Gaia

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Gaia/Pelagia, die nun für die Tok'ra kämpft
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Gaia/Pelagia, die nun für die Tok'ra kämpft
Die Goa'uld Königin Gaia (Darstellerin: Jennifer Lopez) war die Herrscherin über den Planeten Hlerwon, der im Zuge der Jaffa-Rebellion vernichtet wurde. Ihr Wirt Pelagia von Galani konnte die Kontrolle über ihren Körper gewinnen und flüchtete auf den Planeten P3X-797. Phinix' Jaffa verfolgten Gaia, die immer noch von ihrem Wirt gelenkt wurde. Dank der Tok'ra konnten Gaia und ihre Wirtin allerdings fliehen. Im Laufe einer Prüfung des Vertrauens testeten die Tok'ra Gaias Loyalität.


Inhaltsverzeichnis

Mythologie

Gaia ist eine Göttin der griechischen Mythologie. Sie war die Erde in Göttergestalt, Mutter der Titanen und Zyklopen. Ihr Sohn und Gatte Uranos wollte die Zyklopen und Titanen sofort verstecken. Daraufhin bat Gaia, Kronos, Uranos mit einer Sichel zu kastrieren. Aus diesem Blut schuf Gaia die Giganten, die Erinnyen, hundertarmige Riesen und die melischen Nymphen.


Charakterisierung und Fähigkeiten

Gaia ist sehr auf die Natur bezogen. Sie bezeichnet sich selbst als Rächerin der Natur. Mit einer gewissen Technologie versuchte sie es ähnlich der Gadmeer zu schaffen, lebensfeindliche Planeten zu terraformieren. Leider ist ihre Technologie noch nicht so ausgereift, dass es wirklich perfekt funktioniert. Sie hat es bis jetzt immerhin geschafft, die Temperatur eines kalten Planeten so zu erhöhen, dass sie einige Moose und Flechten wuchern lassen konnte. Seitdem sie es zulässt, ihren Wirt sprechen und handeln zu lassen, hat sich ihr Charakter zum Guten geändert, auch wenn sie oft ihr Volk und ihre ehemalige Macht als Goa'uld-Lady vermisst.

Gaia's größte Stärke ist ihre weit entwickelte Technologie, zudem arbeitet sie an biologischen Experimenten. Gaia kann durch mysteriöse Art und Weise mit Tieren kommunizieren. Zwei ihrer größten Schwächen sind die Kriegsführung und Wirtschaft, schließlich ist sie eine Wissenschaftlerin und keine Kriegsfürstin.


Physiologie und Aussehen

Das Äußere wird durch ihren Wirt Pelagia von Galani bestimmt. Sie hat langes, glattes, dunkles Haar, trägt meist ein grün-goldenes Gewand (von der Form wie es bei den antiken, reichen Griechen üblich war) mit einem sehr tiefen Ausschnitt und ist ca. 20 (Erden-) Jahre alt. Aufgrund ihrer schlanken und eher zierlichen Figur besitzt Pelagia keine besondere Körperkraft.


Familiensituation

Gaia ist die Mutter von Kronos und Pelops, die (Ex-)Gattin von Uranos. Sie wurde von einer Goa'uld-Königin geboren, die auf P3X-888 als Stadthalter und Überwacher der Unas Zucht eingesetzt war.


Geschichte

Gaia wurde etwa 26.000 Jahre vor der menschlichen Zeitrechnung auf P3X-888 geboren. Ihre ersten Wirte waren Unas. Doch sie wohnte nicht in einem Stamm, sondern verbrachte mehrere Jahre der Meditation in den Wäldern des Planeten. Es entwickelte sich eine tiefe Verbundenheit zur Natur. Sie gebar Symbionten. Ihre ersten Söhne nannte sie Kronos, Uranos und Pelops, diese gingen alle unterschiedliche Wege.

Ungefähr 13.000 Jahre später diente Gaia ihrem Sohn Kronos als Goa'uld Wissenschaftlerin. Sie versorgte den mächtigen Systemlord mit neuen Technologien und optimierte bereits bestehende. Ungefähr 7.000 Jahre vor Christus verließ Gaia Kronos' Gefolge. Sie verspürte selbst den Durst nach Macht und Vergötterung. So nahm sie sich eines Nachts einige ihrer treuesten Jaffa und schlich sich davon. Schon lange kannte sie den Planeten Hlerwon, auf den sie sich öfter zur Meditation zurückzog. Hier wollte sie nun ihr Machtzentrum errichten. Die Menschen die dort lebten, waren auf dem Stand der alten Griechen von Tau'ri, sie waren von Ra hierher gebracht worden. Doch Ra reichten die Naquadahvorräte des Planeten nicht aus und so ließ er ihn in Frieden.

Gaia erbaute einen großartigen Palast mitten im Wald und öffnete die alten Naquadahminen erneut. Ihr Ruf als Göttin verbreitete sich rasant. Die Bewohner Hlerwons fürchteten Gaia. Zu dieser Zeit begegnete ihr der Systemlord Ares (etwa 3.500 v. Chr.). Sie empfand gewisse bis dahin unbekannte Gefühle für ihn. Ares und Gaia arbeiteten lange Zeit zusammen, letztendlich kapselte sie sich allerdings wieder ab, da es Ares meist nur um Krieg und Zerstörung ging. Sie konnte einfach nicht seine Art verstehen, wie er die Natur ignorierte. Sie fing nun auch an, eine Jaffa Armee aufzustellen. Es zog sie aber immer wieder zur Wissenschaft hin. Vor allem die Technologie der Nox und die der Gadmeer interessierten sie. Lange versuchte sie die Geheimnisse der Nox zu erfahren, letztendlich kam sie jedoch nie sehr weit. Eines Tages hatte Gaia es sogar geschafft eines dieser Wesen zu fangen, aber nachdem sie mit dem Nox durchs Chaapa'ai geschritten war, machte er sich plötzlich unsichtbar und wurde von ihr nie mehr gesehen.

