Exordum

Aus Stargate Rollenspiel - Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Welt Exordum, selten auch Exordium, von ihren Bewohnern auch "Perle der Galaxis" genannt, ist ein sehr tropischer, lebensfreundlicher Planet. Die Menschen der Welt nennen sich selbst Exordianer.


Daten

  • Koordinate: Nonant 3, Sektor 9/10
  • Status im Reich der Finsternis: Zone 4 / Ja'ht / Gruftwelt
  • Monde: 2
  • Sonnen: 1
  • Bevölkerung: ca. 636.000.000 Menschen, davon 0,000178934 Prozent Telepathen
  • Siderische Umlaufzeit: 269,573 Tage
  • Tageslänge: 66,948 Stunden
  • Aufbau der Atmosphäre:
    • Stickstoff: 75,6%
    • Sauerstoff: 23,7%
    • Kohlenstoffdioxid: 0,05%
    • Argon: 0,6%


Geschichte

Circa 5.000 Jahre vor der irdischen Zeitrechnung wurden primitive Menschenstämme von einem Planeten des benachbarten Sonnensystems umgesiedelt. Sie dienen sehr fortschrittlichen Wesen als Sklaven, welche sie als Götter verehren - den Goa'uld. Beherrscht wurde der Planet von Sokar.
Fast 300 Jahre später entwickelten sich erste Anzeichen von Zivilisation. Der Götzen-Kult ging langsam unter, da keine Einmischung mehr durch die Götter erfolgte. Der Supreme Systemlord hatte für einige Zeit das Interesse an der primitiven Welt verloren, wodurch sich der Planet bis etwa 4.000 vor der irdischen Zeitrechnung prächtig entwickelte. Die Menschen wurden zu großartigen Bauern, verfügten über eigene, hohe Kultur und Kunst. Große Dorfgemeinschaften von bis zu 200 Personen bildeten sich. Die Menschen lebten hauptsächlich in Holzhäusern.

Etwa 4.000 vor der irdischen Zeitrechnung kehrte Sokar zurück. Alte Steintafeln erzählten später Archäologen der Exordianer von dieser Periode: "Die Finsternis breitete sich aus." Wie treffend das war, fanden die exordanische Archäologen in den letzten hundert Jahren heraus:
Die in Stein gehauenen Geschichten erzählten von einem brutalen Gott, der das Volk von Exordum versklavte und Hunderte ohne Grund töten ließ. Er nannte sich selbst Sokar. Auch heute noch steht das Wort Soko'horsh in der klassischen Sprache Exordums für Finsternis, Tot und Unglück.

Sokar war einie Jahrhunderte vor seiner Verbannung zurück auf die Welt gekommen, um sich durch die Entführung weiterer Menschen wieder zu stärken und sie nach Delmak zu bringen. Sokar herrschte fast 500 weitere Jahre über die Welt Exordum. Die ganze Mythologie der Menschen war um ihn herum errichtet, jeder Glaube an andere Götter war verschwunden. Die Welt wurde als auf alten Überlieferungen als "Vorhof der Unterwelt" beschrieben. Die Legionen des Reiches der Finsternis sorgten für Angst und Schrecken auf Exordum. So wurden als die Gefolgsleute des Sokar bezeichnet und sie galten als übermächtige und gewalttätige Dämonen oder Drachenwesen. Ihre Haut soll hart wie Stahl gewesen sein und ihre Augen feurig und voller Boshaftigkeit.

Die Zeit in der die Gottheiten Ra und Apophis zusammen mit anderen einen Aufstand der Goa'uld gegen Sokar einleiteten sorgte am Ende dafür, dass der Teufel von den Verrätern gestürzt wurde und er den Großteil seiner Macht verlor.
Sokar war lange der Herrscher über das gesamte Goa'uld Imperium gewesen und hatte alle Systemlords unterworfen.
Seid dieser Zeit nach seinem Fall war der Planet Exordum von Goa'uld verlassen, die Menschen der damaligen Zeit nannten es die Zeit "des Lichtes", was für "(freies) Leben" und "Wiederauferstehung" steht.

