Bewerbung: The Destruction of Small Ideas

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Diese Erzählung spielt Ende Januar des Jahres 2009 in Atlantis. Paris leitete die Bewerbung von Shariel.


Inhaltsverzeichnis

Aufgetretene Personen


Zusammenfassung

The Destruction of Small Ideas

[QUOTE][I]Original von Paris [/I] [SIZE=1]ooc: Darauf wäre ich jetzt als nächstes gekommen, wir spielen eine kleine Ingame-Situation, dadurch hast du die Möglichkeit, dich an die Formatierungen etc. hier im RPG zu gewöhnen und ich sehe, wie du Rodney schreibst. Ich werde die Situation zunächst bewusst sehr offen halten und bin gespannt, was du daraus machst. Es gibt keine festgelegten Formatierungen des Textes, die meisten schreiben aber eben Erzählungen und Handlungen kursiv, Gesprochenes dagegen in Normalschrift und zum besseren Erkennen oft auch farbig. Wie gesagt, es ist nicht vorgeschrieben, dient aber der besseren Lesbarkeit. [/SIZE]


ic: [I]Es war wieder einmal ein herrlicher Tag auf Atlantis, draußen schien die Sonne, ihre Strahlen glitzerten auf der Wasseroberfläche und spiegelten sich auch in einigen Gebäuden der Stadt. Eigenlich also ein Tag, an dem man möglichst viel draußen sein sollte.

Doch dafür hatte Elizabeth momentan überhaupt keinen Blick übrig. Mit schnellen Schritten ging sie Dr. McKay voran den kurzen Weg über den Steg vom Kontrollraum hinüber in ihr Büro. Dort angekommen trat Elizabeth hinter ihren Schreibtisch, lehnte sich leicht dagegen und stützte sich mit einer Hand ab, da ihr Gegenüber an und fragte[/I]: [COLOR=deeppink]“Also, Dr. McKay, was sollte diese ganze Aktion?“[/COLOR] [/QUOTE]

[QUOTE][I]Original von Shariel [/I] [out: Ich schreibe jetzt einfach irgendwas.. es ist ja eh nicht mit dem RPG zusammenhängend, oder?]

Rodneys Magen machte einen unangenehmen Hüpfer, als er die Stiegen zu Dr. Weirs Büro hinaufging. Er würde einiges zu erklären haben, und das gefiel ihm nicht besonders. Trotz des nagenden Wissens in seinem Inneren, dass er es gewesen war, der einen Fehler begangen hatte, war sein Verstand keineswegs bereit dies auch zuzugeben. So ein Fehler hätte jedem unterlaufen können - natürlich mal abgesehen von der Tatsache, dass kaum jemand so verrückt war etwas Derartiges überhaupt zu versuchen.

Der Physiker war nun keine zwei Schritte mehr von dem Büro der Leiterin dieser Expedition entfernt. Er holte tief Luft, der Ausdruck auf seinem Gesicht alles andere als erfreut, und trat ganz in den Raum. Wie gewohnt, kam Dr. Weir gleich zur Sache. [COLOR=deeppink]“Also, Dr. McKay, was sollte diese ganze Aktion?“[/COLOR] Fast schon abwehrend hob Rodney eine Hand, bevor er antwortete. [COLOR=purple]„Hören Sie, Dr. Weir.. Ich weiß, dass das Ganze etwas aus dem Ruder gelaufen ist, aber die Grundidee ist praktisch fehlerfrei. Wenn ich es schaffe die kleinen Fehler in unserem System auszubessern, kann unser Vorhaben durchaus noch gelingen!“[/COLOR] plapperte Rodney los. Wie so oft versuchte er alles was ihm zu seiner Verteidigung in den Sinn kam gleich zu Beginn loszuwerden, bevor Dr. Weir ihn unterbrechen konnte. Tatsächlich aber glaubte er, dass der Abwehrmechanismus gegen die Wraith funktionieren konnte. Er und Zelenka waren durch ein fremdes Volk auf die Idee gekommen, die es geschafft hatten die Wraith seit Jahrzehnten von ihrem Planeten fernzuhalten. Nach nur wenigen Tagen Arbeit und Forschung hatte Rodney jedoch darauf bestanden, trotz fehlgeschlagener Simulationen, ihre neue „Waffe“ auszuprobieren. Das Ergebnis hatte jedoch ganz anders ausgesehen, als er sich das erhofft hatte. Der Heimatplanet Atlantis’ konnte ihm nun den Verlust eines beträchtlichen Teils des Festlandes danken, da der Schlag mehr oder weniger nach hinten losgegangen war. Zwar war es McKay in letzter Minute gelungen die Stadt vor der Selbstzerstörung zu bewahren, doch irgendwohin hatte er den Energiestoß schließlich lenken müssen. [COLOR=purple]„Der Teil des Festlandes, der..“[/COLOR] Rodney suchte nach einem Wort, dass nicht zu sehr nach sinnloser Zerstörung klang [COLOR=purple]„eliminiert wurde war unbewohnt. Es ist also niemand zu Schaden gekommen, und die Siedlung der Athosianer ist zu weit entfernt um überhaupt betroffen zu sein.“[/COLOR] So. Das konnte Dr. Weir ja wohl nicht abstreiten. Rodney wagte es dennoch nicht sich auf der sicheren Seite zu wiegen, während er die Antwort der Diplomatin abwartete. [/QUOTE]

