Ereignis: Total War

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Dieses Ereignis (verfasst von Basti) fand Ende März/Anfang April des Jahres 2011 statt.


Inhaltsverzeichnis

Involvierte Parteien


Zusammenfassung

Ereignisse

Mit dem Aufstieg Archimedes zu den Systemlords sah Surtur die richtige Zeit gekommen, um die Robe des dunklen Meisters abzulegen, aus dem Verborgenen zu treten und Hermes Reich offiziell als Overlord über den Handelsgott zu übernehmen. Die Zeit war Reif, um den ersten offen geführten Schritt zu einem neuen Imperium zu machen und das ewige Reich der Finsternis auferstehen zu lassen.
Systemlord Archimedes' Reputation bei den meisten Goa'uld von Bedeutung war zwiegespalten: Sie achteten ihn für seinen Erfolg gegen Huitzilopochtli und lechzten danach, dass der junge Goa'uld auch bei der Suche nach Charon erfolgreich sein würde. Gleichermaßen spielte immer Neid beim schnellen Aufstieg eines Konkurrenten eine Rolle, und seine Art sein Volk zu führen weckte Misstrauen. Menschen mit hohen Positionen zu betrauen, ihnen gar große Freiheit und Mitspracherechte zu geben - sei es auch nur zum Schein - wurde von den Goa'uld mit klassisch despotischer Prägung meist mit Argwohn betrachtet. Ein Gedanke konnte sich wie ein Virus verbreiten, selbst wenn er nur eine Lüge war. Den Freiheitsgedanken in den Sklaven zu wecken war etwas, das die selbsternannten Götter als potenziell bedrohlich empfanden.

Es war diese Angriffsfläche, die Surtur nutzen wollte. Er war verhasst bei den Goa'uld, verachtet wie nur wenige. Nicht einfach als Konkurrent, sondern weil er als Verräter galt. Ähnlich Charon. Dem Fährmann der irdischen Mythologie warf man vor gemeinsame Sache mit den Replikatoren gemacht zu haben, was das Imperium vor einigen Monaten viel an Substanz gekostet hatte. Surtur warf man vor, einen Krieg mit den Asgard bewusst heraufbeschworen zu haben, um dem Imperium zu schaden, und dann unter zu tauchen, wenn sich der Krieg gegen die hoch technologisierte Spezies zum Schlechten wendete. Auch dies hatte vor Jahrhunderten viel Substanz des Imperiums gekostet.
Surtur wusste, dass dieser Verrat im genetischen Gedächtnis seiner Art nicht einmal bei den weit jüngeren Goa'uld vergessen sein konnte, und wahrscheinlich auch nicht vergeben. Das Reich, das er befehligte war groß und mächtig, aber womöglich nicht genug um gegen eine Allianz aller anderen Systemlords zu bestehen. Der Feuerriese sah es an der Zeit, nun, da die von ihm in den vergangenen Jahren gespielten Züge seine Figuren in die Positionen gebracht hatte, in denen er sie haben wollte, die letzte Periode des Bürgerkrieges im Imperium einzuläuten.
Mit seiner Rückkehr auf die politische Bühne sollte ein Dualismus entstehen, der das Imperium, die Galaxis, vielleicht sogar Teile des Universums für Generationen prägen würde. Ein Dualismus.
Ein Model, zwei Versionen.
DAS Imperium auf der einen Seite, SEIN Imperium auf der anderen.
Das ewige Reich der Finsternis als Machtblock, in dem nur sein Gebot gilt, und all die anderen, untereinander verfeindet oder miteinander verbündet.
Geordnetes Chaos gegen Chaos.
Vielleicht würden sich aus dem Imperium der Goa'uld andere Fraktionen bilden, doch sein Reich als Einheit und das Imperium an sich würden ihren zweigesichtigen Charakter behalten. Bis sich eine Seite über die andere Erheben, sie zermalmen, vernichten und für immer zu einem elenden Ende bringen würde.

