Geschichte: Der Anfang

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Dies ist eine historische Wochenaufgabe vom Spieler Karsten. Die Aufgabenstellung ist unbekannt. Um welchen Charakter sich diese Geschichte dreht ist ebenfalls unbekannt. Weitere Teile der Geschichte sind nicht auffindbar. Diese Geschichte fand im Januar des Jahres 2002 statt (tatsächlich ist das Datum, wann sie geschrieben wurde, nur als Datum vor April 2003 rekonstruierbar). Es handelt sich hier um die ersten Erfahrungen eines Symbionten, dem anscheinend nichts von dem genetischen Vorwissen der Goa'uld mitgegeben worden war, nachdem er einen fremden Körper zum ersten Mal übernahm und von den Eindrücken anfangs übermannt wurde.


Aufgetretene Personen


Zusammenfassung

Ein namentlich unbekannter Symbiont übernahm zum ersten Mal einen Körper, nachdem er seinen vorherigen Jaffa-Brutkasten verlassen musste, mitten in einem Kampf gegen einen Gegner namens Argos, den er gerade so überstehen konnte. Jedoch war es kein gewöhnlicher Symbiont - absichtlich oder durch einen Fehler der Königin, wurde er ohne das Wissen, welches eine Larve für gewöhnlich mit sich trug geboren und wusste kaum mit dem Wirt oder dessen Waffen um zu gehen. Nur durch das Wissen des Wirts, auf das er zugreifen konnte, hatte er Argos besiegen können.
Als er wieder erwachte, da er nach dem Kampf das Bewusstsein verloren hatte, lernt der Symbiont seinen Körper und die Funktionsweise kennen und wurde dann von Echolon, einem Freund des Wirts, zu einem Templer gebracht, zur Besprechung einer Schlacht, aus er siegreich zurückkehrte und ausgezeichnet wurde. An seine Vergangenheit oder Herkunft erinnerte er sich jedoch weiterhin nicht.


Der Anfang

Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit. Und Kälte. Eine eisige Kälte. Ein Gefühl, wie wenn man aus der Sahara plötzlich in die Antarktis gebeamt werden würde. Aber jetzt wird es heller. Ich sehe etwas. Es bewegt sich auf mich zu. Es kommt schnell näher und es fällt neben mir auf den Boden. Irgendein Instinkt sagt mir, dass ich es tun soll, ich kann mich nicht mehr kontrollieren. Ich springe das Wesen an und kralle mich an ihm fest. Dann beiße ich zu, reiße eine Wunde in mein Opfer und dringe in das Wesen ein...

Dunkelheit. Wieder nichts als Dunkelheit. Aber Wärme. Diesmal ist es warm. Ich kann mich immer noch nicht richtig steuern, aber ich fange an, wieder die Kontrolle über mich zu gewinnen. Aber diesmal ist es anders. Es ist ein anderes Gefühl, ich kann meine Arme bewegen. Hatte ich vorher eigentlich Arme? Ich glaube nicht... und doch kann ich sie steuern. Seltsam. Was bin ich? Wo bin ich? Und was habe ich gerade getan? Jetzt wird es wieder heller. Ich sehe wieder etwas. Licht. Ein grelles Licht das mich blendet. Ich sehe Linien. Verschwommene Linien. Und Farben. Grün... Braun... Blau. Doch plötzlich, ein leises Summen, dann eine Bewegung und ein grelles Licht. Ich rolle mich zur Seite und spüre den Luftzug einer Faust, die sich knapp neben meinem Kopf in den Boden bohrt. Das Licht und das Summen sind jetzt ganz dicht bei meinem Ohr. Angst. Ich habe Angst. Angst, wie ich sie noch nie zuvor gespürt habe. Und trotzdem fühle ich eine seltsame Ruhe in mir. Als sei ich unbesiegbar. Und wieder übernehmen meine Instinkte die Kontrolle. Ich rolle mich abermals zur Seite und springe auf. Dann sehe ich ihn. Eine furchterregende Gestalt. Über zwei Meter groß, dunkelblaue Haut, in unzähligen Farben glühende Augen und einen Anzug aus Metall mit zwei Stäben aus Licht, die auf beiden Handrücken angebracht sind. Die Gestalt kommt wieder auf mich zu und schlägt auf mich ein. Ich weiche aus und die Lichtstäbe verflüssigen den Felsblock, der sich hinter meinem Kopf befunden hat, als sie ihn berühren. Plötzlich aktiviere ich auch instinktiv meine eigenen zwei Lichtstäbe. Ich weiß plötzlich, dass es Waffen sind. Ich hole aus und schlage zu, aber ich verfehle mein Ziel. Diesen Augenblick nutzt mein Gegner, um mir einen harten, schmerzhaften Schlag in die Rippen zu verpassen. Ich taumle rückwärts und knalle gegen einen Baumstamm. Und plötzlich höre ich eine Stimme in meinem Kopf.