[QUOTE][I]Original von Paris [/I] [SIZE=1]ooc: nein, das hier hängt nicht mit dem RPG zusammen, darum kannst du hier auch problemlos halbe Planeten in die Luft jagen ^^[/SIZE]


ic:

[I]Elizabeth konnte nur den Kopf schütteln, während sie McKays Rechtfertigung zuhörte. Er hatte fast Atlantis zerstört, ein Teil dieses Planeten war zerstört, aber es ging nur noch darum, Fehler auszumerzen. Und um das noch zu krönen, hatte der Astrophysiker es nicht einmal für nötig befunden, sich eine Genehmigung für den Versuch einzuholen.

Sie selbst war gerade mit einer Tasse Kaffee in der Hand von der Kantine aus in Richtung Kontrollraum unterwegs gewesen, als plötzlich der Alarm losgegangen war. Als sie einige Minuten später im Kontrollraum ankam und die Tasse nur achtlos auf einer Konsole abgestellt hatte, schien die Gefahr bereits gebannt zu sein, aber ein Jumper, der zufällig gerade unterwegs war, lieferte ihnen einen sehr detaillierten Bericht über die Schäden auf dem Festland.

Als Elizabeth jetzt endlich dazu kam, selbst das Wort zu ergreifen, war ihre Stimme ruhig, als sie entgegnete[/I]: [COLOR=deeppink]“Also, wenn ich Sie richtig verstehe, nur noch einige Fehler beheben und Sie wollen das erneut versuchen?“[/COLOR] [I]Bei diesen Worten deutete Elizabeth ohne bestimmte Richtung aus dem Fenster, meinte damit aber klar das Festland. Der Wissenschaftler hatte ihr zwar gesagt, dass er mit der Technik experimentieren wollte, aber damit war nicht gleich ein voller Test gemeint gewesen.[/I]

[COLOR=deeppink]“Wir verdanken es aber wohl einem Zufall, dass Sie dort draußen nur unbewohntes Gebiet getroffen haben. Sie hätten ebenso gut die Siedlung der Athosianer treffen können oder Atlantis zerstören. Wenn Sie weitere Versuche machen, was bleibt dann am Schluss von diesem Planeten übrig? Außerdem, warum haben Sie es nicht für nötig befunden, mich VOR Ihrem Versuch zu informieren?“[/COLOR] [/QUOTE]

[QUOTE][I]Original von Shariel [/I] Rodneys Gesicht, auf dem sich der Anflug eines begeisterten Ausdrucks gezeigt hatte, erschlaffte. Dr. Weirs Wut war ihr klar anzusehen, selbst wenn sie wie immer bestimmt höflich und diskret blieb. [COLOR=purple]"Ich.."[/COLOR] begann Rodney, verstummte aber gleich wieder. Ein leichter Trotz stieg in ihm hoch. Schön, er hatte vielleicht keine perfekte Arbeit geleistet, aber immerhin hatte er an einem wertvollen Projekt für die Stadt gearbeitet! [COLOR=purple]"Ich hielt das System für testreif. Die Simulationen waren.. vielversprechend!"[/COLOR] versuchte er etwas unbeholfen. Gleich darauf hätte er sich am liebsten auf die Zunge gebissen. Wenn Weir nicht bereits von Zelenka gehört hatte, dass die Computer-Simulationen schief gegangen waren, würde sie es bestimmt bald erfahren.

[COLOR=purple]"Elizabeth, Sie müssen doch erkennen wie wichtig diese Waffe für Atlantis sein könnte! Wenn wir sie in Gang kriegen bevor die Wraith hier auftauchen, haben wir nicht nur einen Schutzschild, sondern auch eine effektive Abwehr, die die Energie des ZPMs nur minimal anzapft!"[/COLOR] Während er sprach, gestikulierte McKay demonstrativ herum, als könnte dass die drohende Gefahr eines Wraith-Angriffs deutlicher machen. Tatsächlich war es so, dass der Energiestrahl, den McKay und die anderen Wissenschaftler zu erschaffen versucht hatten, größtenteils durch Sonnen- und Erdenergie betrieben werden konnte, und wenig Kraft des ZPMs verbrauchte. Möglicherweise war auch das ein Grund für Rodneys frühzeitigen Enthusiasmus gewesen. Das, oder der Rausch der Begeisterung über eine weitere geniale Entdeckung seinerseits. [COLOR=purple]„Wir MÜSSEN an diesem Projekt weiterarbeiten, Elizabeth.“[/COLOR] Als er weitersprach, bekam Rodneys Stimme einen leicht beschwörenden Tonfall. [COLOR=purple]„Wie gesagt, das Grundprinzip ist einwandfrei, ein paar Verbesserungen hier und da, und wir haben eine voll funktionstüchtige Anti-Wraith-Waffe.“[/COLOR] schloss der Astrophysiker mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Dann fiel ihm noch etwas ein. [COLOR=purple]„Natürlich werden wir bei künftigen Testläufen vorsichtiger sein.“[/COLOR] fügte er noch rasch hinzu, als er meinte Dr. Weir ihre Lippen schürzen zu sehen. Bevor er schließlich ganz verstummte, murmelte er noch etwas von „Meer“ und „minimalen Schäden“ in seinen nichtvorhandenen Bart. [/QUOTE]

