Daedrische Prinzen

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Die Daedrischen Prinzen, Daedra-Fürsten oder auch einfach als Daedra waren ein einstiges, 11.700 v. Chr. gegründetes Bündnis einiger kleinerer Systemlords und Lords, welche das Ziel hatten, durch ein gemeinsames Großbündnis ihre eigene Macht zur Zeit der Goa'uld Inquisition unter Sokars Herrschaft zu erhalten und Stärke zu repräsentieren. Dies gelang ihnen dadurch auch schlussendlich, jedoch zerbrach das Bündnis um 6.000 v. Chr., nachdem sie ihr mächtigstes Mitglied, Systemlord Jyggalag einer Gehirnwäsche unterzogen und verbannten. Im daraufhin entbrannten Kampf zwischen den Alliierten um dessen Domäne, schaltete sich ihr Gebieter Sokar persönlich ein, um sich die Gebiete und Teile der Streitparteien kriegerisch seinem eigenen Reich direkt zuzuführen.


Inhaltsverzeichnis

Entstehungsgeschichte

Als Sokar begann, im Jahre 11.950 v. Chr. in Folge seiner Herrschaft über die Goa'uld schwächere Gebieter und in seinen Augen nutzlose Mitglieder seiner Spezies zu jagen, zu enteignen und auszuschalten, sah sich eine Gruppe von Systemlords und Lords der durchaus realen Gefahr ausgesetzt, selbst bald als zu schwach und austauschbar angesehen zu werden. Unterstützung konnten sie von den größten unter den Systemlords nicht erwarten, denn diese hatten erst kürzlich den Krieg gegen Sokar verloren, ihre Unterwerfung akzeptieren müssen und konnten zudem selbst ebenfalls durch Enteignungen kleinerer Fürsten profitieren, solange sie auf Sokars Seite spielten. Aus diesem Grund entschlossen sich 16, sich gegenseitig berührende Reiche eine große Allianz zu bilden, um durch ihre Einigkeit und gegenseitigen Austausch von Ressourcen, Truppen und Informationen ein Schlagkräftiges Bündnis im Dienste Sokars zu bilden.
Der Plan ging auf. Nicht nur, dass die Reiche tatsächlich durch die gegenseitige, engere Zusammenarbeit profitierten und an Einfluss zulegten, Sokar akzeptierte das entstandene Bündnis und setzte es ebenso in Konflikten mit den Asgard ein, wie die Heere der obersten Systemlords.


Keine Gegenbewegung

Ihre Akzeptanz fanden die Daedrischen Prinzen vor allem dadurch, dass sie keine Gefahr für die Machtbestrebungen der mächtigeren Goa'uld darstellten, sondern durch ihre Einheit lediglich ein brauchbares Ganzes bildeten. Anders als die Linvris oder die Riege waren die Daedra-Fürsten niemals daran interessiert, das althergebrachte Goa'uld Hierarchie-System mit dem obersten Rat (gegebenenfalls einem Supreme Systemlord darüber) und dem Prinzip von Systemlord, Lord und niederen Goa'uld umzuwälzen. So war das Bündnis stets ein Bündnis und niemals eine politische Rebellion gegen die Momentane Herrschaft oder das allgemeine Herrschaftssystem.

Ende der Allianz

Jyggalag hatte durch ausgesprochen geschicktes Kolonisieren neuer Sonnensysteme und der Zucht von Unas und Menschen, gleichzeitig auch durch Beutezüge und Eroberungen gegen kleine Goa'uld und fremde Völker, seine vorher innerhalb der Allianz bereits beeindruckende Macht noch weiter ausgebaut. Von diesem Vorsprung des Gottes der Ordnung eingeschüchtert und eifersüchtig auf seinen Einfluss, entschlossen sich die anderen Daedra, ihn los zu werden.
Ein direkter Krieg wäre zwar möglich gewesen und von der Übermacht aller 15 Reiche mit Leichtigkeit gewonnen worden, doch hätten sie als Vasallen Sokars ohne seine Zustimmung keinen Vernichtungskrieg gegen einen der Ihrigen führen dürfen und Sokar schien keine Anstalten zu machen, Jyggalag irgendwie begrenzen zu wollen, da Sokar entscheidenden Einfluss auf diesen 'Größten Hebel der Allianz' und damit über den Gott der Ordnung indirekt auf die Daedra üben konnte.
Hinterrücks ließen die Bündnispartner Jyggalag im Jahre 6.000 v. Chr. bei einem Treffen ihrer Allianz gefangen nehmen und vertuschten jedwede Beweise ihrer Involvierung in dessen Verschwinden. Jyggalag wurde durch Experimente und Gehirnwäsche in den Wahnsinn getrieben - die Verräter hielten es für eine ironische Strafe für den Gott der Ordnung, als geistig Verwirrter in der Verbannung zu enden.

