Galtea

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Der unwirtliche Wüstenplanet Galtea vom Orbit aus betrachtet. Zu sehen sind auch Asteroidengürtel Galteas.

Galtea, oder auch "Die rote Ewigkeit" in der Sprache der heutigen Galteraner, ist ein sehr alter Planet im Travanus-System der Pegasus Galaxie, dessen Geschichte unbekannt ist. Einst war es ein vegetationsreicher Planet, mit einer weit entwickelten Kultur und einem Ökosystem, welches dem der Erde sehr nahe kam.
Heute ist dieser einst blaue Planet eine rote Wüste ohne Mond. Warum sein Ökosystem zusammenbrach oder was mit seiner Zivilisation geschah, ist ungewiss.


Daten

  • Monde: 0
  • Sonnen: 2 (Sol und Lun)
  • Durchmesser: ca. 14.380 km
  • Bevölkerung: ca. 500, Tendenz sinkend
  • Siderische Umlaufzeit: 602 Tage (In Bezug auf Sol und Lun)
  • Tageslänge: ca. 48 Stunden
  • Aufbau der Atmosphäre vor der Zerstörung:
    • Stickstoff: 74.6%
    • Sauerstoff: 21,9%
    • Kohlenstoffdioxid: 0,36%
    • Argon: 0,93%
    • Andere Edelgase: 0,224%
  • Strahlung
    • UV- Belastung Sol: 14 UVI am Mittag
    • UV- Belastung Lun: 7 UVI am Mittag
  • Farbspektrum: Je nach Sonnenkonstellation von Rot bis Weißblau


Geschichte

Über Galteas Geschichte und vor allem über seinen Werdegang ist so gut wie nichts bekannt. Einträge in Antikadatenbanken lassen nur darauf schließen, dass Galtea ein Bündnis und Handelspartner von Atlantis war. Die einstige Rasse dieses Giganten war technologisch weit entwickelt, sowie in ihrer gesellschaftlichen Struktur geordnet und moralisch hoch definiert.
Es ist nicht bekannt, dass es auf Galtea jemals Kriege gegeben hat, oder dass Galtea mit anderen Völkern Krieg geführt hatte. Heute ist dieser Planet dem Mars ähnlich und nur noch eine gewaltige Wüste. Warum oder wie dieser Zusammenbruch sich zu trug, geht aus keinen Daten hervor. Selbst die Daten der Antiker sind Jahrtausende alt und geben keinen Aufschluss über die Ereignisse.
Expertenvermutungen legen nahe, dass dieser massive Zusammenbruch des Ökosystems ein misslungener Versuch des Terraforming gewesen sein könnte, welcher die Zivilisation auslöschte. Zumindest war dies die erste Meinung von SGA-5, als sie den Planeten das erste Mal betraten und ihn erforschten.


Oberfläche

Galtea ist eine gewaltige rote Wüste, dessen Sand eine massiv hohe Eisenoxidanreicherung vorweist. Gebirge sind so gut wie kaum vorhanden, was die Grundlage für heftige Sandstürme darstellt. Organisches Leben ist auf der Oberfläche fast nicht möglich. Wasser gibt es an der Oberfläche nicht.
Die Landschaft ist größtenteils Wüste, welche von Geröllwüsten durchwachsen ist. Gewaltige Ruinen von ehemals weit entwickelten Metropolen erstrecken sich über ganze Kontinente, deren Anlagen sich auch unterirdisch fortsetzen. Es ist erwiesen, dass die galteranischen Metropolen dreiviertel des Planeten bedeckt hatten.


Flora und Fauna

Auf Galtea gibt es so gut wie keine Fauna. Das Eisenoxid der Wüste scheint der Feind allen organischen Lebens zu sein.
Vereinzelt lassen sich Dornensträucher oder Pilzwälder finden, die scheinbar von dem Eisenoxid leben. Keine Pflanze der Erde könnte hier kultiviert werden und Tiere könnten nicht überleben.
In den unterirdischen Labyrinthen und System der einstigen Metropole aber scheinen sich kleine Echsen und Wildkatzen etabliert zu haben, welchen einen kargen Lebenskreislauf bilden.