Um 2300 bis 100 vor der irdischen Zeitrechnung entwickelte sich eine eigenständige Religion. Die Exordianer wurden zu Naturvölkern, die verschiedene Dinge wie Bäume, Wind, Wolken, Berge etc. als Gottheiten oder heilig ansahen.
Dann veränderte sich das Klima durch extreme Vulkanaktivitäten unter der Meeresoberfläche. Die ganze Welt wurde aus dem gemäßigten in ein sub-tropisches Klima gerissen.
Bis 300 nach der irdischen Zeitrechnung brachen die Kriege zwischen den verschiedenen Stämmen aus. Sie waren extrem brutal und forderten tausende Opfer. Die Zwiste und Kriege zwischen den Stämmen hielten rund 200 Jahren an. Ein Ende der Blutfeden war nicht in Sicht. Doch eine Legende erzählte vom "Verständnis durch Verstehen", so war die Übersetzung des Stammesnamen, der sich für den Frieden einsetzte. Angeblich waren sie hervorragende Diplomaten, die sich besonders gut in die Lage und "den Geist", wie es in einigen Schriften stand, der verfeindeten Parteien versetzen konnten. Einige heutige exordianische Wissenschaftler waren der Meinung, dass es sich dabei um die ersten telepathisch veranlagten Menschen gehandelt hatte.

Nach dem neu gewonnenen Frieden unter den Stämmen zwischen 500 bis 1.000 nach der irdischen Zeitrechnung kam es bald zu 'Fusionen': Männer und Frauen heirateten immer öfter Partner aus anderen Stämmen. Innerhalb von 300 Jahren hatte sich ein, wenn auch simpler, Staat entwickelt. Auch das Wissen vergrößert sich ständig. Die Menschen wurden wissenschaftlich engargierter, sowie neugierig auf die Welt und wie sie funktionierte.
Ab 1.000 nach irdrischer Zeitrechnung besuchte wiedereinmal eine fremde Spezies den Planeten. Die Bewohner Exordiums beschrieben sie als "Riesen" und "die Herren des Nebels". Es handelte sich um die nebelartigen riesenwesen Namens Omeyocan. Mit sich brachten diese Wesen mehrere tausend Flüchtlinge eines fremden Menschen-Volkes.

Bis heute hatten exordianische Wissenschaftler herrausgefunden, dass dieses Volk vom Ur-Planeten der Menschen entführt worden war, und die fremden Wesen sie dann befreit hatten. Den Planeten des Menschenvolkes mussten sie aber verlassen, weil er durch den Krieg mit den Goa'uld verwüstet worden war und brachten die aztekenähnliche Kultur schließlich nach Exordum.

Die "Riesen" verließen nach 500 Jahren den Planeten Exordium, das Volk das sie mit sich brachten, ein ursprüngliches Volk aus Süd-Amerika, gliederte sich jedoch nicht in die Zivilisation der Exordianer ein. Es zog in die heutige Felswüste, deren Klima damals noch nicht so menschenfeindlich war wie heute.
Bis 1.800 nach irdischer Zeitrechnung waren die Exordianer schon lange in einer Art Industrialisierung, während das 'fremde Volk' noch unabhängig lebte. Doch auch dieses hatte eine Hochkultur erreicht. Die Exordianer, die sich zu einem sehr friedlichen Volk entwickelt hatten, mischten sich nicht ein und ließen die Fremden ihre Kultur ausleben, wie diese es für sich selbst entschieden. Doch das Klima änderte sich wieder: Während der übrige Kontinent sich zu tropisch-karibischem Klima entwickelte, dörrte der Lebensraum des 'fremden Volks' aus. Die Felswüste bildete sich und die Menschen dort waren gezwungen sich den Exordianern anzuschließen, die in einem angenehmen Klima lebten. So vermischten sich die beiden Völker, die Wissenschaft gewann neue Aspekte dazu. Besonders Geschichts- und Ahnenforschung kamen auf. Die Menschen lernten aus ihrer Vergangenheit für ihre Zukunft.

Bis zum Jahr 2000 nach irdirscher Zeitrechnung und darüber hinaus entwickelte sich das Volk von Exordum immer weiter. Die Wissenschaft boomte, es gab technologische Durchbrüche am laufenden Band. Auch die immer häufiger auftauchenden Telepathen weckten die Aufmerksamkeit der Forscher.


Oberfläche

Die Hauptstadt des großen Kontinent Panc'äu, eigendlich damit von ganz Exordum, ist auch die einzige Stadt des Planeten. Im Lauf der Zeit wuchsen alle Städte zusammen und bildeten diese gigantische Metropole, die auf dem Kontinent eine riesige Fläche einnimmt.
Von dort wird die Welt auch regiert. Diese Regierung von Exordum bilden die besten Wissenschaftler in einem Organ, das das "Wissenschaftlichen Parlament" genannt wird.

