Geschichte: Die Versteinerung von Avalak

Aus Stargate Rollenspiel - Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Geschichte fand im Anfang Oktober 2004 auf Avalak statt (tatsächlich wurde sie Mitte September 2004 gespielt). Dabei wurde der gesamte Planet und seine Bevölkerung durch einen Unfall versteinert, unter den Opfern befanden sich auch der Goa'uld Maximilian und sein Diener Beowulf.


Aufgetretene Personen


Zusammenfassung

Auf Avalak, Maximilians Heimatwelt, wurde ein Experiment durchgeführt, welches dem Planeten einen unüberwindbaren Schutz vor Angriffen bringen sollte, doch etwas ging schief. Der gesamte Planet samt allen was sich darauf befand wurde versteinert. Auch Maximilian und Beowulf waren von diesem Schicksal betroffen. Lediglich ein Wissenschaftler und seine Familie, die die drohende Katastrophe kommen sahen, konnten sich vor dem Experiment in Sicherheit bringen. Dieser, seinem Herrn treu, hatte es sich daraufhin zum Ziel gesetzt einen Weg zu finden, die Versteinerung rückgängig zu machen.

Die Versteinerung von Avalak

Der Start des Countdowns

Maximilian betrat den Raum, als Beowulf den Wissenschaftlern gerade noch die letzten Anweisungen gab.

"Ist alles fertig?", fragte Maximilian.

"Ja mein Gebieter, es kann losgehen." antwortete Beowulf.

"Gut dann startet den Countdown."

Die Wissenschaftler liefen aufgeregt durcheinander und begaben sich schließlich zu ihren Plätzen. An den Monitoren war ein Countdown von 20 Sekunden zu sehen, außerdem das worum es bei der ganzen Sache überhaupt ging: Das Satelliten gestützte Divinus System.

"20, 19, 18, 17, 16,...."


Das Satelliten gestützte Divinus System

Schon seit einigen Jahrzehnten wurde in den Laboren Maximilians an einem planetaren Schutzschild gearbeitet. Dieser sollte eine undurchlässige, unzerstörbare Hülle im Falle eines Angriffes um den Planeten herum errichten. Dieser Schutzschild würde durch das Satelliten gestützte Divinus System aktiviert, dessen Hauptkern sich auf der Planetenoberfläche befand. Sollten die Satelliten nach der Errichtung des Schutzschildes zerstört werden, so hatte das keinerlei Einfluss auf den Schutzschild, denn dieser konnte dann nur noch durch die Hauptzentrale auf der Planetenoberfläche ausgeschaltet werden.

Vor dem nun anstehenden ersten Test gab es aber einen Wissenschaftler, der davor gewarnt hatte, diesen jetzt schon durchzuführen. Das System sei noch nicht ausgereift, sagte er und warnte vor einer großen Katastrophe. Man hatte ihn sogar direkt bis zu Maximilian vorgelassen, damit er seine Bedenken äußern konnte, doch Maximilian hatte auf all die bedrohlichen Elemente im Universum hingewiesen. Jede Verzögerung könnte ebenso eine Katastrophe zur Folge haben. Dem Wissenschaftler blieb nichts anderes übrig als zu resignieren, doch Maximilian erfüllte ihm zumindest noch den Wunsch, dass er und seine Familie mit einem Raumschiff Avalak vor der Testphase verlassen durften. Der Wissenschaftler wollte einfach sicher gehen, dass er nicht bei einem möglichen Desaster auf dem Planeten war.

Maximilian hatte unter der Bedingung eingewilligt, dass - wenn wirklich etwas schief gehen sollte - sich der Wissenschaftler (nachdem er sich eine neue Heimat gewählt hatte und seine Familie versorgt sei) darum kümmern würde, dass Avalak wieder erblühen würde, sollte es noch existieren.

Der Wissenschaftler legte einen Schwur ab, dass er so wie gefordert verfahren werde.


Die Versteinerung

"8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0..."

Das Divinus System wurde aktiviert, alles lief planmäßig und der Schutzschild breitete sich langsam aber sicher über Avalak aus. Alle waren erleichtert und die Wissenschaftler brachen in Jubel aus, während Maximilian zu Beowulf ging und ihm mit dem Spruch "Na, war doch gar nicht so schlimm", auf die Schulter klopfte.

Auf einmal jedoch erschien eine Fehlermeldung auf dem Monitor. Erst wurde sie nicht bemerkt, doch dann schauten immer mehr der Anwesenden auf die blinkende Warnmeldung. Panik brach aus, die Wissenschaftler versuchten hektisch das Problem zu finden und zu reparieren, sie brüllten alle wild durch einander - doch es war bereits zu spät.

Durch einen Fehler im Programm verwandelte sich Avalak Stück für Stück in Stein, die Flüsse, die Wälder, die Tiere, die Bewohner und alles was sonst noch kreuchte und fleuchte. Als hätte jemand die Zeit angehalten, so ruhig wurde es danach. Einzig und allein der Wind war noch zu hören, alles andere wurde still. Kein Atemzug war mehr zu hören, kein Vogelgesang noch Lieder der Moais erklangen, es war die pure Stille...

Vom Schock auch fast zu Stein erstarrt, verfolgte die Familie des Wissenschaftlers, der vor dem Experiment gewarnt hatte, das Geschehen vom Raumschiff aus. Erst nach etwa einer Stunde konnte er sich überhaupt wieder bewegen. Nun musste er seinen Schwur erfüllen und einen Weg finden, diese Katastrophe rückgängig zu machen. Um Avalak selbst und seine Bewohner brauchte er sich, zumindest was Zerstörung anging, keine Sorgen machen. Denn diese Art von Stein war durch keine Waffe zu zerstören, selbst eine Novabombe würde keinen Kratzer hinterlassen, zumindest glaubte er dies.

Und so begab sich der Wissenschaftler auf die Suche nach einer neuen Heimat, um schon bald mit einer Lösung zurück zukehren. Das konnte und durfte nicht das Ende des großen Herrschers Maximilian sein, dem Gott der Moai...


Artikel erstellt von Sigi. Überprüft von Basti am 13.10.2008.