Einzige bemerkenswerte Entdeckung ist die Sinao-Pflanze, welche unterirdisch in Kavernen und natürlichen Tunneln wächst. Analysen ergaben, dass sie das Eisenoxid aus dem Sand zieht und es in ihrem Stoffwechsel verarbeitet. Ihre Wucherungen können sich über Kilometer erstrecken und enden dort, wo es entweder kein Eisenoxid gibt, oder wo sie dem Boden alle Nährstoffe entzogen haben. Ihre Früchte sind Apfelsinen nicht unähnlich und süß. Weder Toxine noch verändernde Stoffe sind in ihr enthalten.
Experten sehen in ihr die Möglichkeit, ein Mittel gegen Toxine im menschlichen Körper und in der Umgebung zu heraus zu filtern. Zudem ist sie sehr nahrhaft und bildet die Überlebensgrundlage der heutigen Galteraner.


Klima

Galteas Klima ist rau und brutal. An der Oberfläche ist man der Sonnenstrahlung 48 Stunden lang ausgesetzt, da es praktisch keinen Schatten gibt. Einzig die gewaltigen Ruinen bilden einen sicheren Zufluchtsort. Eine Nacht zieht sich gerade mal 12 Stunden.

Im Verlauf des Tages wechselt das Farbspektrum von Rot in ein weißes Blau, je nachdem welche der beiden Sonnen den Zenit überschritten hat. Galteas Sonnen sind zwei Riesen, Sol und Lun.
Während Sol eine heiße rote Sonne ist (wie die der Erde), ist Lun eine weißblaue Sonne. Luns Strahlung ruft bei unangepassten Augen starkes Kribbeln in den Augen und auf Dauer massive Kopfschmerzen hervor. Um sich an das Spektrum zu gewöhnen, bedarf es Generationen, da es schwere Schäden auf der Netzhaut und im Sehnerv verursachen kann, wenn man ihr länger ausgesetzt ist.

Beide Sonnen sorgen dafür, dass sich die Temperaturen konstant zwischen 30° und 45° Grad bleiben, während in Äquatornähe die Temperaturen bis auf 70° Celsius ansteigen. Diese Todeszone ist unbewohnbar und ermöglicht kein Leben. Allerdings wurden bis heute immer wieder Geräusche aus dieser Zone vernommen, welche gewaltigen Tieren ähneln. Jedoch ist diese Tatsache weder bewiesen noch erklärbar. Bewiesen ist aber, dass beide Sonnen auf kurze Dauer massive Sonnenbrände verursachen.

Einen oder mehre Monde besitzt Galtea nicht mehr. Stattdessen wird der Planet von einem gewaltigen Gesteinsring umgeben, der mit einem einfachen Blick in den Himmel zu erkennen ist. Sein Nähe zum Planeten ist sehr gering, was Experten vor die Frage stellt, warum so verhältnismäßig wenige Meteoriteneinschläge zu verzeichnen sind.

Sandstürme sind auf Galtea keine Seltenheit und ihre Stärke übertrifft die der irdischen Stürme bei weitem.
Die Silikate und die großen Salzvorkommen in Verbindung mit dem Sand, können bei extrem starken Stürmen ganze Stahlträger zerfressen. Leichte Stürme sind hier so stark, dass die Überlebenschancen im Freien drastisch sinken.

Zuletzt kommt es immer wieder zu monsunartigen Regenfällen, welche wenigstens im Ansatz einen Jahreszeitenrhythmus vorgeben. Die Regenfälle sind stark, dauern aber oft nur sechs bis neun Tage an. Da der Planet aufgrund seiner Beschaffenheit wie ein Schwamm wirkt, sammelt sich das Wasser in unterirdischen Tunneln und Kavernen. Ganz Flüsse spülen neue Gänge in die sandige Erde und werden nur durch unterirdische Gesteinsschichten umgelenkt und gefiltert, bis sie wieder versiegen.
Dieser Kreislauf ermöglicht der Sinao-Pflanze ihre starke Potenz zu Überleben und den Galteranern ihre Wasservorkommen.


Wirtschaft

Eine Wirtschaft existiert nicht oder nicht mehr. Der Planet lässt dies einfach nicht zu.
Einziger Handel existiert zwischen Atlantis und den heutigen Galteranern, nach dem SGA-5 dieses Planeten untersuchte und Beziehungen zu den Galteranern aufbaute, sodass das Überleben des Volkes gesichert wurde (Mission: Rote Ewigkeit).


Bekannte Bewohner


Handlungsort



Artikel erstellt von Nomade. Kontrolliert von Basti am 19.07.2010.