treiben, um sie abzuschlachten - den Rest sollten Massenvernichtungswaffen vom Orbit aus besorgen. Einer der großen Exekutionen wohnte Fuchir persönlich bei. Dabei entdeckte er ein ausgewachsenes Knrt Männchen, dessen Körperbau und Auftreten dem Goa'uld gefielen. Er ließ es zu sich bringen. Anfangs wollte er den Knrt noch als eine Art Haustier und Trophäe behalten, schließlich sollte das Männchen nur wenige Wochen später der letzte Überrest seiner Spezies im gesamten Universum sein, doch bald schon reizte Fuchir die Fähigkeit dieses Wesens, so schnell und scheinbar mühelos Wunden zu heilen, nicht unähnlich seinen eigenen Fähigkeiten als Goa'uld, dass er den Knrt zum Wirt nehmen würde.
Es war jedoch die Zeit der Deportationen und der Zusammentreibung der Knrt, da Fuchirs Truppen erstmals die Existenz der Reol bekannt wurde. Über Jahre hinweg hatte sich diese hoch intelligente Spezies, die gleichzeitig mit den Knrt die beiden dominanten Spezies ihrer Heimatwelt bildeten, vor den Goa'uld verborgen. Die Reol lebten gänzlich ohne Technologie, bis hinab zum Verzicht auf das meiste, einfache Werkzeug. Die Spezies hatte sich, obgleich ihrer geistigen Fähigkeiten, welche die der Knrt weit überschritten, vollkommen auf ein Leben mit der Natur spezialisiert. Ihre natürliche Verteidigung, ein chemischer Stoff, der anderen Wesen durch vom Reol gesteuerte Halluzinationen vorgaukelte, zu deren Gemeinschaft zu gehören, hatte es den Reol lange erlaubt in der tiefen Wildnis ihrer Welt und auch während der Besatzung durch die Goa'uld unentdeckt zu bleiben.
Nun aber wurden sie aufgrund eben dieser Fähigkeit zu Gejagten. Sokar entriss Fuchir, als er von den Reol erfuhr, sofort die Kontrolle über die Welt und Fuchirs dortige Truppen und schickte den Lord zurück zu seinen Verweseraufgaben. Die Truppen auf der Reol und Knrt Heimatwelt führten den Genozid an den Knrt fort und suchten nach den Reol. Das Unterfangen gestaltete sich aufgrund deren Verteidigungsmechanismen als sehr schwer. Schließlich befahl Sokar die Bombardierung und Verseuchung großer Flächen der Welt, um den Reol nach und nach jede Rückzugmöglichkeit zu nehmen. Der Plan schlug fehl und Sokar erreichte sein Ziel nicht, andererseits gelang es ein paar wenigen Reol von ihrer Heimatwelt zu fliehen - meist mit Truppentransporten Sokars oder wenn dessen Krieger das Sternentor verwendeten. Die Überlebenden wurden gezwungenermaßen zu einem wandernden Nomadenvolk, denn Sokar ließ schließlich ihre Heimatwelt gänzlich verwüsten und tötete dabei jeden nicht geflüchteten Reol, sowie er die Spezies der Knrt bis auf Fuchirs Wirt auslöschte.
Nachspiel
Fuchirs Ansehen litt stark unter dem Rückschlag rund um die Knrt und Reol, zudem stellte sich seine Wirtwahl nur bedingt als Weise heraus. Er konnte Sokar kaum unter die Augen treten, ohne durch den Knrt-Wirt beim Satan mit der Erinnerung an das deutlichste Versagen Fuchirs aufzuwarten. In den folgenden Wochen beutete der Lord seine Gebiete gnadenlos aus und versuchte mit dem Blut und Schweiß seiner Sklaven jedes letzte bisschen Tribut an Rohstoffen und Waren für Sokar zusammentragen zu können, in der Hoffnung sich damit sein Leben zu erkaufen. Der Supreme Systemlord entmachtete und tötete Fuchir zwar nicht, erteilte dem Lord jedoch in der Folgezeit keine weiteren, wichtigen Aufgaben mehr. Der Stern Fuchirs, der mit seinen reichen Abgaben, der Strafexpedition gegen Yu und der Entdeckung der Knrt stetig gestiegen war, sank zur Bedeutungslosigkeit herab. Als 3.700 v. Chr. der Aufstand der größten Systemlords gegen ihren Herrscher Sokar begann, gab Fuchir seinem Gebieter noch treu jeden letzten Krieger, mit schwindendem Erfolg des Supreme Systemlords zog sich aber auch Fuchir aus dem Krieg heraus. Opportunistisch wie er war, stand er bei Sokars Fall vollkommen neutral da und behielt diese Position auch lange bei, während die großen Goa'uld sich um ihn herum bekriegten. Das Erbe Sokars trat schließlich 3.400 v. Chr. Ra an und schwang sich zum neuen Herrscher der Goa'uld empor.