Schlussendlich entbrannte jedoch durch die Gier nach Macht ein Kampf unter den Bündnispartnern um die Gebiete Jyggalags, wodurch die Allianz der Daedrischen Prinzen auseinander brach. Sokar duldete ihre großen Schlachten nicht, zu schnell könnte sich daraus ein noch größerer Konflikt unter den Goa'uld entzünden. Mit seiner Übermacht griff er in den Krieg ein, eignete sich die Domäne des Gottes der Ordnung an und eroberte zudem Gebiete der restlichen 15 Reiche der ehemaligen Allianz, bis der Kampf von allen Seiten eingestellt wurde. Damit war das Bündnis schlussendlich vollkommen am Boden.
Durch die hohen Verluste an Kraft verloren, liefen die 15 Goa'uld nun Gefahr, doch wieder den nach wie vor anhaltenden Säuberungsaktionen Sokars unter den 'Nutzlosen' zum Opfer zu fallen. Kleinlaut und aus Furcht schlossen sich die Meisten nicht mehr nur als Vasallen, sondern als direkte Diener und Verwalter von Gebieten des Teufels dem Supreme Systemlord an, andere zogen es vor, zu flüchten und das Angestammte Goa'uld Imperium zu verlassen, um sich auf einer kleinen Welt in Sicherheit eine kleine Herrschaft aufzubauen.

Gegenwart

Nach wie vor sind alle Daedra am Leben, jedoch spielt keiner mehr eine machtpolitische Rolle. Der einst Mächtigste unter ihnen fristet nun sein Dasein als Sheogorath auf New Sheoth, nichts über seine Vergangenheit wissend. Die restlichen Daedra haben sich entweder kleine, persönliche Domänen aufgebaut und sind mehr oder weniger Frei vom Einfluss größerer Systemlords. Manche dienen als Vasallen, andere kontrollieren als ihr eigener Souverän eine Welt, entrichten jedoch Tribute an Herrscher, in deren Reichsgebiet ihre Enklave liegt, um sich dadurch Sicherheit vor Übergriffen zu erkaufen.

Wichtigste Vertreter

  • Azura - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Sie ist die Morgen- und Abenddämmerung, Göttin des Mondschattens, der Rosen und des Nachthimmels.
  • Boethiah - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Gott der Täuschung und Verschwörung, der besonders gerne Mörder und Ashrak einsetzt.
  • Clavicus Vile - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Die Erfüllung von Wünschen und Träumen wird dem Gott Calvicus Vile nachgesagt, jedoch nicht immer auf die Art, die sich die Sterblichen vorgestellt hatten.
  • Hermaeus Mora - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Er ist der Gott des Schicksals, der Vergangenheit und Zukunft. Sein Volksglaube zeichnet sich vor allem durch Unmengen an Prophezeihungen aus.
  • Hircine - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Gott der Jagt, des Spiels, der Fallen und Opferung von Sterblichen. Seine Kraft bezieht er aus der richtigen Mischung von Hinterhalt und direktem Angriff.
  • Jyggalag - Spieler Basti
    Als Gott der Ordnung war er der mächtigste und gefürchtetste der Allianz, bis ihn seine Bündnispartner verrieten und zu Sheogorath machten.
  • Malacath - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Er ist der Herr der Eide und der blutigen Flüche. Malacath setzt besonders gerne auf hinterlistige Sprengfallen, Gifte und Waffen.
  • Mehrunes Dagon - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Zerstörung, Veränderung und Energie sind die Zeichen von Mehrunes Dagon. Er will nicht viele eigene Ressourcen verschwenden, um ans Ziel zu kommen. Lieber setzt er Massenvernichtungswaffen ein und sucht sich dann aus der übrigen Asche seine Beute.
  • Mephala - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Sie ist die Göttin der Verworrenheit und Intriegen. Die Spinne und ihr Netz sind ihr Zeichen. Mephala versteht sich besonders darauf, ihre Gegner gegeneinander auszuspielen.
  • Meridia - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Eine sehr kleine Lady, welche von ihrem Volk als unendliche Energie angesehen wird. Sie ist vor allem daran interessiert, überlegene Technologien zu erlangen oder selbst zu entwickeln.
  • Molag Bal - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Als Gott der Versklavung und der Qualen der Leibeigenen beutet er jeden und alles in seiner Einflusssphäre gnadenlos aus, selbst wenn er ein Volk dadurch ausblutet.
  • Namira - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Herrin der Dunkelheit. Ihre Heimatwelt soll in ewiger Finsternis liegen, ihre Jaffa besonders bei Nacht verheerend im Angriff sein.
  • Nocturnal - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Ebenfalls eine Göttin der Dunkelheit, steht sie vor allem für die Nacht und als 'ästhetische' Genieserin der Selbigen. Rauschende Feste werden fast jeden Abend gefeiert.
  • Peryite - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Niederträchtig und zerstörerisch ist Peryite der Herrscher der niederen Machenschaften. Er war einer der gefürchtetsten Mitglieder der Allianz.
  • Sanguine - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Dieser Gott steht für Lust und wird als Naturgeist verehrt.
  • Vaermina - Spieler Basti (kann jedoch womöglich abgegeben werden)
    Sie ist die Herrscherin der Albträume und der dunklen Omen.



Artikel erstellt von Basti. Kontrolliert von Silfides am 21.07.2011.

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