Geschichte: Battle of the Sudden Flame - Die Schlacht von Hadara
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Diese Geschichte fand im Anfang März 2010 auf Hadara statt. Geschrieben wurde sie von Basti mit einem kurzen Gastauftritt von dem von Rurpot gespielten Charakter Charon.
Inhaltsverzeichnis |
Aufgetretene Personen
- Camulus - Spieler Basti
- Charon - Spieler Rurpot
- Erster - Spieler Basti
- Kali - Spieler Basti
- Morrigan - Spieler Basti
- Olokun - Spieler Basti
- Ramius - Spieler Basti
- Seth - Spieler Basti
- Tilgath - Spieler Basti
Zusammenfassung
Folgt noch
Battle of the Sudden Flame - Die Schlacht von Hadara
In Hadara hatten sich Anfang März viele Lords und Systemlords zusammen gefunden. Der Rat war seit Dunkorons Sturz nicht wieder eingesetzt worden, die Lage in der Galaxie hatte keine Stabilität gebracht, die Verhandlungen zwischen den größten Herrschern zugelassen hätten. Vielmehr waren die mächtigsten Herrscher Akasha, Charon, Huang Di, Amaterasu, Osiris und Seth in den letzten Monaten viel zu sehr damit beschäftig gewesen, sich gegenseitig zu attackieren, als dass sie sich an einen großen Tisch hätten setzen können.
Nun befanden sich Seth, Charon, Camulus, Olokun, Kali, Morrigan und viele andere an Bord der Station. Nicht nur Systemlords, sondern auch Lords und größere Feldherren. Die Lage war angespannt.
Camulus ergriff das Wort: "Redet nicht alle durcheinander. Wir müssen eine gemeinsame Strategie finden. Die Replikatoren haben Amaterasus Flotte übernommen oder in die Flucht geschlagen. Charons Verteidigung ist gebrochen. Meine Truppen können diese Plage nicht aufhalten und Olokun weint wie ein Weib über seine Verluste..."
"Gonach", zischte Systemlord Olokun, "meine Jaffa sterben nicht schneller als die deinen, Camulus."
"Meine Gebiete und Truppen sind unangetastet, und Kalis Territorium wurde von Replikatoren-Schiffen durchquert um Charons Grenze zu erreichen, aber in Frieden gelassen", sagte Morrigan. "Warum sollten wir Schiffe für einen Kampf gegen die Replikatoren zur Verfügung stellen... erst unsere Einmischung würde uns zum Ziel machen."
"Amaterasus Herrschaft ist zusammen gebrochen. Ares hat bereits versucht dies zu seinem Wiederaufstieg zu nutzen. Doch sein entsendetes Mutterschiff machte nur die Replikatoren auf dieses aufmerksam", sprach Camulus weiter, unbeeindruckt von Morrigans Worten. "Sie werden sich nach und nach neue Ziele suchen, bis es uns alle trifft."
"Auch wenn ich Camulus nur ungern zustimme. Mit Amaterasu und Charon sind die momentan stärksten Reiche zerbrochen oder destabilisiert. Seth allein als Großmacht kann die Replikatoren nicht aufhalten. Diese drei Domänen waren und sind stärker als die meine oder eure, kein einzelner Systemlord kann die Replikatoren allein aufhalten", sagte Olokun. Er verachtete Camulus für seine Beleidigung, hatte jedoch keine andere Wahl als darüber hinweg zu sehen. Charon und Amaterasu hatten viel Macht angehäuft, Seth mit seinen Raubzügen gegen andere Goa'uld und seinem Kampf gegen die Menschen seine Stärke unter Beweis gestellt.
Während Lady Akashas Domäne früh durch die Replikatoren destabilisiert worden war, hatten Charon und Amaterasu lange standgehalten. Dass Seth ein geheimes Abkommen mit den Replikatoren getroffen und sich mit deren Anführer, der sich 'Erster' nannte, beraten hatte, wussten die Goa'uld nicht. Die Abmachung hatte lange dafür gesorgt, dass keine breite Allianz gegen die Replikatoren zustande kam. Seth griff Lords an und die Replikatoren andere Goa'uld-Ziele, ohne eine Verbindung zwischen beiden ziehen zu können war das Imperium mehreren Bedrohungen ausgesetzt, anstatt dieses Arrangement als eine einzige Gefahr anzusehen.