Fuchir hatte dem Bürgerkrieg unbeteiligt gelauscht, auf den richtigen Ton wartend und schließlich, als sich Ras Dominanz abzeichnete, die neutrale Position verlassen, um den Sonnengott mit allem zu unterstützen, was Fuchir zur Verfügung stand. Der Plan funktionierte. Ra überragte seine Konkurrenten und Fuchir hatte sich durch seine bescheidenen Gaben, die wohl im Bürgerkrieg kaum eine Rolle spielten, so beim neuen Supreme Systemlord eingeschmeichelt, dass seine Position als Lord unter Ra gesichert blieb.
Um das Jahr 700 v. Chr., etwa 1.300 Jahre nachdem die Erdenmenschen gegen den Sonnengott rebelliert hatten, wollte sich Fuchir wie so manche Goa'uld vor ihm durch das zweite Tor der Erde neue Sklaven holen. Es war ein guter Weg an ein paar Arbeitskräfte zu kommen, ohne dass die Konkurrenten im Imperium davon Wind bekamen. Fuchir nutze die Religion der Menschen im Raum der griechischen Poleis aus und kopierte eine Kreation der Menschen: Hermes.
Sein Knrt-Wirt und die Macht und Technologie, welche er als Goa'uld besaß, machten es ihm einfach, sich als Gott auszugeben. Der nun Hermes genannte Fuchir konnte so in den folgenden Jahrhunderten immer wieder problemlos Sklaven und Krieger aus dem griechischen Raum und den Gebieten darüber hinaus entführen, bevor er sich von der Erde um das Jahr 200 v. Chr. gänzlich zurückzog. Hermes konzentrierte sich nur noch auf das ihm von Ra zugetragene Gebiet, hielt sich von der offenen Politik fern und sicherte sich durch Bündnisse, Handel und das Verleihen seiner Armee den Frieden und sein eigenes Leben.
Ras Tod im Jahr 1995 brachte einen neuen Bürgerkrieg der Goa'uld um die Machtfolge als Supreme Systemlord - diesmal entwickelte dieser Bürgerkrieg jedoch in wenigen Jahren eine enorme Eigendynamik. In den alten Wegen der Goa'uld festgefahrene Herrscher verloren schnell ihre Macht, weil andere Lords und Systemlords auf die Massenproduktion gigantischer Schiffsflotten setzten, etwas untypisches in der Vergangenheit ihrer Art, und die auf jede Art versuchten, neue und bessere Waffen als ihre Konkurrenten zu erhalten.
Hermes hielt sich auch hier heraus, wie bereits beim Bürgerkrieg nach der Ersten Dynastie. Erst im Frühjahr 2010, beim Höhepunkt eines neuerlichen Konfliktes der Goa'uld und Asgard gegen die Replikatoren, wurde sein Söldnerheer von anderen Goa'uld fast schon überbucht. Er hatte Truppen und die Goa'uld brauchten sie - entweder zum Kampf oder um nicht verwundbar zu sein aufgrund ihrer Verluste durch die Replikatoren. Gleichzeitig wurde er von Surtur in die Gefolgschaft gezwungen. Der Goa'uld agierte im Hintergrund, während er Hermes dazu zwang, Macht anzuhäufen und in den folgenden Wochen, gerade während des Replikatoren-Konfliktes und dem Machtvakuum danach, ein Reich aufzubauen, das Hermes niemals angestrebt hatte. Zu viele Augen rivalisierender Goa'uld ruhten nun auf ihm und der Gott des Handels fühlte sich nicht sehr wohl dabei, ein großes Ziel seiner Feinde zu sein. Jedoch tat er, wie Surtur ihm befahl. Indem Hermes mit einer namentlich unbekannten Goa'uld Partei, welche erstaunlich erfolgreich gegen die Replikatoren vorging, einen Handel abschloss, sicherte diese einige gewinnbringende Planeten vor dem Zugriff anderer Lords und gab Hermes so im Frühjahr 2010 die Möglichkeit, zu mehr zu greifen als nur der Position eines Lords.
Zitate
- Hermes bei Handelsgesprächen mit Svarog: "Ich bin Händler. Während der unbekannte Goa'uld die Replikatoren bekriegte, hatte ich mit ihm ausgehandelt, dass er für mich ein Gebiet vor Übergriffen anderer Lords frei halten sollte." (Geschichte: Every Day Is Exactly The Same)
Auftritte
- März 2010: Geschichte: Every Day Is Exactly The Same
Die Person wird/wurde von Basti gespielt.
Artikel erstellt von Basti. Überprüft von Sigi am 06.04.2010.
Seitenkategorien: Personen | Goa'uld | System Lords | Lords | XP