Der größte und einzig bewohnte Kontinent des Planeten Exordum.

Deutlich zu erkennen ist der gigantische Kontinent Panc'äu und dessen Landzunge von Equa'cum, die sich über den Nordpol des Planeten erstreckt und im Süden fast wieder Anschluss an den Kontinent findet. Sie umrundet dabei 3/4 des Planeten in Nord-Südlicher-Richtung, während die Hauptfläche Panc'äus sich wie ein Band fast komplett in Ost-Westlicher-Richtung um den Äquator zieht.

Die topografische Karte zeigt die Abbildung der natürlichen Geländeformen: Man sieht das ursprüngliche Aussehen des Planeten ohne Einwirkung des Menschen - die große und einzige Stadt, mit über 500 Millionen Einwohnern, welche sich über einen Großteil des Kontinents erstreckt, ist nicht eingezeichnet. Sie verläuft von der westlichen Küste, um die Gebirge Altrum (A) herum bis zu den Grenzen der Wüste (B).

A) Im Zentrum Panc'äus befindet sich das große Gebirge Altrum. Direkt in der Mitte dieses Gebirges steht der Al-ter, ein Berg von 17.700 Metern Höhe. Die Berggipfel des Altrum-Gebirges sind die einzigen Stellen auf dem tropischen Planeten, auf denen man Schnee und Eis finden kann.

B) Die Felswüste erstreckt sich über eine sehr große Fläche. Sie ist steinig und karg, unfruchtbar und gefährlich. Nur die großen Felsen die überall aus dem Boden ragen und wie Dorne wirken, schenken etwas Schatten - doch bei über 45 °C in eben Jenem ist diese Gegend schon im Schatten kein wirtlicher Ort. Zu finden sind immer wieder Ruinen, die aztekischer Architektur ähnliche sind. Tempelanlagen und Ruinen von kleinen Städten sind jedoch längst verlassen.

C) Der Ozean von Exordum ist angenehm warm, das ganze Jahr hindurch kann man in ihm schwimmen. Die Meere des Planeten tragen ihren Teil zu dessen paradisischen Klima bei, viele Vulkane unter dem Meeresspiegel erwärmen das Wasser und somit auch den gesamten Planeten. Viele tausend kleine und paradiesische Inseln findet man in dem Ozean verteilt.


Fauna und Flora

Das tropische Klima förderte die Ausbreitung der Pflanzen und Tiere über den gesamten Kontinent und auch die Inseln. Das größte Lebewesen auf Exordum ist jedoch der Mensch selbst. Da keine Nutztiere auf Exordum überführt wurden, entwickelten die Menschen dort sehr früh technische Hilfsmittel für die Bestellung ihrer Felder. Tierfleisch erhalten sie normal von kleineren, domestizierten Tierarten des Planeten.


Klima

Der Planet Exordum wird von seinen Bewohnern nicht umsonst als das "Paradies des Universums" oder "Perle der Galaxis" bezeichnet. Das Klima ist in den meisten Gebieten der Welt angenehm, warm und das ganze Jahr hindurch unverändert. Es gibt weder Jahreszeiten, noch großartige Wetterschwankungen, nur in den gigantischen Gebirgen sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt.
Es kommt zwar oft zu tropischen Stürmen, die gewaltige Ausmaße annehmen können, jedoch hat das Wetter-Kontroll-Amt der Exordianier mit seiner fortschrittlichen Technologie diese vollkommen unter Kontrolle.

Einmal im Jahr ist der Planet der Sonne besonders nah. Das Licht krümmt sich dabei so, dass für drei Tage rot-orangenes Licht über den gesamten Planeten verteilt wird. Ddurch die umliegenden Monde, die einen Teil des Lichtes reflektieren, wird sogar die Sonnenabgewandte Seite so erleuchtet, dass es keine Nacht gibt, nur Dämmerung bis hin zum Morgen, wenn die Sonne mit voller Stärke scheint. Es ist ein wundervolles Schauspiel, das mit einem drei Tage langen Fest von den Menschen Exordums begangen wird.