Mittlerweile war sich aber auch Seth nicht mehr sicher, wann die Vorteile des listigen Abkommens enden würden. Er hatte seine Ressourcen durch Überfälle steigern können, geschützt dadurch, dass kein größeres Bündnis gegen ihn zustande kommen konnte, ohne, dass ein Systemlord befürchten musste sich dadurch nicht mehr gegen die Replikatoren wehren zu können. In der Zwischenzeit schien aber auch ein Bündnis der größten Systemlords vor der Gefahr, von den Replikatoren überrannt zu werden, also musste Seth annehmen, dass er und ihre Absprache für die Maschinenwesen nicht mehr von nutzen waren. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sie sich ihm widmen würden. In ihrem Hunger für die Schiffe der Goa'uld war diese Plage anscheinend nicht weniger verräterisch, als die Systemlords.
"Ich werde meine Flotte dieser gemeinsamen Sache der Goa'uld zur Verfügung stellen, wenn ich ihr Oberkommando erhalte", erklärte Seth selbstbewusst. Niemand außerhalb seines Stabes wusste von seinen Machenschaften, und die Untergebenen, die die Wahrheit kannten, würden sich hüten, seine gemeinsame Sache mit den Replikatoren aufzudecken, waren sie doch als Mitwisser ebensolche Verräter am Imperium der Goa'uld wie er. Es gab nur weniges, dass das Imperium dazu bewegte zusammen gegen einen Feind vorzugehen: Eine Bedrohung gegen die Macht der Systemlords von außerhalb ihres Volkes, oder eine Bedrohung gegen die Macht der Systemlords durch eine zu destruktive Macht in ihrem Inneren. Verrat gegen das eigene Blut im allgemeinen gehörte dazu, während es für die Herrscher normal war, dass sich einzelne gegenseitig Hintergingen - Seths Aktionen hatten jedoch das Potenzial, die Vormacht der Goa'uld in der Milchstraße zu brechen. Die Goa'uld würden dies nicht unbeantwortet lassen, wenn sie davon wüssten. Verbannung oder Tod könnte Seth und all den Mitwissern drohen.
"Meine Schiffe unter deinem Kommando?", fragte Morrigan empört und fuhr fort: "Ich werde dir meine Schiffe niemals unterstellen." Andere Goa'uld im großen Saal von Hadara nickten zustimmend.
Seth hatte keine andere Reaktion erwartet und war gelassen. Es blieb keine andere Wahl, als die Replikatoren zu bekämpfen, also plante Seth, daraus soviel Prestige zu ziehen, wie er konnte.
"Ihr durftet selbst erleben, wie erfolgreich Lady Seschet euch bekämpft hat", verhöhnte der Chaosgott die Goa'uld, die Angriffe der Feldherrin hatten erleiden müssen. "Meine Generäle sind fähig und haben dies häufig bewiesen. Lady Seschet bekämpfte für mich erfolgreich die Tau'ri, Charon oder unterwarf mir mehrere Goa'uld. Wer ist besser geeignet? Natürlich sollte jeder Goa'uld seine eigenen Schiffe selbst befehlen, aber überlasst mir die Hauptstrategie, und wir werden siegreich sein."
"Du konntest günstige Situationen ausnutzen und solch eine starke Armee aufbauen Seth... weder du noch deine Generäle sind besser geeignet den Kampf zu führen als ich selbst", entgegnete Ramius. Er hatte erst kürzlich mit dem kleinen Systemlord Tilgath eine Allianz geschlossen, als Charon sich in ihre Richtung ausbreitete. Nun sahen sich die beiden Herrscher über kleinere Reiche gezwungen, auch gegen die Replikatoren zusammen zu stehen.
"Jeder Lord sollte seine Schiffe führen, wie ihm beliebt. Gemeinsame Angriffsziele ja, aber kein Oberkommando", bekräftigte Tilgath die Seth entgegen gesetzte Meinung seines Alliierten. Ramius und er waren keine Freunde aus Prinzip und bei bester Gelegenheit würde der eine den anderen Verraten, wie es für Goa'uld üblich war, im Moment jedoch standen sie besser Seite an Seite da, als getrennt.
"Chaos wird das einzige sein, was wir so ernten. Das und Vernichtung", ergriff Seth erneut das Wort. "Nur durch eine geordnete Führung können wir den Replikatoren begegnen. Dieser Fluch arbeitet wie ein Organismus, wir müssen ihm geeint begegnen."
"Geeint, aber nicht unter deiner Kontrolle", stand nun auch Camulus entgegen, obwohl diesem bewusst war, dass er seiner eigenen Position, alle Goa'uld zum Kampf zu bringen, damit schadete.
"Aber ich muss Seth zustimmen, dass wir einen zentralen Kommandostab brauchen. Diese Replikatoren sind... Respekteinflößende Gegner", machte Olokun Zugeständnisse. Doch auch er wollte Seth nicht allein den Oberbefehl geben: "Seth, Camulus und ich sollten die Flotte anführen."