"Gibt auf, du hast keine Chance."
"Oh doch ich werde siegen!"
"Hahahahahahaha..."

Er lacht mich aus... mit einem diabolischem Lachen, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt... doch ich rapple mich wieder auf. Ich will nicht kämpfen, doch ich tue es. Ich laufe los und überrasche ihn scheinbar. Ich laufe auf ihn zu und will ihm meine Waffe in die Brust rammen, doch er weicht blitzschnell aus und ist hinter mir. Ein lautes Summen, ein Stoß, der Geruch von verbrannten Fleisch und Blut, dann wird es dunkel.

Kein Schmerz. Ich spüre keinen Schmerz. Sterben ist doch gar nicht so schlimm. Licht. Weißes, helles Licht. Und Wärme. Eine wohltuende Wärme umgibt mich. Bin ich im Himmel? Ich schlage die Augen auf, und starre in das Gesicht der Gestalt von vorhin. Ich will schreien doch... nein, etwas ist anders. Es ist nicht das selbe, dunkelblaue Gesicht der Gestalt von vorhin. Es ist blaugrau und seine Form ist etwas anders. "Guten Morgen, mein Freund. Es freut mich, dass Ihr lebt. Es grenzt an ein Wunder, aber Ihr habt den Kampf mit Argos überstanden. Wie geht es Euch?" Was soll ich antworten? Ich kenne ihn nicht. Oder doch, ich kenne ihn. Es ist Echolon. Mein bester Freund. Bester Freund? Ich hab ihn noch nie gesehen... was passiert hier? Was tue ich hier? Was geht hier vor? "Ihr scheint verwirrt zu sein, verständlich nach so einem Kampf. Ruht Euch noch ein Weilchen aus. Ich besuche Euch später wieder." Ich nicke nur. Er steht auf und geht aus dem Raum.

Ich bin allein. Erst jetzt nehme ich mein Umfeld richtig wahr. Ich liege auf einem weichem Bett in einem großen Raum. Überall stehen Geräte, deren Funktion ich nicht kenne. Ich stehe auf und gehe durch das Zimmer. Plötzlich sehe ich jemanden. Er sieht mich auch an. Ich gehe näher. Er kommt auch näher. Ich bleibe stehen. Er bleibt auch stehen. Ich bewege meinen Arm. Er bewegt auch seinen Arm, genau so wie ich und zur gleichen Zeit. Bin ich das? Ist das mein Ebenbild? Mein Ebenbild in einem... Spiegel. Spiegel? Was ist ein Spiegel? Und woher kenne ich plötzlich das Wort? Ich... ich weiß es einfach. Es ist in meinem Gedächtnis... oder nein, nicht in meinem... in dem meines Körpers... Das Gesicht in das ich schaue ist nicht mein Gesicht. Es ist das Gesicht des Wesens in dem ich mich befinde. Doch was bin ich? Das Wesen in dem ich bin lebt noch. Ja, sein Geist ruft mich. Er fragt mich wer ich bin und was ich will. Er ist wütend. Warum? Weil ich seinen Körper gestohlen habe? Seltsam... aber einleuchtend. Warum sonst kann ich seinen Körper steuern und auf seine Erinnerungen zugreifen? Ich habe seinen Körper übernommen und kann ihn steuern. Ein seltsames Gefühl, aber nicht unangenehm. Ich habe die Macht über ihn und kann ihn nach belieben lenken. Es ist jetzt mein Körper. Mit meiner Vergangenheit, meinen Erinnerungen und meinen Erfahrungen. Dieser Gedanke gefällt mir. Auch wenn er seltsam erscheint.

Ich gehe zu einem Schrank und ziehe meine Kutte an. Dann geh ich zur Kapelle. Ich sehe Echolon. Auch er hat mich bemerkt und kommt auf mich zu. "Wie ich sehe geht es Euch wieder besser, mein Freund."

"Ja, ich habe mich wieder gefasst und bin wieder einsatzbereit."

"Das freut mich zu hören. Lass uns zum Besprechungsraum gehen und hören, was der hohe Templer zu sagen hat."

Wir gehen zur Messe. Unterwegs treffe ich viele meiner Gefährten. Echolon öffnet eine Tür und wir betreten den Raum. Der hohe Templer blickt uns an und sagt: "Ahh, es freut mich, dass es Euch besser geht. Setzt euch und hört den Plan an." Er beginnt zu erzählen und zeigt nebenbei auf einen Bildschirm. Nach der Besprechung zogen wir in die Schlacht, aus der wir siegreich zurückkehrten. Ich zeichnete mich durch besonderen Mut aus und bekam einen Orden. So begann mein Aufstieg in den Reihen der Templer und ich wurde einer ihrer mächtigsten und stärksten Feldherren. Aber an meine Vergangenheit oder Herkunft erinnerte ich mich trotzdem noch nicht.

Artikel erstellt von Sigi. Überprüft von Basti am 09.02.2009.

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