Bevölkerung

Vor vielen Jahren lebte auf Exordum eine Zivilisation mit einer Azteken ähnlichen Kultur, die nebelartige Wesen anbeteten. Mittlerweile hat sich das Volk weiterentwickelt. Es handelt sich um Menschen, die sich jedoch unabhängig von der Erdenbevölkerung entwickelten - und dies schon seid Jahrtausenden. Ihre Technologie ist der der Erde um fast 50 Jahre vorraus und es kommen immer wieder telepathisch veranlagte Kinder zur Welt. Die Regierung des Planeten lässt dieses Phänomen untersuchen. Die Wissenschaftler halten es für einen faszinierenden, weiteren Schritt in der Evolution ihrer Spezies. Schon lange gab es Anzeichen für diese Entwicklung, denn die Gehirnleistung der Kinder, die in den letzten Jahren geboren wurden, steigerte sich immer mehr.

In ihrer frühen Entwicklung waren die Exordianer in kriegerische Stämme unterteilt. Nach vielen Kriegen jedoch erreichten sie schon im Jahr 500 nach der irdischen Zeitrechnung einen dauerhaften 'Weltfrieden' und gründeten einen gemeinsamen Staat. Seit diesem Fortschritt wurde die Wissenschaft die treibende Kraft der Exordianer. Religion und Mystischer-Glaube traten in den Hintergrund, bis sie schließlich ganz ausstarben.

Um 1000 nach der irdischen Zeitrechnung brachte eine fremde Spezies namens Omeyocan dann ein Volk auf den Planeten, das es aus der Versklavung der Goa'uld gerettet hatte. Dieses Volk, deren Kultur der aztekischen ähnelte, gliederte sich jedoch nicht in die Gesellschaft der Exordianer ein. Sie lebten unter sich in der heutigen Fels-Wüste. Diese war damals, vor dem großen Klimawandel, fruchtbar und ihr Klima angenehm.
Durch den Klima-Crash um 1500 nach irdischer Zeitrechnung wurde fast der ganze Planet zu einem tropisch und paradiesischen Ort, während das Land des aztekischen Volkes zu einer felsigen Wüste 'erstarb'. Es blieb ihnen nichts anderes übrig als sich in die Gesellschaft der Exordianer zu integrieren - dieses 'neu-entstandene Volk' gewann dadurch nicht nur kulturelle, künsterlische und weltanschauungstechnische Aspekte dazu, sondern es wuchsen auch noch Toleranz, Frieden und Stärke.

Das wohl Herausragenste an den Menschen dieser Welt ist, dass sie sich auf einer Evolutionär höheren Stufe befinden als der Homo Sapiens der Erde - ihre Gehirne sind enorm leistungsfähig und es werden immer mehr telepatisch veranlagte Kinder geboren.

Bewohnt wird Exordum mittlerweile von rund 636 Millionen Menschen. Ein bedeutender Teil von rund 80 Prozent der Bevölkerung besitzt ein den Tau'ri sehr weit berlegenes Gedächtnis und eine bessere Hirnleistung. Der kleine, langsam steigende Anteil der Bevölkerung der auch noch telepatisch begabt ist umfasst etwa 0,000178934 Prozent der Menschen.
Die Gesamtbevölkerung wächst Jährlich um ungefähr 2,4 Prozent, der Telepaten-Anteil an den Neugeburten liegt bei 6,9 Prozent. Durschnittlich werden Männer 156 Jahre alt, Frauen erreichen ein Alter von 158 Jahren.


Kultur

Die Exordianer sind extrem wissenschaftlich orientiert. Regiert werden sie von einer auf hohen ethischen Standarts und Menschenrechten aufgebauten Technokratie. Religionen die es früher einmal gab oder die das aztekenähnliche Volk vor Jahrhunderten mit auf den Planeten brachte, sind mittlerweile ausgestorben. Jedoch ist die Kunst hoch entwickelt: es gibt Musiker, Maler, Bildhauer und viele andere kreative Künstler.
Die Kultur der Exordianer ist Fremden gegenüber freundlich und offen, kennt keine Diskriminierung von Minderheiten und baut auf friedlichen Lösungen von Konflikten auf.


Das Schul- und Universitätssystem von Exordum

Der Planet Exordum glänzt durch sein hervorragendes Schulsystem. Seine Bewohner haben eine extrem ausgebildete Intelligenz und einige von ihnen besitzen sogar telepatische Fähigkeiten. Die Anzahl der telepatischen Mitmenschen auf Exordum steigt pro Jahr, Forscher rechnen, das in wenigen Generationen 50 Prozent der Bevölkerung telepatische Fähigkeiten haben könnten. Rassismus auf Exordum gibt es nicht, daher haben Telepathen nichts zu befürchten und leben auch als Minderheit im Einklang mit den anderen Exordianern.