"Ihr drei, warum solltet ihr unter den Oberkommandierenden sein. Kali und meine Flotte sind noch unangetastet. Der Feind kennt unsere Schwachstellen und Stärken noch nicht wie die euren", sprach die misstrauische Morrigan in schnippischem Ton. Auch wenn die Ha'Tak seit Ewigkeiten gleich gebaut wurden, gab es doch von Goa'uld zu Goa'uld unterschiede, teilweise enorme Differenzen in der Macht der Waffen, Schilde, des Antriebes oder der Sensoren. "Kali und ich sollten diese Aufgabe durchführen. Unser Militär ist stark und frisch, eure Truppen sind geschwächt und ausgedünnt." Charon war die ganze Zeit eher passiv bei diesem Gipfeltreffen gewesen. Er hatte bereits andere Pläne, die Replikatoren waren für ihn vorerst nicht mehr von großer Bedeutung. Doch früher oder später musste die Plage tatsächlich aufgehalten werden. Auch wenn Charon dem Unternehmen nur wenig Erfolg zusprach wollte er etwas zu der Sache beisteuern: "Es wird egal sein wer die Flotte führt! Ich denke nicht das ihr Erfolg haben werdet. Meine Flotte war groß und doch wurde der Großteil von den Replikatoren vernichtet. Dennoch möchte ich euch den kleinen Rest meiner Ha'Tak Flotte zur Verfügung stellen. Mein Feldherr, Lord Tlatecutli, wird sich euch anschließen. Und mir bleibt nichts anderes übrig als euch viel Glück zu wünschen."
Charon war genervt von den ewigen Streitereien der anderen Goa'uld und wollte dieses Treffen eigentlich nur so schnell wie möglich hinter sich bringen, zumal er wusste, dass er auf Grund seiner für Goa'uld untypischen Regierungsweise ohnehin nicht viel Ansehen unter den Anderen genoss.
"Wie großzügig von dir Charon, deine Überreste einer gemeinsamen Sache zu überlassen", meinte Morrigan in einem bösartigen, sarkastischen Tonfall. Kali nickte zustimmend.
Olokun schenkte ihr einen vernichtenden Blick. Der Ozeangott entgegnete ihr und Morrigan: "Charons Überreste sind mehr, als du oder Morrigan allein im Moment aufbieten könntet, ohne von den Replikatoren angegriffen worden zu sein."
"Ich...", begann Morrigan aufgebracht zu antworten, wurde jedoch von einem Warnton der Station Hadara unterbrochen. Die KI gesteuerte Raumbasis hatte mit ihren Sensoren etwas entdeckt. Systemlord Camulus trat an eine Seitenwand des Konferenzsaales. Er griff nach einer goldenen Glyphe an der Wand, wie sie diese Stelle des Raumes zu hunderten Zierten. Camulus drehte die Glyphe und ein gut zwei-auf-zwei-Meter großes Stück der Fläche teilte sich wie eine Aufzugtüre zur Seite. Ein Computerpanel erschien.
"Die Sensoren haben eine Flotte von Replikatoren entdeckt", sagte Camulus mit Schrecken in der Stimme.
"Wir müssen unsere Schiffe, die das Sonnensystem bewachen, sofort zusammen ziehen und jede verfügbare Verstärkung nach Hadara rufen", sprach Morrigan und die Verunsicherung war auch in ihrer Goa'uld-Stimme deutlich.
"Zu spät", meinte Camulus, "die Replikatoren werden in wenigen Augenblicken in diesem Sonnensystem aus dem Hyperraum kommen."
"Wir müssen die Station evakuieren", drängte Olokun, doch Camulus wendete sich von der Konsole ab und blickte in den großen Raum voller Goa'uld. Er schüttelte leicht den Kopf.
"Sie sind hier."
Zwangzig Ha'Tak sicherten das Sonnensystem von Hadara. Dazu kamen einige dutzend Al'Kesh Bomber und ein paar Transporter, welche den Goa'uld für eine Schlacht jedoch nicht viel nutzen - alles Schiffe, mit denen die Herrscher zu der Station gekommen waren. Die 15 Replikatorenschiffe, allesamt verbesserte Cheops-Class Mutterschiffe, eröffneten sofort das Feuer. Mit wenigen Salven waren die ersten Goa'uld Schiffe außer Gefecht und von Drohnen geentert.