[QUOTE][I]Original von Paris [/I] [I]Elizabeth blickte kurz hinunter auf ihre Tischplatte, nutzte den Moment, um durchzuatmen. So sehr sie McKay ansonsten soweit möglich freie Hand ließ, dieses Mal hatte er es zu weit getrieben. Er hatte die ganze Stadt, den ganzen Planeten und all seine Bewohner in ernsthafte Gefahr gebracht.

Sie sah wieder auf und entgegnete[/I]: [COLOR=deeppink]“Sie hielten das System also für testreif. Bei ihren Simulationen scheinen Sie aber einige Faktoren außer Acht gelassen haben, oder haben Sie die Zerstörung eines Teils des Festlands etwa schon mit einbezogen?“[/COLOR]

[I]Sie machte eine kurze Pause und sah dann den Astrophysiker wieder an[/I]: [COLOR=deeppink]“Dr. McKay, wenn Sie mit Ihren Versuchen so weiter machen, dann brauchen wir keine Waffe mehr, um uns gegen die Wraith zu verteidigen, dann ist nämlich Atlantis und der Rest des Planeten zerstört. Wer weiß schon, was Sie mit dem Versuch heute angerichtet haben, diese Erdenergie wirkt vielleicht nicht nur in eine Richtung.“[/COLOR] [I]Elizabeth war die letzte, die nicht ebenfalls eine Waffe gegen die Wraith haben wollte, aber auf Kosten dieses Planeten, das kam überhaupt nicht in Frage. Blieb sowieso zu hoffen, dass der Versuch heute keine noch größeren Schäden angerichtet hatte, die jetzt überhaupt noch nicht sichtbar waren.

Sie gab McKay eine ganz klare Anweisung, während sie ihn mit ihrem Blick fixierte[/I]: [COLOR=deeppink]“Sie können von mir aus schon an der Waffe weiterforschen, aber, damit das klar ist, ausschließlich anhand von Computersimulationen. Über weitere Testläufe können wir uns frühstens dann unterhalten, wenn Sie mir garantieren können, dass Sie mit der Technik auch umgehen können. Wenn Sie ohne meine Erlaubnis dem Auslöseknopf dieser Waffe auch nur näher als einen Meter kommen.....haben Sie mich verstanden?“[/COLOR] [/QUOTE]

[QUOTE][I]Original von Shariel [/I] Rodneys Zuversicht schwand dahin. Er hatte gehofft und erwartet, dass Weir etwas mehr Begeisterung und Einverständnis zeigen würde, doch ihre Antwort hatte ihm jegliche Auswegsmöglichkeiten genommen. [COLOR=purple]"Aber.."[/COLOR] begann McKay, brach jedoch ab, als er Elizabeths Gesichtsausdruck sah. Sie würde es nicht dulden, und wenn er noch so lange auf sie einredete.

[COLOR=purple]"Ja, das war deutlich genug."[/COLOR] sagte Rodney mit dem Tonfall und Ausdruck eines Kindes, dass das gewünschte Spielzeug nicht bekam. Computersimulationen.. Rodney war kein großer Fan von diesen Tests, da die Praxis oft genug bewiesen hatte, dass sie nicht unbedingt das verlässlichste Mittel zur Überprüfung waren. Außerdem war es viel aufregender und interessanter das Ergebnis langwieriger Arbeit gleich in natura zu erleben, als erst hunderte von Tests zu machen. Zudem konnte wohl niemand bestreiten, dass McKays Ideen und Pläne in 90% der Fälle gelangen. Die übrigen 10% waren seiner Meinung nach rein statistisch betrachtet von Wert. [COLOR=purple]„Ich werde dann mal gleich..“ [/COLOR] Rodney deutete etwas unbeholfen in Richtung Kontrollraum. Er hoffte, dass Dr. Weir mit ihrer Standpredigt zu Ende war und er gehen konnte. Außerdem ‚freute’ er sich darauf Zelenka davon unterrichten zu können, dass seine Aufgaben in nächster Zeit darin bestehen würden, Simulationen über Simulationen zu überprüfen. Reine Spekulationsarbeit war für Rodney noch nie das Wahre gewesen..


[out: So.. da ich morgen wegfahre, und erst am 8. wiederkomme, werde ich nicht posten/die Bewerbung weiterführen können! Ich kann vielleicht morgen Vormittag noch einmal vorbeischauen, bin aber spätestens ab 11 Uhr nicht mehr hier. Bis in einer Woche also!) [/QUOTE]



Epilog


Hintergrundinformationen

  • Diese Geschichte wurde benannt nach dem Titel des Albums "The Destruction of Small Ideas" von der Musikgruppe 65daysofstatic.


Artikel erstellt von Basti.

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