Die Exordumianischen Kinder werden schon sehr früh gefördert. So werden sie schon ab dem ersten Schuljahr der Ethik und Kultur des Volkes näher gebracht, um sie möglichst schnell in das Schulsystem einzugliedern. Die Kinder Exordums verfügen über ein vielfaches an Aufnahmefähigkeit im Vergleich zu Menschen der Erde.
Es wird vorausgesetzt, dass die Kinder, wenn sie in die unterste Stufe kommen, die grundlegendsten Dinge wie schreiben und lesen bereits beherrschen. Dies wird ihnen meist von den eigenen Eltern beigebracht.

Alle Kinder durchlaufen ab dem viertem Lebensjahr die Grundstufe, in der sie zehn Jahre lang in den folgenden Fächern unterrichtet werden: Mathematik, Biologie, Geschichte, Sprachen, Physik, Chemie und Politik. Daneben gibt es ein intensives Fitnessprogramm, welches ab den höheren Klassen jedoch nicht mehr besucht werden muss. Die Klassen gliedern sich in kleine Gruppen zu je fünfzehn Schülern, in welchen sie von ihren Professoren unterrichtet werden. Bevorzugt werden dort Telepathen eingesetzt, um einerseits einen möglichst hohen Bildungseffekt zu erzielen, aber auch um telepathisch begabte Kinder frühzeitig auszumachen, da diese die nächste Evolutionsstufe des Volkes darstellen. Pro Klasse werden zwei Professoren eingesetzt, den zweiten nennt man Co-Professor. Der Co-Professor unterstützt den Professor, der die Klasse die vollen zehn Jahre über begleitet. Meistens kümmert er sich um die lernschwächeren Kinder, damit die Klasse gleichmäßig und zügig durch den Lehrplan kommt. Der Co-Professor wechselt oft die Klassen und begleitet eine Schüler in der Regel nicht länger als ein Jahr.

Nach diesen zehn Jahren steht das Auswahlverfahren an. Die Schüler werden nach ihren Fähigkeiten bewertet und so wird festgelegt, in welche Richtung sie sich nun weiterbilden. Sei dies als Politiker, Handwerker, Händler, Forscher oder zum Beispiel Ingenieur. Gesondert ausgewählt werden jene Schüler, welche telepathische Fähigkeiten besitzen. Sie werden in besonderen Klassen von ausgebildeten Professoren unterrichtet. Diese weiterführenden Ausbildungsmaßnahmen dauern, je nach Art, acht bis zwölf Jahre.

Manchmal wird in einigen Fächern ein einjähriges Praktikum absolviert, das den Studierenden die Aufgaben ihres späteren Berufs nahe bringen soll. Öfters hingegen besuchen die Klassen zusammen eine Arbeitsstätte, um kurz hinein zu schnuppern. So sieht man nicht selten eine Archäologen-Studentengruppe bei Ausgrabungen oder Physikstudenten in den Labors der Gelehrten. Die Schüler haben nebenher die Möglichkeit, freiwillige Arbeitsgemeinschaften zu besuchen, die sich mit Themen beschäftigen, die in keinem Ausbildungszweig vertreten sind, dazu zählen Kunst und Sport. Dieses Programm brachte auch einige großartige Musiker, Maler und Leistungssportler hervor, die in der Welt der Exordianer jedoch weniger bedeutsam sind.

In der oberen Stufe wird parallel zu den Arbeitsgruppen, die sich mit der Kultur Exordums beschäftigen, ein Schülerrat gebildet, der bei den Professoren die Interessen der Schüler vertreten soll. Schon in den frühen Jahren soll den Schülern der Umgang mit Mitmenschen, der technokratischen Regierungsform und der exordianischen Kultur näher gebracht werden. Disziplin steht bei den Professoren auch sehr hoch auf der Liste der Eigenschaften, die bei den Schülern geschult werden sollen. Die Prügelstrafe gibt es auf Exordum jedoch nicht und würde auch nicht toleriert werden.