Die Übermacht der Replikatorenflotte war erdrückend. Die Kampfkraft der Systemlords hatte sich zwischen dem Feind und der Station positioniert, zu ihrem Glück versuchten die Replikatoren nicht, die Linien zu durchbrechen und die Goa'uld Führer und damit das Imperium mit einem vernichtenden Schlag direkt zu treffen. Sie ließen sich Zeit, ein Schlachtschiff der Parasitenwesen nach dem anderen zu entern und zu übernehmen.
Kurz darauf sprangen zwei Pyramiden-Ha'Taks aus dem Hyperraum, welche die Replikatoren von Amaterasu übernommen hatten, gefolgt von einem gigantischen Schiff, das in seiner Baukraft einmalig war. Es war das Replikatoren Mutterschiff, das mächtigste Gefährt im Arsenal der künstlichen Wesen und an Bord war der höchste in der Hierarchie der Replikatoren. 'Erster' stand in einem kleinen Raum inmitten des Schiffes. Es war eine Art Würfel mit kahlen, kalten Wänden aus Replikatorenblöcken. 'Erster' brauchte keine Instrumente, keine Kontrollanzeigen oder Bildschirme, um alles mit zu bekommen von der Schlacht, die vor seinem Schiff tobte.
Mittlerweile waren zwei der Goa'uld Mutterschiffe kampfunfähig und trudelten Tod im Raum, drei weitere zeigten Ausfallerscheinungen, nachdem Geschosse mit Blöcken sie getroffen hatten, und sich die Drohnen langsam in ihren Bäuchen breit machten. In diesem Moment gab 'Erster' schließlich den Befehl, seine Flotte in einer Keilformation vorrücken zu lassen. Es war für die Replikatoren an der Zeit, wie ein Speer die Ha'Taks der Systemlords zu durchdringen und den entscheidenden Schlag zu vollführen.
Wissend was sie erwartete, ließen sich die Mutterschiffe der Goa'uld weiter zurückfallen. Bisher hatten die mächtigen Geschütze der Raumstation Hadara nur ungenaueres Fernfeuer gegen die mechanische Pest abgeben können, doch in näherem Abstand könnte die Basis ihre volle Stärke entfalten. Andererseits war der Abstand bisher nicht ohne Sinn gewesen. Umso weiter die Kommandanten der Goa'uld Schiffe die Replikatoren von der Station ihrer Götter fern hielten, umso geringer war die Gefahr, dass Geschosse mit Blöcken Hadara treffen und infizieren würden.
Unter dem vollen Feuer der Mutterschiffflotte und der Raumbasis prallte der Replikatorenkeil auf die Verteidiger. Nun wurden auch die ersten Verluste bei den künstlichen Wesen verzeichnet: Zwei Ha'Taks explodierten, nachdem die Schilde bereits vor einigen Sekunden gefallen waren. Gleichzeitig aber wurden auch zwei Schlachtschiffe der Systemlords bei der direkten Konfrontation ausgelöscht. Die Goa'uld hatten keine Chance. Weder würden ihre Mutterschiffe die Replikatoren lange aufhalten, noch hatten die Herrscher auf Hadara die Möglichkeit, von der Station zu flüchten: Sie würden den Replikatoren mit einfachen Tel'Taks nicht entkommen können.
In der Konferenzhalle der Station war die Lage angespannt. Die Goa'uld wussten, dass alle verfügbaren Schiffe in die Schlacht verwickelt waren, was als Verstärkung hierher beordert worden war, würde nicht rechtzeitig ankommen, und ihre Tel'Taks würden die Herrscher niemals erfolgreich zur Flucht vor einem Replikatoren Schlachtschiff verwenden können.
"Die Sensoren haben erneut etwas entdeckt. Eine große Anzahl weiterer Schiffe", sagte Camulus und die Verzweiflung drang langsam in seiner Stimme durch.
"Die Hyperraumfenster öffnen sich...", kündigte der Systemlord an. Manche der Herrscher, die bis jetzt noch gesessen hatten, erhoben sich von ihrem Thron und blickten auf den großen Schirm, der die tobende Schlacht zeigte.
"Na'binim?" Fragte sich Ramius laut. Er erkannte die Schiffe nicht, zumindest nicht vollkommen. Sie wirkten teilweise wie bekannte Goa'uld-Technologie, doch umwuchert von etwas seltsamem, das auf die Entfernung durch seine Rundungen und seine Form organisch wirkte. Es war eine Flotte aus normalen Ha'Tak, Spinnenförmigen Schlachtschiffen in denen jeweils zwei Mutterschiffe eingebettet waren, und einem gigantischen Kriegsschiff, das in Form und Architektur den Anwesenden vollkommen unbekannt war.