Doch der erste Stein musste mit Bedacht geworfen werden. Es bedarf eines Feindbildes innerhalb der Reihen seiner Gegenspieler, um von seinem Verrat abzulenken, damit nicht auch jeder letzte Goa'uld sich gegen ihn stellen würde - denn Surtur erwartete auch den Abfall mancher Lords, die Hermes gedient hatten, ohne zu wissen, dass sie damit indirekt im Dienst des Feuerriesen standen. Archimedes und die Goa'uld, die ihn in den Rat von Hadara gebracht hatten, war gerade Feindbild genug, um das Imperium darauf aufmerksam zu machen, dass in seiner Mitte eine Krankheit keimen würde, die eine Bedrohung sei - für die allein Surturs Mittel die Heilung darstellen würde.
Der Feuerriese war sich bewusst, dass sich dadurch nicht so viele Goa'uld vom Hass gegen ihn abbringen lassen würden, aber er rechnete sich aus, dass gerade genug zögerlich oder zurückhaltend in den Konflikt einsteigen würden, um ihm eine Chance zu geben das Fundament seiner Rückkehr zu legen.
Gleichzeitig war diese Propaganda nicht genug, um einen großen Konflikt zu verhindern. Und Surtur wollte dies auch gar nicht. Der Bürgerkrieg der Goa'uld um die Alleinherrschaft über das Imperium, so sein Gedanke, würde sich nicht im Chaos täglich wechselnder Fraktionen entscheiden, sondern dadurch, dass viele Krebskolonien zu einzelnen Tumoren heranwuchsen, die sich fressen und verschlingen würden, bis am Ende nur noch zwei Auswüchse ein Duell zu kämpfen hatten, aus dem früher oder später nur noch eine einzige, schreckliche Krankheit entspringen würde. Ein neugeborenes Imperium, eine dritte Dynastie, und das Ende für all die noch verbliebene Freiheit in der Galaxis.

Surtur hätte dieses Ziel auch weiterhin mit Hermes als Marionette verfolgen können, oder zwar aus der Dunkelheit treten, aber seine wahre Identität verbergen können. Fast jeder kann zumindest in der Theorie alles, aber die endgültig richtige Entscheidung im richtigen Moment zu treffen, das geschieht selten. Und Surtur wollte den großen Kampf, einen endgültigen Krieg. Eine Begegnung, wie sie nur entstehen konnte, wenn er als Antagonist auftreten und die Feinde so sehr reizen konnte, um von ihnen diesen Krieg geboten zu bekommen.
Keine einzelne Schlacht, vielleicht auch nicht die Hundertste, würde ihm die Krone über alles Lebende geben. Doch Zeit war ein Faktor, der für den Goa'uld nebensächlicher Natur war durch die arrogante Überzeugung, seine Ziele zweifellos zu erreichen.

Der erste Schritt war es, ins Licht zurück zu kehren. Archimedes auf Überfälle ausgelegtes Reich hatte in den letzten Tagen des März 2011 die Asgard angegriffen und diese von einigen Gebieten welche sie schützen wollten zurück gedrängt. Dadurch war der Systemlord aber gezwungen sich zu entblößen. Surtur setzte Hermes Streitmacht in Bewegung, mit der über alle Frequenzen seiner Schiffe und Bodentruppen gesendeten Parole: "Ich bin der zurückgekehrte Surtur. ICH bin es, der das Imperium von all seinen Schwächen reinigen wird."

Der nächste Schritt wäre Charon. Dieser wurde von den Systemlords verfolgt, weil ihm Kollaboration mit den Replikatoren vorgeworfen wurde - durch manche seiner ehemaligen Lords, die diese Behauptung jedoch nur deswegen verbreitet hatten, weil sie von einer unbekannten Partei dafür bestochen wurden: Surtur selbst. Das Hermesreich hatte bereits von der Zusammenarbeit mit Charon profitiert, und der Feuerriese hatte vor erneut durch den Goa'uld Vorteile zu ziehen.
Surtur wollte Charon damit locken, dass er seine Weste wieder rein waschen könnte, dass nur er allein in der Lage wäre die Schuld auf einen anderen abzuwälzen. Dies wäre der einzige Weg, dass Charon sich wieder offen bewegen könnte, ohne bald von einem Ash'rak der Systemlords zu Tode gejagt zu werden.
Und für den Anfang, bis die Lawine richtig ins Rollen gebracht wäre, könnte Surtur jeden Lord gebrauchen, der es sich nicht erlauben konnte bei seinen Alliierten wählerisch zu sein - denn er zweifelte nicht daran, dass man seinem Vasall Hermes die Stimme in Hadara entziehen, und die Systemlords ihre Aufmerksamkeit auf Surtur richten würden.


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Artikel erstellt von Basti.

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