Die Forschung an den Möglichkeiten den Weltraum zu bereisen und das Stargate zu benutzen erlangt seit ein paar Jahren immer mehr Bedeutung und wurde mittlerweile eigenes Fach in das Bildungssystem eingegliedert. Bis dahin war der Weltraum eine gefährliche Zone, in die keiner der Exordianer reisen sollte und wollte. Die Forschungen wurden meist von der Regierung untersagt, bis die Menschen von der Erde 2004 nach irdirscher Zeitrechnung auf dem Planeten erschienen. Die Forschung der Exordianer beschäftigt sich vorrangig mit dem Entwickeln friedlicher Technologien oder solchen, die das Leben erleichtern. Die medizinische Forschung ist in der bekannten Galaxie selten übertroffen. Trotz ihres umfangreichen Wissens und der friedlichen Einstellung sind die Bewohner recht verschlossen im Austausch mit Fremden und geben nur wenig ihrer Technologie preis, wobei sie Fremde trotzdem freundlich behandeln. Mit Erreichen des 140. Lebensjahres wechseln die exordianischen Menschen von ihrer bisherigen Arbeit als Gelehrte in den Schulbereich, wo sie bis ins hohe Alter die Jugend unterweisen. So sollen die Weisheiten die sie angesammelt haben als Professoren an die jungen Schüler weitergegeben.

Das Notensystem auf Exordum wird von der Regierung vorgeschrieben und lautet:

  • Bei 100% erbrachter Leistung:

Abschluss mit Auszeichnung und Empfehlung für den gehobenen Dienst.

  • Bei 99% - 95% erbrachter Leistung:

Abschluss mit einer Empfehlung für den gehobenen Dienst

  • 95% - 85% erbrachte Leistung:

Abschluss mit Empfehlung für den normalen Dienst

Alles darunter darf die Prüfung einmal wiederholen.
An dieser Bewertung ist deutlich zu sehen, dass die Regierung an einem hohen Wissensstandard der Bevölkerung interessiert ist. Es werden nur Schüler mit Auszeichnung als Professor oder Politiker angenommen, um eine hohe Intelligenz bei den Führungskräften zu sichern. In jedem Teil der rießigen Hauptstadt nur bis zu zwei Universitäten gibt. Oft haben sie mehrere Trakte und ein riesiges Gelände. Mehrere tausend Studenten studieren hier ihr Fachgebiet. Auf jeder Universität gibt es die gleichen Kurse, um eine einheitliche Bildung der Schüler zu gewährleisten. Zudem gibt es auch gemeinsame Kurse, um eine Entfremdung der einzelnen Fächer zu vermeiden. So begegnen sich jeden Tag in der Aula die Handwerksstudierenden mit den Wissenschaftsstudierenden etc.


Militär

Obwohl der Planet sehr friedlich ist, ist die Rüstungsindustrie der Exordianer äußerst hoch entwickelt. Auch wenn sie im Grunde pazifistisch sind, wollen sie im Fall der Fälle nicht das Nachsehen haben und wissen um die Gefahren, welche die Galaxis mit den Systemlords birgt.
Für den Schutz sorgt die sogenannte Sicherheits-Division. Sie ist Polizei und Armee in einem - modernste Houver-Panzer, die mit sehr hoher Geschwindigkeit über Land und Wasser schweben, wie auch starke Kampfjets bilden das Rückrad der Sicherheits-Division. Ihre Waffen sind sogar in der Lage nach einigen Salven Goa'uld-Energieschilde zum kollabieren zu bringen.


Wirtschaft

Gehälter vergleichbar mit denen auf der Erde sucht man auf Exordum vergebens. Verdient wird nach 'geistigem Status': reich bedeutet hier intelligenter als der Rest der Bevölkerung und damit gleichzeitig auch mehr Ansehen. Geld spielt eine untergeordnete Rolle.
Die meisten Exordianer sind in der 'Bildungs-Industrie', der Forschung und beim Staat angestellt.
Die ausgezeichnete medizinische Versorgung ermöglicht den Exordiandern ein langes Leben von rund 150 bis 160 Jahren. Darüber hinaus ist die Wissenschaft aber auch primär in den letzten Jahren darauf aus, perfekte Verteidigung des Planeten zu entwickeln. Es gibt Ansätze mächtige Verteidigungswaffen und Schilde zu bauen. Als warscheinlich möglicher Schutz wird von vielen exordianischen Wissenschaftlern auch ein Planeten-umspannendes-Tarnsystem angesehen, die tollkühnste Technologie an der seit langem gearbeitet wird.



Bekannte Bewohner


Handlungsort



Artikel erstellt von Basti.