Die Neuankömmlinge eröffneten sofort das Feuer. Ihr Ziel waren die Replikatoren, denen sie in den Rücken gefallen waren.
Die schöne Formation der Neuangekommenen Al'Kesh-Bomber brach auseinander und versuchte die Replikatoren Ha'Taks zu umschwärmen. Die Ha'Taks der fremden Fraktion blieben an der Front der heranrückenden Masse und zogen das Feuer der sich nun teilenden Replikatorenkräfte auf sich, während die Spinnenschiffe und das gigantische Panzerschiff mit ihren mächtigen Waffen ununterbrochen feuerten. Sie gingen das große Replikatorenschiff von 'Erster' an.
Das Blatt hatte sich gewendet, nun war die Übermacht auf Seiten der Goa'uld erdrückend.
"Ich habe diese Bauart bereits gesehen", warf Seth in die Runde der Systemlords ein, während die Schlacht weiter tobte, "meine Lady Ariadne begegnete einem dieser Ha'Tak umbauten. Die Sensordaten die gesammelt werden konnten zeigten, dass ein Teil normale Goa'uld Technik ist, ein anderer organisch."
In diesem Moment zeigte sich die Wirkung der fremden Verstärkung. 'Ersters' Mutterschiff begann Schaden in enormem Ausmaß zu nehmen. Ganze Hüllenstücke brachen ab, das geballte Feuer der ungewöhnlichen Schlachtschiffe und des Panzerschiffes kostete seinen Tribut. Kurz bevor das Replikatoren Flaggschiff vernichtet wurde, brach ein ganzer Block von Replikatorensteinen ab, der die Form einer großen Spinne oder Krabbe angenommen hatte. Während das große Flaggschiff in seine winzigen Einzelteile zerfiel, sprang das kleinere Replikatorengebilde in den Hyperraum, andere Infizierte Mutterschiffe der künstlichen Kreaturen machten es ihm gleich. Mindestens acht Ha'Taks blieben jedoch zurück. Zerschossen und kaum noch manövrierfähig. Sie waren leichte Opfer für den Fremden und die Schiffe der Systemlords.
Kaum war die Schlacht gewonnen, sprang auch die fremde Verstärkung mit unbekanntem Ziel in den Hyperraum und ließ nur Trümmer der verlorenen Al'Kesh und von vier normalen Ha'Taks zurück. Die Goa'uld auf Hadara blieben perplex im Dunkeln. Niemand hatte sich mit ihnen in Verbindung gesetzt, vorgestellt oder anderweitig zu Erkennen gegeben.
"Pa kree?" Fragte Olokun in die Runde.
Die Goa'uld behielten ihre Schiffe im Hadara System. Eines mussten sie zerstören, weil es zu sehr von Drohnen befallen und diese kurz vor der totalen Übernahme waren. Die meisten anderen konnten repariert werden oder waren gar ohne größere Probleme noch Flugtüchtig.
In den folgenden Tagen erfuhren die Systemlords von mehreren Hit-and-Run Angriffen des unbekannten Goa'uld auf die Replikatoren. Während seine normalen Ha'Taks ebenso angreifbar waren wie die der Systemlords, so hatten die organischen Schiffe anscheinend zumindest gegen die Übernahme der Goa'uld eine Chance. In keiner Schlacht gelang es dem mechanischen Volk eines der Spinnenschiffe ganz zu übernehmen, wodurch bei diesen Begegnungen nur die reine 'Muskelkraft' zum Zuge kam - ganz wie bei den klassischen Raumschlachten der Goa'uld.
Die Gegenoffensive begann. Ohne Hauptanführer, dennoch gemeinsam, begannen die restlichen Goa'uld mit gezielten Angriffen gegen die Replikatoren.
Nicht zuletzt dadurch und durch die gleichzeitige Offensive der Asgard gelang es bis in den März hinein die Replikatoren langsam wieder auf ihr Zentrum in der Milchstraße zurück zu drängen. Die Asgard hatten ein paar Neuerungen an ihren Schiffswaffen speziell gegen die Replikatoren entwickelt, und zumindest vorläufig, bis die Replikatoren sich anpassten, wieder die Oberhand im Kampf gegen ihren Erzfeind.
Und der unbekannte Goa'uld - Jedes Zeichen seiner Schiffe verschwand, nachdem die Replikatoren wieder etwas in die Schranken verwiesen worden waren.
Hintergrundinformationen
- Diese Geschichte wurde benannt nach dem Song "Battle of the Sudden Flame" der Band Blind Guardian.
Artikel erstellt von Basti.