Es folgten Kriegszeiten (etwa 400 Jahre vor Christus). Sie musste ausgerechnet gegen ihren Sohn Pelops kämpfen. Ein grausames Gemetzel fand in den Wäldern Hlerwons statt. Doch dann standen sie sich gegenüber. Pelops lag verletzt am Boden. Gaia riss den Symbiont aus dem lebendigen Leib des Wirts und zertrat ihn im Schlamm, als Strafe für den schrecklichen Verrat des Pelops.

Gaia führte viele Experimente an Menschen durch, so setzte sie eines Tages einige dieser Menschen auf einem Planeten aus. Dank ihrer Macht Planeten verändern zu können, welche sie den Gadmeer verdankte, ließ Gaia die Rotation des Planeten anhalten. So teilte sie ihn in Tag- und Nachtseite, hell und dunkel, einfach um ihre Technologie zu testen. Nachdem sie mit ihrem Experiment fertig war, ließ sie noch ein gefährliches Virus zurück, welches Menschen zum Stand der Neandertaler zurückentwickeln lässt, mit dem Zweck, dass sich ihre Versuchskaninchen gegenseitig ausrotten (Episode: The Broca Divide).

Gaia herrschte weiter und verbesserte immer wieder ihre Technologien bezüglich des Schaffens neuer Naturlebensräume. Die jungen Generationen ihres Volkes sahen sie als Schöpferin der Tiere und Pflanzen, Fauna und Flora. Allerdings hatte Gaia auch ihre bösen Seiten. Sobald auch nur ein Sklave in die Nähe der heiligen Wälder kam, ließ sie ihn von ihren Jaffa foltern und töten. Zertrat einer sogar nur eine heilige Pflanze, nahm sie das Foltern und Töten selbst in die Hand. Ihr größter Wunsch war es immer, einen Nox als Wirt zu haben, dieser wurde ihr aber nie erfüllt. Ihren letzten Wirt bekam sie von den Unberührten, welche Gaia seit langer Zeit wieder besuchte und sichtlich erfreut über das Überleben derer war.

Gaia hatte sich im Jahre 2007 Systemlord Phinix angeschlossen. Sie wurde von grausamen Visionen gequält, die wahrscheinlich dem Bewusstsein ihres Wirtes entsprangen. Ihr erster Auftrag lautete, die Systemlords zu einem Gipfeltreffen auf die Raumstation Hadara einzuladen. Dabei begegnete sie unter Anderem ihrem alten Bekannten Ares. Einige Jaffa von Gaia wurden ihr untreu und zettelten eine Rebellion an, die kurzzeitig große Teile Hlerwons kontrollierte. Die Rebellen nahmen Gaia gefangen, Lord Khonsu befreite sie jedoch wieder. Die Rebellen konnten entkommen und zündeten eine Naquadahbombe, die große Teile von Hlerwon vernichtete. Gaia konnte mit ihrem Volk nach Bel'tak fliehen.

Nachdem Bel'tak 2008 von Seker angegriffen worden war, übernahm Gaia's Wirt, Pelagia von Galani den Körper und verließ ihren in Tag- und Nachtseite geteilten Heimatplanteten P3X-797. Sie wollte sich an die schönen Zeiten erinnern. Die Harmonie hielt nicht lange an und Gaia übernahm wieder die Kontrolle über ihren Körper. Ein Forschungstrupp der Tok'ra, der auf dem Planeten stationiert war, verfolgte Gaia. Als dann jedoch Phinix' Jaffa auftauchten, gingen die Tok'ra mit Gaia ein Zweckbündnis ein. Pelagia kannte nämlich die Position eines notgelandeten Todesgleiters im Wald.

Zusammen schaffte es die Gruppe den Gleiter zu erreichen. Mit Hilfe des Symbiontengifts kaperten die Tok'ra ein Ha'tak, welches Phinix in der Umlaufbahn stationiert hatte. Gemeinsam flohen sie nach Recona, wo Gaia 2009 vorerst in Gefangenschaft geriet.


Zitate

  • Gaia zu Ares: "Wir hätten nie zusammen gepasst. Ich schaffe Natur und ... du zerstörst sie. Meine Liebe zur Natur konntest du noch nie verstehen. Ich konnte deine Liebe zum Krieg noch nie verstehen."
  • Gaia zu Khonsu: "Wenn ihr euer Leben lang in einer dunklen Höhle gelebt habt, wisst ihr dann, wie der Himmel und die Sonne aussehen? Wenn ihr euer Leben lang in tödlicher Hitze gelebt habt, wisst ihr wie sich die erfrischende Kühle anfühlt? Nein, ihr könntet es nicht wissen. So kann ich auch nicht wissen, wie es zur Zeit um die Systemlords steht. Natürlich habt ihr Recht, ich werde mir dieses Wissen aneignen müssen. Und das werde ich auch tun, wenn ich nicht sogar schon längst dabei bin."
  • Gaia zu Pelagia: "Das ... das hätte nicht passieren dürfen. Sieh nur, was du angerichtet hast Pelagia, mit deiner Sensibilität. Phinix wird mich suchen lassen. Seker sucht mich ohnehin schon. Bald werden sie ein Kopfgeld auf mich aussetzen, dann hab ich noch schwer bewaffnete Söldner am Hals. Wir werden beide sterben, es sei denn, ich finde vorher einen neuen Wirt, dann wirst nur du sterben."


Auftritte


Die Person wird/wurde von Rurpot gespielt.


Artikel erstellt von Rurpot. Überprüft von Basti am 19.05.2009.

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